Panorama Nachrichten - Februar 2026

1 >< Überlebens- & Zwangsmechanismen (von Ivo Sasek) Wir haben eine Fülle theoretischer Lebensrechte, aber auch eine Fülle von Lebens- und Überlebenstrieben. Und genau diese erzeugen viele Mechanismen des Zwangs. Wieso des Zwangs, wirst Du sogleich fragen. Ganz einfach: Du willst ja nicht nur als Privatwesen, sondern auch als Gemeinschaftswesen leben und überleben, und Gemeinschaftswesen sind wir ja alle. Wer das nicht fassen kann, soll sich einfach einmal die simple Frage stellen: Wie viel von alledem, von dem ich täglich Gebrauch mache, habe ich selber geschaffen: „mein“ Wohnhaus vom Grundstein bis zum Ziegel, von den elektrischen Apparaturen mit ihren Verkabelungen bis hin zu den sanitären Anlagen mit ihren Zu- und Abflussrohren, vom gesamten Hausrat bis hin zum kleinsten Löffel. Ah ja, und da sind ja auch noch all die Ess- und Trinkwaren, all die verfügbaren Fahrzeuge mit ihren Strassen, all die Maschinen und Geräte, die ich täglich vom Haushalt bis zum Geschäft gebrauche, nachdem ich an all diesen vielen Parks, Einkaufszentren und Dienstbetrieben vorbeigefahren bin. Oder nehmen wir noch das Sozial- oder Gesundheitswesen mit ihren Zwangsmassnahmen. Wie viele gestrandete Seelen hast Du schon ganz persönlich so lange betreut und getragen, bis sie wieder auf eigenen Beinen stehen konnten? So etwa Drogensüchtige, psychisch Kranke oder Alkoholiker? Wie viele hast Du höchstpersönlich aus ihrem Bankrott begleitet und ihnen so lange beigestanden, bis Du ihnen zu neuer Arbeitsfähigkeit oder gar Karriere verholfen hattest? Du verstehst schon. Ganze Bücher reichten nicht aus, um aufzuzählen, von was allem Du profitierst und es gebrauchst, obgleich Du es selber weder geleistet noch erschaffen hast. Du hast auch noch nie eigenhändig nach Erdöl oder Erdgas gegraben, diese Beute dann raffiniert 1

2 und als wertvolle Trieb- und Heizstoffe nach Hause gebracht. Ebenso wenig hast Du je selber nach Gold oder Silber gegraben, um deine Beute dann zu dem Schmuck zu verarbeiten, den Du heute trägst. Wir können von nahezu nichts, was uns umgibt, und wovon wir ständig Gebrauch machen, sagen, dass wir es selber, als Privatwesen, erschaffen haben. Darum sind wir allem zuvor auch Gemeinschaftswesen. Und jedes Gemeinschaftswesen will ebenso leben und überleben wie Du. Daher kommt es, dass Du betrieben wirst, wenn Du Deine Steuern nicht zahlst, betrieben, wenn Du irgendeine Rechnung oder Busse nicht zahlst. Du wirst sanktioniert, wenn Du irgendeine der vielen Pflichtversicherungen, Sonderabgaben oder Preiserhöhungen nicht akzeptierst. Ob in der Krippe, im Kindergarten, der Schule, dem Geschäft, dem Militärdienst oder wo auch immer – überall herrschen Zwangsmassnahmen, weil jede Form des Gemeinwesens, sich selbst rechtfertigend, leben und überleben will. In welcher Hinsicht dann immer Du zum „Wiederholungstäter“ wirst, weil Du irgendwelche Gesetze oder Vorlagen nicht erfüllt hast, wird der Spielraum immer enger, die Kosten immer höher, die Freiheit immer geringer. Wer auch immer sich wiederholt ungebührlich benimmt, und sich wo auch immer z. B. eine letzte Verwarnung, ein „Hausverbot“, ein Besuchsverbot usw. einhandelt, der wird daraufhin nach völlig anderen Massstäben behandelt als jemand, der sich nichts zuschulden hat kommen lassen. Ein vergeblich verwarnter Stalker etwa, der einfach nicht ablassen will, seine „grosse Liebe“ zu bedrängen, der macht sich bereits strafbar, wenn er sich nur schon ein weiteres Mal jenem Haus nähert, in dem er nicht willkommen ist. Oder ein massloser Säufer, dem man jeden weiteren Drink verweigern muss – er wird ganz anders behandelt als jeder andere Gast, wenn er sich erneut der verbotenen Tür nähert. Und wie ist es mit der betrogenen Ehefrau, wenn ihr treuloser Ehemann zum vielleicht zehnten Mal aufgeflogen ist? Wird sie noch immer mit denselben Worten und in endloser Geduld auf den Treulosen reagieren wie beim ersten Mal? Irgend eines Tages wird sie laut schreien: „Jetzt reicht’s, verschwinde!“ Aussenstehende, die nur diese und nicht all die vorangegangenen Szenarien mitgelitten haben, können sich dann leicht empören, wenn sie diese kurze, schroffe und scheinbar lieblose Abweisung der Ehefrau sehen. Wann immer aber eine Frau von ihrem Mann oder ein Mann von seiner Frau so lange gequält wird, bis nur noch die Ehescheidung als letzter Ausweg verbleibt, dann darf keine der Parteien hernach weiteren Anspruch auf Begegnung, Wohnrecht oder gar Intimität erheben. Jeder hartnäckige Versuch, weitere Begegnungen erzwingen zu wollen, würde dann zur Nötigung. Der § 240 des deutschen Strafgesetzbuches (StGB) aber regelt die Nötigung, weil Nötigung eine Straftat ist, bei der jemand zur Ausführung von Handlungen gezwungen wird.

3 Dann gibt es aber auch noch allerlei Zwangsmassnahmen im Gesundheitswesen. Während der ganzen Covid-Geschichte haben wir hautnah miterlebt, wie ohne jedes Einspracherecht Eltern von ihren Kindern und Kinder von ihren Eltern getrennt wurden. Die Quarantänen-Stasi (www.kla.tv/RKI-Protokolle) hat weder Halt gemacht vor Alten und Gebrechlichen, noch vor Säuglingen oder sterbenden Menschen. Unzählige sind so mausallein in den ihnen aufgezwungenen Quarantänen verendet. Und unerbittlich wurde jedes noch so unmenschliche Verhalten mit dem Überlebenswillen des Gemeinwesens gerechtfertigt. Auch schwer verletzte oder allzu gebrechliche Menschen werden von ihren Ärzten abgeschottet: „Er/sie ist noch zu schwach, um Besuch empfangen zu können.“ Auch hier zählen weder irgendwelche Argumente noch Beziehungsarten – das Wohl des Patienten geht vor. In einem Katastrophenfall, wo die Nothelfer rund um die Uhr um das Leben der Opfer kämpfen, ist es aus mit Kaffeekränzchen, Plaudereien und persönlichen Interessen. Da zählen weder Blutlinien noch Freundschaftsbande, weder irgendwelche getroffenen Vereinbarungen noch frommen Wünsche – alles dreht nur noch um die Bergung der Opfer. Sehen wir uns noch die Passage aus Apg. 27,18-19 an, wo Paulus die Seenot mit ihren Zwangsmassnahmen beschreibt: „Indem wir aber sehr vom Sturme litten, warfen sie des folgenden Tages einen Teil der Schiffsladung über Bord; und am dritten Tage warfen sie mit eigenen Händen das Schiffsgerät fort.“ An dieser Stelle könnten noch zahllos weitere Lebensgebiete genannt werden, wo nach ähnlichen Gesetzmässigkeiten gehandelt wird und auch gehandelt werden muss, weil entweder das Privatwesen oder dann wieder das Gemeinwesen es so verlangen. Es gibt überdies auch noch geistliche Wirklichkeiten mit ihren zwar unsichtbaren, dafür aber umso wirksameren Gesetzmässigkeiten, Kräften, Bannwirkungen und „Zwängen“. Die Bibel ist voll von solchen Bezeugungen. Man denke nur einmal an die Worte Jesu, des Friedefürsten, der für uns Sein Leben am Kreuz gegeben hat. In Mt. 10,34-38 deklarierte Er unmissverständlich, auf welchem Weg Er das Himmelreich auf dieser sündenbeladenen Erde durchsetzen wird. Er tut es durch die Scheidung der Geister. Er tut es durch unbezwingbare Kräfte der Trennung. Und diese scheiden Gut von Böse, rein von unrein, gerecht von ungerecht, Wahrheit von Lüge etc. Darum sprach Jesus in diesen Versen: „Meint nur nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Nein, ich bringe Kampf! 35 Ich werde Vater und Sohn, Mutter und Tochter, Schwiegertochter und Schwiegermutter voneinander trennen. 36 Die eigenen Angehörigen werden zu Feinden werden! 37 Wer seinen Vater oder seine Mutter, seinen Sohn oder seine Tochter mehr liebt als mich, der ist es nicht wert, mein Jünger

