Panorama Nachrichten - Februar 2026

6 davongelaufenen Kameraden anstossen, Würste braten oder gar tanzen, wenn diese sich in den Feuerpausen jeweils kurz zeigen, um dann sogleich wieder unterzutauchen, sobald es wieder ernst wird? So unmenschlich solch ein Szenario sich auch anhören mag – dennoch fordert man genau all solches dem Überrest der OCG-Kämpfer ab, die getreu an vorderster Aufklärungsfront ihr Leben für die heimtückisch betrogene und angegriffene Menschheit einsetzen. Was seid Ihr bloss für Menschen, die Ihr all die uns umgebenden Tragödien weder gewahrt noch versteht, was hier ständig abgeht. Wenn Ihr doch begreifen wolltet, dass wir ein und dieselben Menschen sind, die schon über Jahrzehnte hinweg um jede einzelne betrogene und verlorene Seele kämpfen – und zwar noch immer kämpfen. Wir gleichen aber auch einer sportlichen Mannschaft, die sich, um des Siegespreises willen, zunehmend auf allen Ebenen einzuschränken hat. Allem zuvor aber kommen Teams, die gewinnen wollen, nicht darum herum, alle trägen oder faulen Sportkameraden auszusondern. Überdies wisst Ihr, dass in wirklich jeder Kunst- oder Sportdisziplin, wo es ja letztlich um null und nichts geht, von den Sportlern oder Künstlern zuweilen totale Absonderung und selbst Speiseplan-Regelungen bis aufs Gramm abgefordert werden. Und mit dem Stichwort „zuweilen“ beende ich meine Erklärung. Wenn die OCG auch zuweilen so handeln muss, wie sie derzeit handelt, so ist es ganz und gar nicht in unserem Sinne, dass dies so für Zeit und Ewigkeit bleiben muss. Es gibt potenziell für jeden Aussteiger der OCG eine friedliche Lösung. Wie wir es immer und immer wieder in der Tat beweisen, wird jeder, der zur Tür wieder reinkommt, durch die er uns verlassen hat, sogleich wieder aufgenommen. Für alle, die uns derartiges Unrecht zugefügt haben, dass wir sie ausschliessen mussten, gilt dasselbe. Bei Einsicht und Reue kann jeder wieder reinkommen, der es will. Für alle aber, die lieber nicht mehr in die OCG zurückkehren wollen, gibt es potenziell wieder Raum zur Begegnung, sobald unser geistlicher Katastropheneinsatz so weit erfüllt ist, dass wieder Kraft und Raum dazu da sind, bzw. wir von oben her wieder grünes Licht bekommen. Weit ausserhalb unserer Macht oder Möglichkeiten liegen allerdings all jene „Zwangsmechanismen“, die von irgendwelchen eingangs beschriebenen Bannwirkungen ausgehen. Hier gelten dieselben Gesetzmässigkeiten wie sie Jesus in Mt. 12,32 darlegte: „Und wer irgend ein Wort reden wird zuwider des Sohnes des Menschen, dem wird vergeben werden; wer aber irgend zuwider des Wirkens des Heiligen Geistes reden wird, dem wird nicht vergeben werden, weder in diesem Zeitalter noch in dem zukünftigen.“ Ungeachtet oder ausserhalb aller eben genannten Komponenten (es gibt noch weit mehr) können wir solche Begegnungen, mit ihren jeweils verbundenen Lasten, auch beim besten Willen nicht tragen. Kurzum: Wer immer uns ganz

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