Liebe Kinder und Jugendliche! Wenn wir uns als Familien gegenseitig die Ferien-Filmchen (Zusammenschnitte von Trockendock-Erlebnissen) zuschicken, staune ich immer wieder über meine kleinen und grösseren Nichten und Neffen. Man sieht, wie sie voller Begeisterung mit ihren Eltern und Geschwistern zusammen den Alltag und ihr Zusammenleben optimieren und das dann mit Stift und Papier zeichnerisch festhalten. Was sie dort alles gezeichnet, miteinander ausgetauscht und gelernt haben, konnte ich zwar nicht erkennen oder hören. Doch heute berichten sie gerade uns allen, was sie wieder entdeckt und gelernt haben! An dieser Stelle möchte ich ihnen, aber auch allen anderen SchreiberInnen von HERZEN DANKE sagen, dass ihr immer wieder eure Prozesse, Erfahrungen und siegreichen Erlebnisse mit uns teilt! ❤ Eure Berichte sind so visionierend, belebend und inspirierend und sind Nahrung und Wegweiser für viele Kinder und auch Erwachsene. Nun freuen wir uns, diese neue Ausgabe in uns aufzunehmen und dabei wieder eine Berührung mit dem Herrn haben zu dürfen. Wir lieben euch! Von Herzen Eure Boasa Im Feingefühl liegt grosse Kraft von Fridolin und Dana F., CH (6 u. 11 J.) In den Ferien hatten wir eine coole Schwimmmatte. Weil Papa sie grad neu gekauft hat, wollten am liebsten alle gleichzeitig diese Matte. Das war ein bisschen blöd, weil es dann Unfriede gab. Als Kosima diese Matte hatte, habe ich (Fridolin) sie sogar einfach runtergeschubst und habe mich draufgesetzt. Dann hat Kosima mich auch wieder runtergeschubst. Als Folge mussten wir beide raussitzen und die Situation miteinander klären.
2 Am nächsten Tag haben wir über das Thema „Feingefühl“ gesprochen. Weil kürzlich haben wir das Lied „Feingefühl“ von meinem Onkel JanHenoch angeschaut. (Das findest du im Oratorium der Familie Sasek „Organismus unser Schicksal“: https://www.sasek.tv/de/organismus/ oratorium/5/true) Da singt er: „Im Feingefühl liegt grosse Kraft. Die Kraft, die Leibeseinheit schafft. Das Feingefühl vom Kleinsten an, es treibt den Tod zur Schöpfung raus.“ Wir haben darüber ausgetauscht und gemerkt, dass wir oft noch nicht feinfühlig zueinander sind. Manchmal braucht es nur ein kleines, runterziehendes Wort. Immer dann ist es nicht mehr schön, und die Kraft zur Überwindung des Todes geht verloren. Papa hat uns vorgespielt, wie man feinfühlig miteinander umgehen kann. Dann haben wir ein Rollenspiel gemacht, um das Feingefühl zu üben. Wir haben alle Situationen nachgespielt, wo wir kein Feingefühl zueinander hatten. Ich spielte dann, wie ich Kosima frage: „Kosima, darf ich eine Runde mit der Matte schwimmen oder möchtest du noch?“ Dann sagte Kosima: „Ja, du darfst jetzt die Schwimmmatte haben. Wir können ja abwechseln.“ Das ging richtig hoch. Als wir das nächste Mal badeten, habe ich mich grad wieder erinnert, und ich konnte mit Feingefühl meine Schwester nach der Matte fragen. Wenn es mal nicht klappt, dann singt Mama: „Im Feingefühl liegt grosse Kraft. Die Kraft die Leibeseinheit schafft …“ und dann kommt es mir grad wieder in den Sinn . Dein Frido (mit Mama Sulamith) Und jetzt hat meine Schwester Dana auch noch ein Beispiel: Samantha und ich hatten auch ein Rollenspiel vorgespielt, weil es am Tag zuvor Unfriede mit unserem Playmobil-Haus gab. Denn Samantha spielte mit meinem aufgebauten Häuschen, als ich grad woanders war, und ich habe nicht feinfühlig reagiert und es gab Unfriede. Im Rollenspiel sagte Samantha: „Darf ich mit dem Haus spielen? Wollen wir zusammen oder möchtest du lieber alleine spielen?“ Dann sagte ich: „Du darfst jetzt damit spielen, und danach spielen wir gemeinsam.“ Bei der nächsten Situation kam es genau so. Wir erinnerten uns an die Lektion vom Feingefühl und haben das genau so gemacht. Dann war es richtig schön und am Schluss bauten wir zusammen ein ganz grosses Playmobil-Haus. Es ist viel schöner, wenn man feinfühlig mit den Geschwistern umgeht. Das gibt richtig viel Kraft und Leben. Aber immer, wenn man einfach so schnell etwas Unfeinfühliges von sich gibt, dann wird es so dunkel und kalt in der ganzen Familie. Denn wir alle zusammen sind ein Organismus.