4 zu sein. 38 Und wer nicht bereit ist, sein Kreuz auf sich zu nehmen und mir nachzufolgen, der kann nicht zu mir gehören.“ Wann immer Gott dabei ist, die Echtheit unserer Liebe oder Treue zu IHM zu prüfen, kommen unsichtbare Kräfte ins Spiel, über die man so viel diskutieren oder ausschlagen mag, wie man will. Sie wirken trotzdem weiter, bis sie ihr Ziel in, an und durch uns erreicht haben. Wenn der heilige Schöpfer alles Seins in unser Leben eingreift, dann kommt ER in der Macht und Gewalt eines Erdrutsches daher. ER selber vergleicht SICH daher mit einem daherrollenden Felsen, gegen dessen Wucht es kein Aufhalten gibt. Wer es dennoch versucht, wird sich dadurch nur selber zerstören. Die stärkste unsichtbare „Zwangswirkung“ aber geht von „Gebanntem“ aus. Die Bibel beschreibt in allen Farben, was abgeht, wenn man unter einen Bann gerät. Man denke hier nur einmal an Achan und die Frau von Lot im Alten oder an Ananias und Saphira im Neuen Testament. Weil Achan heimlich von Gott gebanntes Feindesgut in seinem Zelt verbuddelt hatte, wich die Kraft Gottes vom gesamten Heerlager Israels, sodass sie von ihren Feinden bezwungen wurden (Jos. 7). Als Gott dabei war, den Bannfluch an Sodom und Gomorrha zu vollstrecken, und zwar durch Einäscherung, genügte ein einziger sehnsuchtsvoller Blick zurück, und schon erstarrte die Frau von Lot zur berühmten Salzsäule (1. Mo. 19,26). Als Ananias inmitten der neutestamentlichen Erweckung damit begann, die Gemeinde, sprich den Heiligen Geist in ihr, zu belügen, wurde er auf der Stelle von einem Todesbann getroffen. Als seine Frau Saphira sich seiner Lüge anschloss, fiel auch sie – vom Bann getroffen – sogleich tot um (Apg. 5,1-10). Warum aber schreibe ich all dies? Ich schreibe es, weil sich die OCG in all den eben genannten Positionen gleichzeitig befindet. Die OCG befindet sich z. B. seit Jahrzehnten in einem offen erklärten Katastrophen-Hilfsdienst. Um welche Katastrophen es sich dabei handelt, kann man jeder einzelnen Kla.TV-Sendung entnehmen. Doch die OCG erlebt während ihren unbeschreiblich anspruchsvollen „Bergungsdiensten“ pausenlose Angriffe durch bösartige Massenmedien, verhetzte Menschen aller Gattung. Dazu kommen die Treuebrüche vieler Aussteiger, die mental unablässig auf uns OCGer einschlagen oder uns wie hartnäckige Stalker von unserem Auftrag abhalten bzw. ablenken, oder unsere noch treu gebliebenen „Bergungshelfer“ unaufhörlich mit ihren gleichsam geistlich hochansteckenden Viren und Bazillen konfrontieren und dadurch nicht selten auch kontaminieren. Etliche Aussteiger verhalten sich der OCG gegenüber seit Jahren wie unnachgiebige Stalker: Auf der einen Seite fliehen sie vor uns und auf der anderen Seite fordern sie von uns, dass wir Gemeinschaft mit ihnen pflegen. Sie haben nicht verstanden, dass man einen echten OCGer nicht „aufteilen“ kann. Da gibt es nicht zum einen die Person und

5 zum anderen die OCG. Ich und die OCG sind doch ein und dasselbe. Man kann mich nicht verlassen, ohne die OCG zu verlassen und man kann die OCG nicht verlassen, ohne auch mich zu verlassen. OCGer zu sein bedeutet doch nichts anderes, als verbindlich mit dem ständig wirksamen Frieden und Leben Gottes mitzufliessen. Sicher erinnert Ihr Euch: Tausende haben sich doch nichts anderem als allein diesem Leben Gottes verbindlich erklärt! Alles Übrige mit allem Drum und Dran sind ja lediglich Ausflüsse oder Früchte aus diesem „in Gott bleiben“. Wo immer also dieses göttliche Leben, dieser göttliche Kraftstrom ist, da bin ich auch; und wo immer dieser göttliche Friedensstrom nicht ist, da bin auch ich nicht. So einfach ist das. Das atmende Leben Gottes ist zu meinem eigenen Atem geworden. Du kannst mich daher ebenso wenig von der OCG trennen, wie Du mich von Gott trennen könntest. Du könntest ja auch niemals von mir verlangen, dass ich meinen Atem aufgebe. Darum kannst Du so wenig sagen: „Mit Ivo will ich zu tun haben, aber nicht mit seinem Atem“, wie Du sagen kannst: „Den Atem von Ivo (z. B. seine LebensBotschaft) will ich, aber Ivo selber will ich nicht.“ Ich und meine Botschaft sind doch ein und dasselbe! Ich in Gott und Gott in mir, wir in Gott und Gott in uns – und zwar bemessbar, live im Hier und Jetzt, das allein ist OCG. Zurück aber zu unserem OCG-Dienst. Viele OCG-Verbindliche befinden sich schon über Jahrzehnte hinweg in diesem Dauer-Katastropheneinsatz und sind daher mehr als nur physisch alt und gebrechlich geworden. Sie sind auch mental erschöpft und müssen oft existentiell um ihr eigenes geistliches Leben und Überleben ringen. Durch den heraufbeschworenen Verlust hunderter OCGer, die uns inmitten diabolischer Sturmangriffe über Nacht im Stich gelassen haben, gleichen wir auch jenem von Paulus geschilderten Schiff in Seenot (Apg. 27,18ff)1, welches notdürftig unterbunden und selbst von manch wichtigem Schiffsgerät entlastet werden musste, um das geistliche Leben und Überleben der Schiffsmannschaft zu sichern. Doch auf uns nimmt man keine Rücksicht. Da gibt es keine Einsicht, kein Verständnis, keine Gnade. Wir werden − um beim Bild des Schiffes zu bleiben − wie eine Sauf- und Trinkgesellschaft behandelt, die während ihrer egozentrischen Kreuzfahrt wahllos Fahrgäste, Freunde und Verwandte über Bord wirft. Keiner unserer Angreifer versteht unseren Einsatz, sieht unsere vielseitige Not oder erbarmt sich unserer Wunden. Sie wollen und können daher nicht verstehen, warum uns zunehmend die Kraft fehlt, selbst mit „uns zugeneigten Aussteigern“ in weiterer Berührung zu bleiben. Es geht uns dabei wie verlassenen Soldaten im Krieg, denen ständig die Bretter, Kugeln und Granatsplitter um die Ohren fliegen. Kann man von ihnen erwarten oder gar verlangen, dass sie mit den 1 „Da wir aber sehr unter dem Sturm litten, warfen sie am folgenden Tag Ladung über Bord; und am dritten Tag warfen sie mit eigenen Händen das Schiffsgerät fort.“

