Panorama Nachrichten - Februar 2026

37 Ich bin dankbar, dass mich Gott in die OCG geführt hat, und ich das dort erlebte wunderbare Prinzip des Organismus in meine kleine Lebensgemeinschaft übertragen darf. Wir stehen noch ganz am Anfang, zuversichtlich, dass Gott uns weiter begleiten wird. Herzlich Karin DANKE auch für diese Situation! (von Esther U., D, 32 J.) Es war kurz nach unserer Jahreskonferenz. Ivo hatte u. a. über das Kreuz gepredigt, das Kreuz täglich auf sich zu nehmen und dabei einen neuen Brauch einzuführen. Das Kreuz meint dabei alles, was auf uns eindringt, was wir nicht wollen, was uns unangenehm, unpassend, unwillkommen ist usw. Er sprach von 2. Kor. 9,8, dass wir in allem allezeit alles Genüge haben, und von Eph. 5,20: „Sagt allezeit für alles dem Gott und Vater Dank!“ Wir wollen trainieren, in diesen Situationen im allerersten Moment ganz bewusst nur erstmal Danke zu sagen, bevor sich irgendein anderer Gedanke breit machen kann. Einfach erstmal: „Danke, Herr!“, auch wenn ich den Sinn vielleicht noch nicht verstehe. Eigentlich hätte ich mir denken können, dass kurz darauf die Praxis kommt … Ich war bei einer grossen Aktion dabei, bei der Lebensmittel vor der Tonne gerettet werden, sprich am letzten Tag des Weihnachtsmarktes alle Reste abgeholt werden, die sonst im Müll gelandet wären. Endlich hatten wir alles abgeholt und alles unter den Lebensmittelrettern aufgeteilt. Mit meinen Eltern und dem Auto voller Lebensmittel fuhr ich nach Hause. Jetzt mussten wir nur noch aufteilen, was bei mir bleibt und was meine Eltern mitnehmen. Dabei dachten wir im ersten Moment nicht daran, dass die Uhr schon zielstrebig auf Mitternacht zuging, und die meisten Leute in meiner Nachbarschaft sicher schon schliefen. Schon hörte ich, wie neben mir energisch ein Fenster geschlossen wurde. Meine Nachbarin stand am Fenster und war sichtlich nicht erfreut über unsere Geräuschkulisse. Sie zeigte deutlich auf die Uhr. Wir versuchten dann, möglichst leise alles über die Bühne zu bringen. Als meine Eltern fuhren, hatte ich ein schlechtes Gewissen. Ich wollte doch nicht meine Nachbarn stören. Waren das doch auch ausgerechnet die, die monatelang einen Abtreter mit einem sehr menschenverachtenden Spruch vor ihrer Tür liegen hatten. Moment mal, wie war das an der Jako? Danke? Okay, dann spreche ich das jetzt treu aus: DANKE auch für diese Situation!

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