Panorama Nachrichten - Februar 2026

29 Licht sein (von Mirjam R., D, 37 J.) Anfang des Jahres bekam ich eine Einladung zu einem Informationsabend in der Schule. Es ging um das Thema: „TikTok, Snapchat & Co – Kinder sicher durch die digitale Welt begleiten: Tipps für Eltern“ mit Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch (für die 4. und 5. Klasse, d. h. neun- bis elfjährige Kinder). Zuerst dachte ich: Da muss ich ja nicht hingehen. Wir haben kein Smartphone, auch kein Tablet, und unsere Kinder sind sowieso nicht in diesen sozialen Medien drin … Doch dann kam plötzlich der Gedanke in mir hoch: Ich könnte ja auch einfach hingehen, um Licht zu sein und diesen Vortrag mit wichtigen Impulsen ergänzen (z. B. die Gesundheitsgefährdung durch die Mikrowellenstrahlung u. ä.). So meldete ich mich an. Doch je näher der Abend kam, desto unwohler fühlte ich mich. „Oh, was kann ich da nur beitragen? Wie kann ich mich jetzt darauf vorbereiten? Ich bin doch kein Redner. Könnte ich nicht einfach zu Hause bleiben?“ Am liebsten hätte ich mich davor gedrückt. Doch dann kam mir die Botschaft von unserem internen Jahresabschlusstreffen wieder in den Sinn: „Das Kreuz täglich auf sich nehmen, ist das ausnahmslose ‚Ja‘ zu allen kleinen und grossen Alltagsbegrenztheiten und Ärgernissen! […] Das Kreuz meint alles, was auf uns eindringt, was wir nicht wollen, was uns unangenehm, unpassend, unwillkommen ist. […] Das Kreuz ist nicht das Ziel, das Ende aller Dinge, sondern es ist ein Mittel, um uns in der Todesüberwindung zu trainieren.“ Ja, dieser Abend war für mich plötzlich unangenehm/unpassend. Doch ich entschied mich und sagte „Ja“ in meinem Herzen. Ich dankte dem Herrn, dass es gut ist und ging wieder ins Vertrauen ein. In der Botschaft heisst es auch: „Ich möchte ja nahe an Ihn herankommen. Ich möchte eine Persönlichkeitsveränderung, ein Charakterdesign, ein Persönlichkeitsdesign, das Christus hervorzeichnet, hervorbringt. Und das ist dann halt nun mal der Weg. Das Kreuz ist das Zurüstungsmaterial, das Zurüstungswerkzeug, dass das gelingt.“ Durch das aktuelle Wort war ich so gestärkt, dass ich wieder Freude hatte. Ich bereitete mich vor, indem ich z. B. den Infogiganten von Jan-Henoch bzgl. Mobilfunk1 anschaute. Als der Abend dann kam, war ich in der göttlichen Ruhe. Der Vortrag von den externen Referenten war sehr gut. Sie haben sehr viele Gefahren aufgezeigt 1 www.kla.tv/Infogigant/14802

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