6 davongelaufenen Kameraden anstossen, Würste braten oder gar tanzen, wenn diese sich in den Feuerpausen jeweils kurz zeigen, um dann sogleich wieder unterzutauchen, sobald es wieder ernst wird? So unmenschlich solch ein Szenario sich auch anhören mag – dennoch fordert man genau all solches dem Überrest der OCG-Kämpfer ab, die getreu an vorderster Aufklärungsfront ihr Leben für die heimtückisch betrogene und angegriffene Menschheit einsetzen. Was seid Ihr bloss für Menschen, die Ihr all die uns umgebenden Tragödien weder gewahrt noch versteht, was hier ständig abgeht. Wenn Ihr doch begreifen wolltet, dass wir ein und dieselben Menschen sind, die schon über Jahrzehnte hinweg um jede einzelne betrogene und verlorene Seele kämpfen – und zwar noch immer kämpfen. Wir gleichen aber auch einer sportlichen Mannschaft, die sich, um des Siegespreises willen, zunehmend auf allen Ebenen einzuschränken hat. Allem zuvor aber kommen Teams, die gewinnen wollen, nicht darum herum, alle trägen oder faulen Sportkameraden auszusondern. Überdies wisst Ihr, dass in wirklich jeder Kunst- oder Sportdisziplin, wo es ja letztlich um null und nichts geht, von den Sportlern oder Künstlern zuweilen totale Absonderung und selbst Speiseplan-Regelungen bis aufs Gramm abgefordert werden. Und mit dem Stichwort „zuweilen“ beende ich meine Erklärung. Wenn die OCG auch zuweilen so handeln muss, wie sie derzeit handelt, so ist es ganz und gar nicht in unserem Sinne, dass dies so für Zeit und Ewigkeit bleiben muss. Es gibt potenziell für jeden Aussteiger der OCG eine friedliche Lösung. Wie wir es immer und immer wieder in der Tat beweisen, wird jeder, der zur Tür wieder reinkommt, durch die er uns verlassen hat, sogleich wieder aufgenommen. Für alle, die uns derartiges Unrecht zugefügt haben, dass wir sie ausschliessen mussten, gilt dasselbe. Bei Einsicht und Reue kann jeder wieder reinkommen, der es will. Für alle aber, die lieber nicht mehr in die OCG zurückkehren wollen, gibt es potenziell wieder Raum zur Begegnung, sobald unser geistlicher Katastropheneinsatz so weit erfüllt ist, dass wieder Kraft und Raum dazu da sind, bzw. wir von oben her wieder grünes Licht bekommen. Weit ausserhalb unserer Macht oder Möglichkeiten liegen allerdings all jene „Zwangsmechanismen“, die von irgendwelchen eingangs beschriebenen Bannwirkungen ausgehen. Hier gelten dieselben Gesetzmässigkeiten wie sie Jesus in Mt. 12,32 darlegte: „Und wer irgend ein Wort reden wird zuwider des Sohnes des Menschen, dem wird vergeben werden; wer aber irgend zuwider des Wirkens des Heiligen Geistes reden wird, dem wird nicht vergeben werden, weder in diesem Zeitalter noch in dem zukünftigen.“ Ungeachtet oder ausserhalb aller eben genannten Komponenten (es gibt noch weit mehr) können wir solche Begegnungen, mit ihren jeweils verbundenen Lasten, auch beim besten Willen nicht tragen. Kurzum: Wer immer uns ganz

7 fernbleiben will, weil er sich ja bewusst von uns getrennt hat – unter welcher genannten Kategorie oder Wirkung auch immer – den lassen wir im Frieden ziehen, auf dass jeder von uns unbeeinträchtigt seines Weges ziehen kann. Wir machen oder behalten keine Vorwürfe. Wir möchten nur einfach weitergehen können, ohne von unserem Lauf abgelenkt oder gar gehindert zu werden. Das ist der Wunsch für uns selber, auf dem wir unnachgiebig bestehen müssen. In Dankbarkeit für alles, und in echter Liebe und Hoffnung auf Euer aller Verständnis Euer Ivo Der Flaschengeist (von Anni Sasek) Ein gewaltiges Jahr voller mächtiger Durchbrüche liegt hinter uns. Die Wahrheits- und Aufklärungsbewegung wächst und wächst. Man kann beobachten, wie immer mehr Menschen erwachen und die einschlägigen Mainstream-Informationen hinterfragen, wenn nicht gar verabscheuen. Fachpersonen sprechen von weit weniger als 50 % der Bevölkerung, die sich Mainstream-Nachrichten überhaupt noch ansehen und davon ist nochmals ca. die Hälfte nicht überzeugt von deren Wahrheitsgehalt, besser gesagt: Sie fühlen sich nach Strich und Faden belogen. Schlussendlich müssten es (nach Aussage dieser Fachperson) nur noch ungefähr 30 % der Schweizer Bevölkerung sein, die als typisch mainstreamgläubige „Schlafschafe“ unterwegs sind, welche die Medienlügen und deren Manipulationen noch ungefiltert glauben. In Deutschland, Österreich und anderen Ländern dürften die Zahlen ähnlich ausschlagen. Die massiven Massnahmen der Zensur – einzig zur Unterbindung der Gegenstimmen – die letztes Jahr vom WEF unter dem frommen Deckmantel des „Schutzes der Bevölkerung vor Desinformation“ ausgerufen und breit angelegt verfolgt wurden, konnten diesen Strom des Erwachens nicht aufhalten. Dennoch zeigen sich die Medien immer noch als gross, stark und einzig wahr, mit ihrem Milliarden-Budget aus dem Volks-Portemonnaie, das sie jährlich verjubeln für ihre Kriegspropaganda, ihre Pharma- und Konzerninteressen. Sie würdigen dabei jede Gegenstimme mit ihren Schlagwort-Begriffen verächtlich als „Schwurbler“, „Gefahr für die Demokratie“, „Desinformation“, „Fake News“ usw. herab. Doch wie gesagt, trotz all dieser intensiven Zensurmassnahmen und des widerrechtlichen „Shadowbannings“1 in den sozialen Medien ist die Aufklärung sichtbar am Explodieren. 1 Shadowbanning ist, wenn in den sozialen Medien Gegenstimmen – mit Hilfe von KI – unterbunden und in die hintersten Ecken der Suchresultate verdrängt werden; wenn Abonnenten nicht mehr benachrichtigt werden usw.

