32 „… damit ICH dir am Ende wohl tue …“ (von Silas & Elea B., CH, 36 J.) Im April 2023 durften wir von einer Wohnung in ein Haus ziehen, da unsere siebenköpfige Familie gewachsen war. Wir fühlten uns am neuen Ort sehr wohl, und es wurde uns eine langjährige Mieterschaft versprochen. Doch nach nur etwa eindreiviertel Jahren flatterte völlig unerwartet die Kündigung unserer Vermieterin ins Haus. Kündigungsgrund: Kernsanierung des gesamten 40-jährigen Hauses. Wir konnten trotz diesem kurzen Schock in der Ruhe und im Glauben Gottes bleiben, egal welches menschliche Unrecht uns hier erreicht hatte. Wir beide spürten sofort Sein Reden: „Ich werde euch etwas Besseres geben.“ Wir gingen vor den Herrn und spürten, dass kein Frieden darauf war, vor Ende 2025 umzuziehen. Wir konnten dann in einem Schlichtungsgespräch eine einjährige Verlängerung erwirken. So konnte Silas in Ruhe seine neue Arbeitsstelle antreten und übernahm gleichzeitig einen grösseren Part in der Freimaurer-Recherchearbeit für Kla.TV (was wir erst später wussten, so aber perfekt aufging). Die Monate vergingen, und wir fingen leider aus Ungeduld an, vorzeitig ein neues Haus zu suchen. Schnell holte uns dabei der Unglaube ein, etwas Passendes zu finden, da alles gegen „das Bessere“ sprach. Die Mieten für Häuser waren in unserer Region um ca. 20 % gestiegen, die wenigen verfügbaren Häuser waren also entweder massiv teurer, hatten zu wenige Zimmer oder oft in direkter Sichtweite eine schädliche Mobilfunkantenne. Das aktuelle Wort von Ivo aus unserer internen Jahreskonferenz 2025 (Abendmahlbotschaft, Track zehn) hat uns aber in unserer Situation die Augen geöffnet und verstehen lassen: „Wir müssen zwar zugeben, dass wir die Wege des Herrn niemals wirklich verstehen oder erfassen oder gar kontrollieren könnten, so gerne wir das zuweilen auch täten. Und doch bekennen wir in all den uns zugemuteten Wüstenzeiten und Wanderungen, dass unser Gott noch immer der Gleiche ist wie in 5. Mo. 8,16-17 und nur gute Absichten und Ziele mit all dem Schweren verfolgt. … Ich habe dich Mir in der Wüste wie einen Sohn erzogen, „um dich zu demütigen, um dich zu prüfen …“ Du sagst, warum das alles Herr? „… damit Ich dir am Ende wohltue und du niemals in deinem Herzen sagst: Meine Kraft und die Stärke meiner Hand haben mir dieses Vermögen verschafft.“ Am Ende, „damit ich dir am Ende wohltue“, um das geht es.“ Wir erkannten plötzlich tiefer, was unsere derzeitige „Wüsten-Schule“ bedeutete: ER erzieht uns in der Wüste (aktuelle Situation mit der Hauskündigung), damit wir begreifen, dass es NIE unser eigenes Vermögen oder unsere
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