18 Wenn Du spürst, dass Du Interesse hast und Du reif bist für den Schritt, diesen Kurs in Begleitung von uns mit zu durchlaufen, dann melde Dich freimütig! Wir schauen, wo wir Dich einer Gruppe in Deiner Nähe anschliessen können. In Erwartung, dass all diese Schätze gebührende Beachtung und Umsetzung finden in unser aller Leben, grüsst Euch von Herzen Eure Noemi Kleines Kreuz, grosse Auswirkung (von Stefan Ruff, 36 J.) Was hat mein Schwiegerpapa Ivo wieder für unglaubliche Botschaften an unserer Jahreskonferenz gehalten! Eine davon trug den Titel: „PersönlichkeitsDesign durch das Kreuz“. Das zentrale Thema darin ist unsere „Beziehung“ und „Stellung“ zum „Kreuz“. Er zeigte, dass man nicht nur zu Jesus/Gott/Seinem Geist eine Beziehung haben kann, sondern auch zum „Kreuz“. Mit „Kreuz“ ist nicht bloss eine Theorie oder ein theologischer Streitpunkt über Kreuzigungsauslegungen und Glaubenssätze gemeint, sondern eine reine, simple Praxis im ständigen Alltag! Was heisst das? Was meint „Beziehung zum Kreuz“? Ivo zeigte uns, dass das „Kreuz“ prinzipiell alles negativ Unvermeidbare, alles Schicksalshafte – vom Missverstanden-Werden bis zum Krieg – alles Unangenehme und Mühsame usw. meint. Er erklärte uns dann eine Gesetzmässigkeit im Umgang mit „Kreuzessituationen“ und sagte: „Je mehr wir dem Kreuz widerstehen, desto grösser wird es! Je gefügiger wir hingegen das Kreuz auf uns nehmen, desto erträglicher wird unser Leben!“ Genau das erlebte ich neulich, wie sich ein Kreuz in meinem Alltag um ein Vielfaches vergrösserte: Ich musste mein Fahrrad transportieren. Da ich es im Transporter nicht einfach nur hinlegen wollte, band ich es mit einem Strick stehend an der Frontwand an. Es gelang mir nicht richtig, das Fahrrad festzubinden, doch ich wusste gerade nicht, wie ich es besser machen konnte − und die Zeit, extra ein zusätzliches Spannset in der Werkstatt zu holen, schien mir zu „kostbar“. So liess ich es einfach und dachte: „Ich fahre einfach schön sorgfältig, dann wird es schon halten …!“ Am Zielort angekommen stand mein Fahrrad nicht mehr, sondern es lag am Boden. Beim Ausladen stellte ich fest, dass sowohl das Vorderlicht als auch ein Bremshebel abgebrochen waren! Ihr könnt Euch vorstellen, wie viel Aufwand es mich jetzt gekostet hat, um alles zu reparieren. Und das nur, weil ich dem „kleinen Kreuz“ ausgewichen bin, um das Fahrrad kurz richtig anzubinden! Die Gesetzmässigkeit jedoch „Je gefügiger wir hingegen das Kreuz auf uns nehmen, desto erträglicher wird unser Leben!“ hat mir wieder selber richtig Vision gegeben, keinem „Kreuz“ mehr auszuweichen, sondern es willig auf mich zu nehmen.
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