8 Allein die Reden von Ivo über die Freimaurer (siehe www.kla.tv/Freimaurerei), sind von einigen Millionen Menschen angeschaut worden. Seine Reden insgesamt – auch die Aufrufe gegen Gewalt und Krieg – (www.kla.tv/17179 oder www.kla.tv/IvoSasek) haben mittlerweile Aufrufzahlen in zig-Millionenhöhe. Die Sendungen von Lois gegen rituelle Gewalt und Kinder-Misshandlungen (www.kla.tv/Blutsekte) haben ebenso viele Millionen Menschen erreicht. Da könnte ich noch vieles aufzählen, was letztes Jahr alles durchbruchsgewaltig produziert und allein von uns ausgestreut wurde. (Falls Du von alledem keine Ahnung hast, kann ich Dir nur wärmstens empfehlen, den Kla.TV-Newsletter zu abonnieren und auf dem Laufenden zu sein: www.kla.tv/newsletter). Dazu kommt, dass allerorts die TV-Sender, Aufklärungs-Plattformen, Vereine und Wahrheitsbewegungen wie Pilze aus dem Boden schiessen. Vergangenes Jahr konnten zwei AZK-Konferenzen von geschichtsträchtigem Ausmass stattfinden (siehe www.kla.tv/AZK21 und www.kla.tv/AZK22). Trotz erschlagenden Informationen von verschwörerischen Weltentwicklungen, waren es Events der Hoffnung und Freude. Vollgepackt mit Vision, Einheit und Sichtbarwerdung einer – man kann es wirklich nicht anders beschreiben – GOTT-GEWIRKTEN Harmonie und Kraft, von jung bis alt. Die Teilnehmer übersprudelten nur so von Dank und Freude über das, was sie Hoffnungsvolles berühren konnten an diesen grossen Treffen, die zeitgleich in mehr als zehn Sprachen und über 65 Länder gestreamt wurden (Trailer zur 22. AZK: www.kla.tv/39436 | Trailer zur 21. AZK: www.kla.tv/38363). Aber das grösste Highlight war für mich die 22. AZK. Dort wurde das Ergebnis von Recherchen bekanntgegeben, die in die tiefsten Tiefen des Abgrundes gingen und – was zuvor noch nie möglich war – der Kopf des Kraken, der diese ganze Welt satanisch umklammert, konnte offengelegt und beweisgewaltig blossgestellt werden (www.kla.tv/39402). Die Drahtzieher hinter allen diesen satanischen, scheinbar unaufhaltsamen, bösen Entwicklungen in der Welt wurden auf einen Schlag glasklar sichtbar gemacht. Es war ein Lichtgeschoss mitten in den Kopf des Kraken! Auch hier meine wärmste Empfehlung, diese AZK-Konferenzen nachzusehen, wer es verpasst hat. Denn diese Klarheit bildet wiederum die Grundlage oder Fortsetzung des weiteren Aufklärungsgeschehens. Parallel zu diesen Ereignissen wurden von uns letztes Jahr Hunderte von Festplatten mit dem Archiv von über 28.700 Kla.TV-Sendungen/Dokumentationen/ Interviews und Aufklärungsfilmen an Interessierte verschenkt. Ein Milliardenschatz zur Sicherung dieses grossen Geschichtsarchives der Gegenstimmen. Dies als von unserm IT-Team professionell gestaltete Offline-Seite, was es bisher in dieser Form noch nie gegeben hat! Dies alles auch mit dem Ziel der Weiterverbreitung und Sicherung bei der zunehmenden Zensur. Wenn Du auch eine solche Festplatte bekommen möchtest, um sie dann ebenso wieder

9 an interessierte Menschen weiterzureichen, darfst Du Dich gerne bei uns melden. (www.kla.tv/2plus) Ja, weit mehr gäbe es bestimmt zu berichten. Aber die Hauptsache davon ist doch noch immer die Blickrichtung, dass wir SEHEN, was Gott Wirkungsvolles durch Seinen aufgewachten Organismus weltweit am Handeln ist und nicht den Mut zu verlieren über allen bedrohlichen Umständen, die tagtäglich auf uns einprasseln, wie zum Beispiel geschürte Kriegsängste, drohende Impfpflichten, Enteignungen usw. Ivo würde auf Grund dieser positiven, weltweiten Aufbrüche sagen: Der Geist ist aus der Flasche entkommen und wird nicht so schnell wieder dahin verbannt werden können, denn wer einmal erwacht ist, geht nicht wieder zurück!! Ich bleibe in DIR! Trotz all dieser wunderbaren Entwicklungen und Durchbrüchen in der Verbreitung, trotz all der Zurückführungen in die Einsheit der OCG – nach den schmerzlichen Verlusten an vorderster Front – und trotz der Qualitätssteigerung aller Werke, Vermehrung von Gaben in unserer Mitte und in der Festigung des Kerns der OCG, ging es uns persönlich nicht mehr so gut. Vornehmlich Ivo hatte viel zu leiden. Die Angriffe von allen Seiten auf seinen Dienst, Verleumdungen, Medienhetze in neuen Dimensionen, Gerichtsfälle und körperliche Notstände, wollten nicht mehr abreissen. Immer kam wieder etwas Neues dazu. Plötzlich konnte man sich so gut in Hiob einfühlen, den eine üble Nachricht nach der anderen ereilte. Am Schluss war er noch körperlich am Boden und sass in der Asche … Es war deutlich zu erkennen – siehe RB-Beitrag von Ivo in den Panorama-Nachrichten Nr. 3/20251 – dass Ivo vor allem durch den internen Verrat und Verlust von stärksten Mitarbeitersäulen einen starken Kräfteeinbruch erlitt, der auch grosse Einbussen seiner Gesundheit bewirkt hat. Der Schlaf hatte sozusagen Flügel bekommen und trotzdem waren die Herausforderungen und Anforderungen der Tage nicht kleiner geworden. Als das mit den Krankheiten und Prüfungen an unserer Dienstfront zunahm, und wir auch zusammen noch weitere massive Verklagungen ganzer Kollektive auf dem Tisch hatten, wollte die Verzweiflung, Ausweglosigkeit und Dunkelheit immer mehr nach mir greifen. Jeden Morgen erwachen mit Herzklopfen, Ängsten und existentiellen Sorgen als einen Willkommensgruss vom Teufel für den neuen Tag, das kannte ich mittlerweile sehr gut. Wie glücklich bin ich, dass ich seit Jahrzehnten unter einem Dienst stehe, der seine Predigten und Botschaften nicht vom grünen Tisch aus erteilt hatte, sondern aus der knallharten Praxis des Alltags und der Existenzproben! Und 1 Zu finden unter: www.elaion-verlag.ch/pn-2025-08/

10 ich konnte mich immer wieder tief ins Wort begeben, meine zahlreichen Büchlein hervorholen mit Aussprüchen aus Predigten und Botschaften und vielen Bibelstellen, die sich wie Balsam auf mein Herz anfühlten. Und ich weiss, sie sind keine Fiktion, sondern erlebte Realität seit Jahrzehnten! Der HERR hat uns bis hierher aus jeder Not errettet! So wird der HERR auch in diesen neuen Dimensionen der Herausforderungen wieder DERSELBE sein und nicht über Vermögen prüfen! Sicher möchtest auch Du an diesem Schatz teilhaben, denn er wird neu ab diesem Jahr 2026 für Dich zugänglich gemacht vermittels der neuen OCG-AKADEMIE: www.akademie.ocg.life Es ist tatsächlich möglich, dass man inmitten menschlicher Unmöglichkeiten und Prüfungen hochsteigen kann und IHN tiefer sehen und erleben darf als je zuvor! So wurden wir all die Jahre unterwiesen und auch in der diesjährigen Jahreskonferenz wunderbar und kraftvoll gelehrt. (Da wünschte ich mir nur für Dich, dass Du das miterleben könntest.) So darf ich von Herzen sagen: „DANKE, HERR, für diese Prüfung! Ich bleibe jetzt einfach in Dir! Danke für alle die Leiden, sie haben mich nur näher zu Dir gebracht!“ Und am Morgen, wenn der Teufel mich mit seinen Vorschlägen in Empfang nehmen will, darf ich es Ivo gleichtun und sagen: „Aus Schwachheit wird Kraft!“ „Aus grosser Schwachheit wird grosse Kraft!“ „Aus Niederlage wird Sieg!“ und „Aus Niedergang wird Herrlichkeit!“ Ja, „Aus Ohnmacht wird Allmacht!“ Wenn es noch nicht so löst, darf ich noch mehr Umsetzer sein von dem, was Ivo uns austeilt und auch mächtig vorlebt und ich sage: „Du endlose Verlassenheit – ich bin die dir entsprechende göttliche Geborgenheit!“ „Du grenzenloser, allumfassender Tod – ich bin das dir entsprechende Herausauferstehungs-Leben!“ „Du abgrundtiefe Verzweiflung – ich bin die dir entsprechende himmelhohe Zuversicht!“ „Jetzt bin ich gespannt, wie DU, HERR JESUS, das alles wunderbar hinausführst!“ Und ich sage mit den Freunden Daniels im Feuerofen: „Sollte Gott helfen oder nicht …“ ICH BLEIBE IN DIR! Anni

