3 Dann gibt es aber auch noch allerlei Zwangsmassnahmen im Gesundheitswesen. Während der ganzen Covid-Geschichte haben wir hautnah miterlebt, wie ohne jedes Einspracherecht Eltern von ihren Kindern und Kinder von ihren Eltern getrennt wurden. Die Quarantänen-Stasi (www.kla.tv/RKI-Protokolle) hat weder Halt gemacht vor Alten und Gebrechlichen, noch vor Säuglingen oder sterbenden Menschen. Unzählige sind so mausallein in den ihnen aufgezwungenen Quarantänen verendet. Und unerbittlich wurde jedes noch so unmenschliche Verhalten mit dem Überlebenswillen des Gemeinwesens gerechtfertigt. Auch schwer verletzte oder allzu gebrechliche Menschen werden von ihren Ärzten abgeschottet: „Er/sie ist noch zu schwach, um Besuch empfangen zu können.“ Auch hier zählen weder irgendwelche Argumente noch Beziehungsarten – das Wohl des Patienten geht vor. In einem Katastrophenfall, wo die Nothelfer rund um die Uhr um das Leben der Opfer kämpfen, ist es aus mit Kaffeekränzchen, Plaudereien und persönlichen Interessen. Da zählen weder Blutlinien noch Freundschaftsbande, weder irgendwelche getroffenen Vereinbarungen noch frommen Wünsche – alles dreht nur noch um die Bergung der Opfer. Sehen wir uns noch die Passage aus Apg. 27,18-19 an, wo Paulus die Seenot mit ihren Zwangsmassnahmen beschreibt: „Indem wir aber sehr vom Sturme litten, warfen sie des folgenden Tages einen Teil der Schiffsladung über Bord; und am dritten Tage warfen sie mit eigenen Händen das Schiffsgerät fort.“ An dieser Stelle könnten noch zahllos weitere Lebensgebiete genannt werden, wo nach ähnlichen Gesetzmässigkeiten gehandelt wird und auch gehandelt werden muss, weil entweder das Privatwesen oder dann wieder das Gemeinwesen es so verlangen. Es gibt überdies auch noch geistliche Wirklichkeiten mit ihren zwar unsichtbaren, dafür aber umso wirksameren Gesetzmässigkeiten, Kräften, Bannwirkungen und „Zwängen“. Die Bibel ist voll von solchen Bezeugungen. Man denke nur einmal an die Worte Jesu, des Friedefürsten, der für uns Sein Leben am Kreuz gegeben hat. In Mt. 10,34-38 deklarierte Er unmissverständlich, auf welchem Weg Er das Himmelreich auf dieser sündenbeladenen Erde durchsetzen wird. Er tut es durch die Scheidung der Geister. Er tut es durch unbezwingbare Kräfte der Trennung. Und diese scheiden Gut von Böse, rein von unrein, gerecht von ungerecht, Wahrheit von Lüge etc. Darum sprach Jesus in diesen Versen: „Meint nur nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Nein, ich bringe Kampf! 35 Ich werde Vater und Sohn, Mutter und Tochter, Schwiegertochter und Schwiegermutter voneinander trennen. 36 Die eigenen Angehörigen werden zu Feinden werden! 37 Wer seinen Vater oder seine Mutter, seinen Sohn oder seine Tochter mehr liebt als mich, der ist es nicht wert, mein Jünger
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