11 Abgefallene Pfarrerssöhne sind die Schlimmsten (von Lois Sasek, 37 J.) Da sassen wir wieder als Kinderschar in trauter Runde um Papa und Mama. Wir alle umringten sie, um gut auf die Bibel-Comics sehen zu können, mit denen Papa uns die biblischen Geschichten so spannend näherbrachte. Ich sass mit Noemi hinter dem Sofa oben und schaute direkt über Papas Schultern auf die Bilder und hatte somit einen „VIP-Platz“ . Wir wollten alle kein Wort verpassen. Es war immer sooo ergreifend, wenn Papa diese Geschichten erzählte und dann den Bogen zu unserem Alltag spannte. Alles ergab einen Sinn, und unsere Herzen waren von klein auf mit der befreienden geistlichen Wirklichkeit erfüllt. Papa holte immer alles aus uns heraus und stellte uns Fragen, damit wir die Zusammenhänge selber erklären durften. Es war ein einziger Strom der Einsheit, den wir da jeden Tag erlebten. Sonntag war immer das Highlight, weil wir noch viel mehr Zeit in dieser trauten Familienkonstellation verbringen durften und viele schöne Dinge zusammen erlebten. Jedes Problem wurde gemeinsam beredet, jede Not zusammen gelöst und über alle schwierigen Herausforderungen wurde so lange ausgetauscht und gebetet, bis tiefer Friede in jedem Herzen war. Jeder Einzelne, vom Kleinsten bis zum Grössten, war tief ergriffen von der Beziehung zu Jesus und von der geistlichen Realität, in der keine Fragen offenbleiben. In dieser göttlichen Welt der Harmonie geht für alle immer alles auf – ohne Ausnahme! Als Papa uns die Idee vorlegte, dass wir zum Thema „Beziehung zu Gott = Beziehung untereinander“ eine Europa-Tournee machen und jeder von seinen persönlichen Erfahrungen berichtet, waren alle Feuer und Flamme! Papa glaubte immer total in uns hinein, z. B. dass auch jedes von uns ein Lied dazu schreiben kann, welches er dann musikalisch arrangieren würde. „Wow, kann ich das wirklich?“ – „Ja, Du kannst das!“ Das Texten, Musizieren und Komponieren machten uns sehr viel Freude und wir hatten noch mehr Zeit als Familie! Wir haben unser harmonisches und echtes Familienleben nicht nur für uns behalten, sondern gemeinsam in die Welt hinausgetragen: www.sasek.tv/oratorium. Wir sprachen über unsere Beziehung zu Gott und zueinander. Tausende Menschen besuchten unsere Veranstaltungen, weil sie spürten, dass es keine Show war, sondern durch und durch echt. Eines hat uns Papa von klein auf warnend erklärt, und davor hatte ich immer sehr grossen Respekt: Wenn die Pfarrerssöhne von Gott abgefallen sind, waren sie anschliessend die Schlimmsten von allen! Weil sie am meisten berührt haben. Weil sie am meisten unterwiesen waren. Wenn man sich dann von Gott und den Eltern abwendet, die einen immer geliebt und in diese Geheimnisse eingeführt haben, wird man schlimmer sein als die anderen … Vom Kleinsten bis zum Grössten waren wir alle erleuchtet über das „grösste Geheimnis“: Gott in uns – der alles kann, was uns unmöglich ist. Wir sind schwach in uns selber und können nicht einmal den kleinsten Vorsatz einhalten, aber wir

12 hatten es in Hunderten von Konstellationen trainiert, uns an Gottes KRAFT anzuschliessen und GOTT durch uns leben zu lassen. Dadurch erlebt man eine krasse POWER, eine übernatürliche Kraft und Freude, die nicht zu beschreiben ist! Wir haben dieses Geheimnis nicht nur berührt, sondern auch gelernt, darin zu leben und auch darin zu bleiben. Wir erlebten die „Welt des Heiligen“, in der die Kraft Gottes jeden Widerstand durchbricht und jede Schwierigkeit überwindet. Wir lernten, in jeder Lage aus Gott zu schöpfen, und durften schliesslich auch andere Kinder darin lehren. Als Erwachsene trainierten wir dieses Geheimnis bald schon mit Hunderten und Tausenden Hilfesuchenden in der Praxis! Doch nun zurück zur Warnung, mit der uns Papa schon als Kind vertraut machte. Ich dachte mir dann immer: „Hui, wenn jemand von uns abfällt, dann wird er auf der Strasse landen, drogensüchtig, alkoholsüchtig, er wird von einer Frau zur anderen fallen usw.“ Ich malte mir die schlimmsten Szenarien aus. Doch all meine übelsten Fantasien reichten nicht annähernd an das Bild heran, das nun leider Wirklichkeit geworden ist, seit mein ältester Bruder und feurigster Umsetzer des Dienstes im wahrsten Sinne des Wortes „abgefallen“ ist. Nur der Abfall Luzifers selbst kann mit dem meines Bruders in puncto Lüge, Verleumdung, Verdrehung und Verrat konkurrieren, doch sie glänzen beide um die Wette. Schmerzlich wird man Zeuge der einen Wirklichkeit: Alles, was Licht war, verdreht sich in Finsternis! Und alles was Wahrheit war, verdreht sich in Lüge. Und alles, was schön war, verdreht sich in die bare Hölle! Ich möchte nur zwei Beispiele aufgreifen, um diese satanische Verdrehung anschliessend sofort wieder zu verlassen. Denn es gibt nichts Beschmutzenderes als die Verdrehung eines Geistes, bei der plötzlich oben unten und unten oben ist. Wenn man den Abfall meines Bruders versteht, versteht man die gesamte Weltgeschichte. Alles wurzelt in der Auflehnung Satans gegen Gott! In der Überhebung gegen Gott. Mein grosser Bruder begann, Papa in kleinen Dingen zu verachten, und diese wurden immer grösser. Er überhob sich so sehr über seinen Vater, dass er z. B. nur mit grösstem Unwillen dafür bereit war, ihm einen Internetzugang ins Büro zu legen, obwohl unser ganzes PanoramaTeam bereits längst einen Internetzugang hatte. Jedes Schulkind hatte einen Internetzugang, doch in den verächtlichen Augen meines Bruders konnte Papa damit angeblich nicht umgehen. Riecht ihr schon den Gestank von Stolz und Überheblichkeit? Wenn Du Dich gegen einen gottgesalbten Lichtträger stellst, füllst Du Dich in Kürze mit Finsternis, weil es nicht anders geht! So geschah endlich das „Langersehnte“, worauf all unsere Hasser und Verfolger schon so lange hingefiebert hatten. Georg Otto Schmid prophezeite dieses Ereignis bereits für das 18. Lebensjahr des Erstgeborenen. Doch auch weit über dieses „Verfallsdatum“ hinaus dienten wir alle aus eigenem Antrieb im Werk unseres Vaters und kämpften selbst darum, Teil dieser

13 grossen Bewegung sein zu dürfen! Es wurde Überzeugungsarbeit geleistet, um Papa davon zu überzeugen, dass wir es wirklich möchten, auch wenn es ein steiniger Weg ist. Es begann bei mir, dann kam mein ältester Bruder dazu, danach meine jüngere Schwester und so weiter. Schlussendlich waren wir alle ein mega harmonisches Powerteam, das in dieser Erweckung über die Landesgrenzen hinaus immer mehr durchgebrochen ist! Doch dann kam der langersehnte Moment für Medien, Verfolger-Christen und Hasser: der Abfall meines Bruders – wenn auch nicht mit 18, sondern im Alter von 32 Jahren. Eines Tages stellten Schaulustige ihm die Frage: „An was glaubst du denn jetzt?“ Viele versuchten, ihn zum „richtigen Glauben“ zu bekehren. Doch mein Bruder wies sie alle auf einmal hart ab und zitierte Albert Camus, einen französischen Schriftsteller, Philosophen und Journalisten des 20. Jahrhunderts: „Wer aus der Welt des HEILIGEN austritt, tritt automatisch in die Welt der Revolte ein.“ Mein grosser Bruder bekannte sich vor der ganzen Welt zur „Revolte“, die ein ganz toller „Religions-Ersatz“ sei. Eine Revolte ist laut Google „ein gewaltsamer Aufstand, Aufruhr oder Aufbegehren gegen Autoritäten oder Regierungen; offener Widerstand, Rebellion, oft meuterisch oder unorganisiert.“ Dieser Philosoph hat den Nagel also wirklich auf den Kopf getroffen! Wer die „Welt des Heiligen“ wirklich berührt hat, wer es kennt, von Gott ausgelebt zu werden und dieses tiefste aller Geheimnisse gelebt hat, für den bleibt nach dem Austritt nur noch die Revolte, die aktive Auflehnung dagegen. Man muss das Gegenteil von allem vertreten, wofür man früher überzeugt geeifert hat. So war es beim herrlichen Engel Luzifer (wie in Hesekiel 28 beschrieben), und genauso ist es bei unserer damals grössten Säule in unserem Dienst geschehen. Keiner war erleuchteter, keiner sah es klarer, keiner war „besser drauf“, um uns auf die Spur zu helfen, wenn wir die Wirklichkeit verlassen hatten. Man lese nur sämtliche seiner Rundbriefartikel, man höre sich seine früheren Reden und Lieder auf sasek.tv an, seine Motivationsaufrufe, seine früheren Filme und Werke … Dass seine jetzigen Werke und Worte das genaue Gegenteil von dem propagieren, was wir früher gemeinsam anstrebten, ist die logische Folge seines Abfalls. Ich zitiere aus einer sogenannten „Wutrede“ von ihm: „Kämpfen für die Freiheit, kämpfen für die Demokratie. Das ist es, was es zu tun gilt. Wenn wir bestehen wollen, auch im Grossen, bin ich davon überzeugt, Russland, China, grosse Weltmächte fordern unser Konzept, unser europäisches Konzept der Freiheit heraus. Wenn wir nicht bereit sind, dafür zu kämpfen, werden wir es verlieren. Und darum sehe ich das auch in einem grösseren Kontext.“ Ein weiteres Zitat: „Wahre Freiheit und wirkliche Selbstbestimmung sind wertvolle Güter, um deren willen beinahe sämtliche Kriege dieses Planeten geführt wurden und werden.“ Tatsächlich hat sich schon ziemlich Vieles auf den Kopf gestellt! Plötzlich sind es nicht mehr die wenigen milliardenschweren „Teile und

14 herrsche“-Kriegstreiber, die nachweislich beide Seiten eines Krieges finanzieren (www.kla.tv/kriegstreiberei). Jetzt sind es wohl doch ganze Länder, die verteufelt werden „müssen“! „Böööses Russland! Böööses China! Foooortschrittliches Europaaa! WIR müssen bereit sein zu KÄMPFEN!!“ Plötzlich bläst er in dasselbe Horn wie die Kriegstreiber-Medien, mit denen er ja auch händchenhaltend gegen seinen Vater herzieht, den er sogar in dieselbe Reihe mit Mao Zedong stellt – einem Massenmörder. Mein Vater sei ein Demokratie-Hasser, das sei ja die grösste Gefahr. Dass dies eine Lüge ist, weiss jeder, der Papas Dienst kennt. Aber ich zitiere doch noch ganz kurz meinen Vater: „Wir sind in keinem Ansatz Feinde der Demokratie. Wer dagegen versucht, jene Geheimbundmächte offenzulegen – und zwar die, die in diktatorischer Manier unsere Demokratien unterwandert haben – der wird von ihnen umgehend als Demokratiefeind verschrien.“ (Krake im Staatsgewand, www.kla.tv/27396) „Sie (Geheimbünde) zerstören unsere Demokratien.“ (Welt im Netz der Freimaurer, www.kla.tv/28269) Dass mein Bruder lügt wie der Teufel selbst, lässt sich anhand seiner Aussagen leicht belegen. So erzählt er beispielsweise, er habe im Geheimen seine Flucht planen müssen, um es endlich zu „schaffen“, sein Elternhaus zu verlassen. Anders wäre es nicht gegangen. Dramatisch schildert er seine sogenannte „Flucht“. Autsch! Dabei hat er meine Eltern ja selbst davon überzeugt, dass er unbedingt in dieses Hilfswerk einsteigen und seinen Beruf dafür aufgeben möchte! Das hat ihm niemand befohlen. Er hat es auch von den Bühnen herunter erzählt, dass Papa ihm immer gesagt hat, er solle den Weg gehen, den er selbst im Herzen habe. Hier ein Zitat aus einem Rundbriefartikel meines Bruders von damals, Juli 2004: „Klar und deutlich spürte ich, wie der Herr mich ansprach: Simon, dein nächster Schritt ist der vollzeitliche Einstieg in dieses Werk. Mir schossen die Tränen in die Augen. Hatte ich mir nicht genau dieses grüne Licht so sehr gewünscht …“ April 2008: „Mit 19 Jahren bekam ich die Gelegenheit, in den vollzeitlichen Dienst bei meinem Vater einzusteigen, mein Kindheitstraum hatte sich erfüllt. … ‚Du musst rein gar nichts! Du bist jetzt 23 und hast die besten Jahre vor dir. Du darfst entscheiden, welchen Weg du gehen möchtest.‘ Ich fühlte mich innerlich total frei. Ich wusste: Ich lebe nur einmal, und ich möchte bewusst so leben, wie ich leben werde.“ Oktober 2010: „Glücklicherweise habe ich überdurchschnittlich reife Eltern, die mir vorgelebt haben, was die Zukunft meint. Es wäre für mich nie eine Kunst gewesen, von zu Hause wegzulaufen und eine eigene Sache zu starten. Doch weil ich nicht von Gestern bin, übe ich mich in der wirklich meisterhaften Disziplin …“ Abschliessend kann ich sagen, dass ich in meinem Leben schon viele schlimme Dinge gesehen und gehört habe. Zuletzt bei den Recherchen für den Film „1024 Überlebende von ritueller Gewalt“ (www.kla.tv/39016, drei Mio.

15 Aufrufe). Doch das Schlimmste, das ich je ansehen musste, ist der Abfall meines eigenen Bruders, die Verdrehung eines erleuchteten Geistes. Bitte schaut Euch die Videos auf Sasek.TV an, in denen Ihr seht, wie mein Bruder vorher war (zwei kleine Kostproben: www.sasek.tv/de/erziehe/oratorium/12/true | www.kla.tv/6010). Lasst Euch keinesfalls dazu hinreissen, die verdrehten Lügen anzuhören oder anzuschauen, die dabei herauskommen, wenn man sich gegen einen Lichtträger Gottes auflehnt. Es ist über die Massen befleckend und wie eine Seuche sogar ansteckend. Ständig verlieren wir Leute, weil sie diesen hinterhältigen, verleumderischen Lügen auf den Leim gehen. Ich stopfe dann jeweils die Löcher, die entstehen, wenn sich weitere Menschen dieser „Verleumder-Rotte“ anschliessen. Daher möchte ich heute dieses eine Mal Stellung dazu nehmen. Eines ist klar: Wenn Du Dich einmal gegen die Wahrheit stellst und nicht umkehrst davon, musst Du immer mehr der Macht der Lüge unterliegen. Wenn Du Dich einmal gegen das Licht stellst und nicht umkehrst davon, musst Du Dich immer mehr in die Welt der Finsternis begeben. Wenn Du den Baum des Lebens verlässt, gibt es als Alternative nur noch den Baum der Erkenntnis. Dazwischen gibt es nichts. Danke für Eure Treue dem Frieden, der Wahrheit und dem Leben gegenüber! Ich liebe Euch! Eure Lois Geistliche Wirklichkeiten für ALLE (von Noemi Ruff-Sasek, 36 J.) Wir wurden an der vergangenen Jahreskonferenz wieder unfassbar beschenkt mit kostbarsten Botschaften von Papa! Jede einzelne Botschaft erklärte so unbeschreiblich genau unser Leben, zeigte Tiefen, Weiten, Höhen und Längen der geistlichen Welt, dass man das gar nicht gebührend in Worte fassen kann. Es ist einfach zutiefst ins Herz gegangen, hat so berührt und erweckt! Mir selber ist es immer ein grosses Anliegen, dass das Gesagte danach dann bis zu den kleinsten Kindern runter auch wirklich verstanden und im Leben umgesetzt werden kann. Je mehr wir uns nämlich in der geistlichen Wirklichkeit drin aufhalten, desto mehr werden wir da hinein verwandelt! Aus diesem Grund mache ich mit einem ganzen Team von Müttern jeweils nach Veranstaltungen viele kindliche „Lektionen“, die die Schwerpunkte der Botschaften in der Essenz einfach wiedergeben. Hier ein kleines Beispiel aus der Botschaft „Persönlichkeitsdesign durch das Kreuz“:

16 Deine Noemi

17 Das als kleiner Einblick, wie solche Lektionen ungefähr aussehen ! Ihr könnt Euch nicht vorstellen, WIE SEHR nun mein Herz gejubelt hat, als Papa an dieser Jahreskonferenz Folgendes sagte: Jetzt ist die Zeit reif, dass wir Schritt für Schritt unsere ganzen OCG-internen „Korn-Speicher“ an Botschaften, die wir über Jahrzehnte hinweg zu unserer Schulung geschenkt bekommen haben, für die Menschheit öffnen dürfen! Sämtliche Menschen, die durch all die Drücke und Schläge der aktuellen Weltlage und Zeit nun offen geworden sind für die geistliche Wirklichkeit, sollen Zugang zu diesen Schätzen bekommen! Ist das nicht GEWALTIG??!!! Aktuell bin ich daher nun mit Daniela, Ruth, Andreas Fu. und vier tollen Teams aus der OCG dran, einen Grundkurs-Lehrgang aus neun Lektionen auszuarbeiten für die neue „OCG-Akademie mit Ivo Sasek“, die jetzt am Entstehen ist ! (Siehe Flyer unter: www.akademie.ocg.life) Wer diese Kurse durchläuft, bekommt ungefiltert alle wichtigsten Eckdaten und Hauptschwerpunkte unseres Dienstes und Lebens mit Gott umsonst auf den Kern reduziert mit! Es ist ein einzigartiges Projekt!

18 Wenn Du spürst, dass Du Interesse hast und Du reif bist für den Schritt, diesen Kurs in Begleitung von uns mit zu durchlaufen, dann melde Dich freimütig! Wir schauen, wo wir Dich einer Gruppe in Deiner Nähe anschliessen können. In Erwartung, dass all diese Schätze gebührende Beachtung und Umsetzung finden in unser aller Leben, grüsst Euch von Herzen Eure Noemi Kleines Kreuz, grosse Auswirkung (von Stefan Ruff, 36 J.) Was hat mein Schwiegerpapa Ivo wieder für unglaubliche Botschaften an unserer Jahreskonferenz gehalten! Eine davon trug den Titel: „PersönlichkeitsDesign durch das Kreuz“. Das zentrale Thema darin ist unsere „Beziehung“ und „Stellung“ zum „Kreuz“. Er zeigte, dass man nicht nur zu Jesus/Gott/Seinem Geist eine Beziehung haben kann, sondern auch zum „Kreuz“. Mit „Kreuz“ ist nicht bloss eine Theorie oder ein theologischer Streitpunkt über Kreuzigungsauslegungen und Glaubenssätze gemeint, sondern eine reine, simple Praxis im ständigen Alltag! Was heisst das? Was meint „Beziehung zum Kreuz“? Ivo zeigte uns, dass das „Kreuz“ prinzipiell alles negativ Unvermeidbare, alles Schicksalshafte – vom Missverstanden-Werden bis zum Krieg – alles Unangenehme und Mühsame usw. meint. Er erklärte uns dann eine Gesetzmässigkeit im Umgang mit „Kreuzessituationen“ und sagte: „Je mehr wir dem Kreuz widerstehen, desto grösser wird es! Je gefügiger wir hingegen das Kreuz auf uns nehmen, desto erträglicher wird unser Leben!“ Genau das erlebte ich neulich, wie sich ein Kreuz in meinem Alltag um ein Vielfaches vergrösserte: Ich musste mein Fahrrad transportieren. Da ich es im Transporter nicht einfach nur hinlegen wollte, band ich es mit einem Strick stehend an der Frontwand an. Es gelang mir nicht richtig, das Fahrrad festzubinden, doch ich wusste gerade nicht, wie ich es besser machen konnte − und die Zeit, extra ein zusätzliches Spannset in der Werkstatt zu holen, schien mir zu „kostbar“. So liess ich es einfach und dachte: „Ich fahre einfach schön sorgfältig, dann wird es schon halten …!“ Am Zielort angekommen stand mein Fahrrad nicht mehr, sondern es lag am Boden. Beim Ausladen stellte ich fest, dass sowohl das Vorderlicht als auch ein Bremshebel abgebrochen waren! Ihr könnt Euch vorstellen, wie viel Aufwand es mich jetzt gekostet hat, um alles zu reparieren. Und das nur, weil ich dem „kleinen Kreuz“ ausgewichen bin, um das Fahrrad kurz richtig anzubinden! Die Gesetzmässigkeit jedoch „Je gefügiger wir hingegen das Kreuz auf uns nehmen, desto erträglicher wird unser Leben!“ hat mir wieder selber richtig Vision gegeben, keinem „Kreuz“ mehr auszuweichen, sondern es willig auf mich zu nehmen.

19 Dieses Prinzip gilt genauso auch im Grossen, in der aktuellen Weltsituation, in der wir stehen: Sei es die auf uns zukommende Impfpflicht oder der geschürte Krieg in Europa, die KI, die digitale Währung, Totalüberwachung usw. … Gerade in diesen grossen Problemen gilt genauso dieses Prinzip! → Da ist ein Brief an Abgeordnete, eine Unterschrift für ein Volksbegehren oder die persönliche Dienstverweigerung für den Krieg, das bewusste Bezahlen mit Bargeld oder ohne Smartphone zu leben im Vergleich ein „kleines Kreuz“, das aber grosse Auswirkungen hat. Auch da gilt: Weichen wir aus, vergrössert sich das Kreuz um ein Vielfaches. Da findest Du Dich dann vielleicht plötzlich im Gefängnis oder im Schützengraben des Krieges wieder und realisierst, wie klein und im Verhältnis erträglich dieses „kleine Kreuz“ gewesen wäre, wenn Du Deinen Teil für die Veränderung der Welt mit dazu gegeben hättest! Ja, wenn wir alle gemeinsam jedes „Kreuz“ auf uns nehmen, dann wird der Teufel in Ketten gelegt und unser Dasein wird nicht mehr dasselbe sein! Denn Ivo hat gesagt: Solange der Teufel nicht in den Abgrund gekettet ist, wird eine „kreuzfreie Zone“ ein Ding der Unmöglichkeit sein. Es gibt sie nicht! Darum möchte ich auch Dich ermutigen, den Weg des Kreuzes zu gehen und so gemeinsam als ganze Menschheit den Tod und den Teufel aus der Schöpfung zu werfen. Es lohnt sich ! Euer Stefan Die Nacht, in der ich trotzdem zuschlug (von Elias Sasek, 34 J.) Meine Frau Stefanie und ich haben eine Abmachung: Bei Anschaffungen aller Art – auch bei Ferienbuchungen – schlafen wir immer erst eine Nacht darüber, bevor wir zuschlagen. Dank dieser aus der Praxis gewachsenen Regel, konnten wir schon so manchen Tritt ins Fettnäpfchen vermeiden. In der Begeisterung der Recherche hat man oft das Gefühl, sofort zuschlagen zu müssen. Denn der unschlagbare 75 %-Rabatt gilt nur noch wenige Stunden – oder der Lagerbestand ist so knapp, dass der gewünschte Artikel morgen schon vergriffen sein könnte. Schon manch eine Welle der Euphorie glättet sich am nächsten Tag, wenn man herausfindet, dass das Angebot doch nicht so einmalig, die Ferienwohnung doch nicht so nah am Strand ist oder das technische Gerät sich als unpassend entpuppt. Uns trägt stets das tiefe Vertrauen: Wenn ein Angebot vom HERRN ist, ist es auch am nächsten Tag noch da. Und wenn nicht, gibt es etwas Besseres. An jenem Abend schien es aber eine Ausnahme zu sein. Ich verlegte das Internetkabel bis zu unserem Bett, und wir scrollten uns gemeinsam durch die Angebote, auf der Suche nach einem neuen Festplattenblock für Steffis

20 Computer. Ich wühlte mich durch technische Daten, während es meiner Frau allmählich zu technisch wurde; sie schlief an meiner Schulter ein. Da fand ich das ultimative Angebot. Nur noch ein Stück auf Lager – gebraucht, aber unschlagbar und morgen bestimmt vergriffen. Mit wenigen Klicks war der Festplattenblock gekauft. Am nächsten Morgen erzählte ich Steffi von meinem Super-Schnäppchen. Das Feuer meiner Begeisterung konnte trotz überzeugendem Wortschwall nicht auf sie überschwappen. Wir hatten ja eigentlich eine Abmachung … Der Festplattenblock kam schnell an, und es war auch schnell festgestellt, dass eine Festplatte im Block defekt war. Die freundliche Stimme am Kundentelefon bedankte sich, dass ich den Fehler gefunden hatte, und versprach mir „grosszügige“ 10 % Rabatt – vorausgesetzt, ich löse das Problem gleich selbst. Ich rechnete kurz nach: Selber reparieren tut weniger weh im Portemonnaie. Steffi konnte ich überzeugen und eine Ersatzfestplatte war schnell geliefert. Der Privatverkäufer hatte sie allerdings so miserabel verpackt, dass sie klackerte wie ein Traktor auf Kopfsteinpflaster. Ohne Zweifel ein Transportschaden. Ich sank auf meinen Bürostuhl zurück. Wie war das nochmals mit dem DANKEN für alles, in jeder Situation? Mein Vater hatte an unserer Jahreskonferenz 2025 so praxisnah davon gesprochen. Zitat: „Wie trägt man das Kreuz? Indem man für alles und in allem DANKE sagt; so trägt man es. […] Du bist in der neuen Situation, sag einfach mal DANKE in der neuen Situation drin. Auch wenn du es noch nicht gerade fühlst, weil du den Sinn überhaupt nicht checkst, aber das kommt schnell, wenn man diese Übung hat. „Sagt in allem Dank.“ (1. Thess. 5,18) […] „In allem“ verstehe ich als eine Art grundsätzliche Herzensausrichtung, eben als prinzipielle erste Reaktion.“ Also sagte ich zuerst einfach mal „DANKE“ und liess los von meinem Gedankenkarussell. Spannend war: Als ich zur Ruhe kam und für die unangenehme Situation gedankt hatte, wusste ich sofort, was zu tun war. Ich ging zu Steffi und entschuldigte mich in aller Form, dass ich die gemeinsame Abmachung übergangen hatte. Ich sagte ihr, dass der ganze Unsegen nur deshalb über uns gekommen sei und versicherte ihr, alles umgehend zurückzusenden. Sie lächelte nur. Es hat in der Tat etwas Wohltuend-Befreiendes und zugleich Heilendes an sich, wenn man zu seinen Fehlern stehen kann. Ich hätte zwar in der darauffolgenden Mittagspause Besseres zu tun gehabt, als RücksendeEtiketten auszufüllen, aber mit jedem Arbeitsschritt brachte ich meiner Busse würdige Frucht. Ich bekam später auch (fast) alles Geld zurückerstattet. Das DANKEN für alles, in jeder Situation, trägt uns seit der Jahreskonferenz 2025 als ganze OCG. Wir dürfen durch die Predigten meines Vaters immer wieder praktische Wegweisung im Alltag finden! Wenn Du an diesen Schätzen

21 teilhaben möchtest, hast Du einmalige Gelegenheit dazu. Wir starten nämlich dieses Jahr eine „OCG-Akademie“ und öffnen den Zugang zu jahrzehntelang aufgebautem Insider-Wissen für Menschen mit echtem Hunger nach innerem Wachstum. Es erwarten Dich themenstarke Kurse – praxisnah, tiefgründig und visionär. Die Workshops finden in Deiner Region statt, vor Ort oder online. Melde Dich doch bei Deiner OCG-Kontaktperson, wenn Du ein Teil davon werden möchtest! Dein Elias P.S. Mehr Infos zur OCG-Akademie findest Du unter: www.akademie.ocg.life Nicht wie ICH will, sondern wie DU willst, Herr! (von Stefanie Sasek, 34 J.) Meine Eltern hatten mir früher oft erzählt, dass ich sie als Kleinkind mit meinem Eigenwillen so manchmal auf die Palme getrieben hatte. Wenn etwas nicht so lief, wie ich es mir in den Kopf gesetzt hatte, konnte ich ein ziemlicher Dickkopf sein. Wie dankbar bin ich darum heute, dass in meiner Vergangenheit nicht alles so gelaufen war, wie ich es mir einst in den Kopf gesetzt hatte. Wieso? Weil ich in diesen Situationen, als mir alles entglitt, immer mehr lernte, loszulassen und zu sagen: „Nicht wie ICH will, sondern wie DU willst, HERR!“ In diesen scheinbaren Niederlagen habe ich die Verherrlichung Gottes immer wieder gewaltig erleben dürfen. Je grösser das Loslassen war, desto herrlicher war schlussendlich das Ergebnis. Eines der schönsten dieser Ergebnisse ist, dass ich – nachdem ich es endlich loslassen konnte – meinen wunderbaren Mann Elias heiraten durfte, wir gemeinsam vier süsse Kinder haben und zusammen hautnah in diesem weltverändernden Dienst von Ivo, Anni und der OCG dienen dürfen. ☺ „Nicht wie ICH will, sondern wie DU willst, HERR!“, hatte auch Jesus einst ausgesprochen, als Er im Garten Gethsemane realisierte, dass für Ihn ein Kreuzesweg ausstand. Wie gross die Herrlichkeit war, die aus Jesu Kreuzigung hervorging, können wir dann z. B. an der Reaktion des Hauptmannes ablesen. Dieser hatte noch nie einen Menschen auf diese Art am Kreuz sterben sehen und bezeugte: „Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn!“ Er war überwältigt von dem sich fügenden Loslassen, welches Jesus am Kreuz demonstrierte. Ab diesem Moment war für alle Menschen klar, dass Jesus Gottes Sohn gewesen sein MUSS. Gott schickt uns heute zwar nicht ans Holzkreuz, ER schickt uns wohl aber unvermeidbar Negatives, Unpassendes, Unwillkommenes auf den Alltagsweg, worüber wir uns enorm ärgern oder aufregen könnten, oder das uns quälen

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