3 Uns geht es allen gut, oder es geht uns allen schlecht. Willst du das auch mal so versuchen? Auch wir lernen es zu Hause jeden Tag. Deine Dana Stehst du zu IHM, steht Er zu DIR von Daniel E., D (13 J.) An meinem letzten Geburtstag waren sechs Kumpels aus der Schule bei mir und wollten sich schon hungrig auf das Essen stürzen. Als ich sagte: „Ich werde jetzt beten“, fragten sie: „Was ist das, wie macht man das?“ „Ich habe das noch nie gemacht …“ Sie taten so, als wäre es etwas Kompliziertes . Da erklärte ich ihnen, dass es bei uns normal sei, Gott zu danken und sprach das Gebet von ganzem Herzen und in Freiheit. Als ich „Amen“ sagte, folgte ein grosser Applaus. Einer rief mir „SUPER“ zu, der andere „gut gemacht“. Ich war zuerst verwirrt, weil es so rüberkam, als hätte ich gerade ein Wunder vollbracht . Die Jungs haben seitdem eine grosse Achtung vor mir. Und ich wünsche auch dir, dass du dich niemals für Gott schämen musst. Dein Daniel Mit meiner Krise zu Jesus gehen von Nina H., D (8 J.) Eines Tages bin ich ganz nervös von der Schule gekommen und habe sehr gestresst mit meinen Hausaufgaben angefangen. Irgendwann habe ich gemerkt, dass es mir grad nicht gut geht im Herzen. Also bin ich in mein Zimmer gegangen und habe vor dem Herrn bewegt, was los sei. Da habe ich gesehen was es war: Wir hatten in der Schule ein gelbes Heft bekommen, wo man ganz viel schreiben musste. Dieses sollten wir bis zu den Osterferien fertig machen. Ich war aber noch nicht so weit. Meine Mitschülerin hat das gesehen und sich lustig über mich gemacht. Das hat mich sehr gestört. Als ich dann nach Hause kam, wollte ich ihr beweisen, dass ich alle Seiten an EINEM Tag fertig machen kann. Und so habe ich dann sehr gestresst und frustriert meine Hausaufgaben zu Hause angefangen. Als ich das gemerkt habe, konnte ich das vor Gott legen und Ihm sagen, dass es mir wieder egal ist, was andere über mich denken. Ich möchte lieber ein fröhliches und reines Herz bewahren, als meiner Mitschülerin etwas zu beweisen. Dann war ich wieder GANZ frei und konnte Mama glücklich davon erzählen und meine Hausaufgaben machen!
4 Mama hat sich auch gefreut, dass ich es SELBER gemerkt habe und selbst vor Gott mein Herz wieder in Ordnung bringen konnte! Ganz liebe Grüsse Nina Lebensrettende Krankheit von Boasa T., CH (19 J.) Am Tag nach unserer Jahreskonferenz, Ende letzten Jahres, fuhr ich mit meiner Schwester nach Hause. Bereits auf der Autofahrt war uns beiden übel, und als wir nach vier Stunden endlich zu Hause angelangten, musste ich mich übergeben. Ich blieb aber in der Ruhe und erinnerte mich an die Worte Ivos, die er an der Jahreskonferenz gesprochen hatte. In der Botschaft „Persönlichkeits-Design durch das Kreuz“ sagte er: „Der Dank für alles und in allem ist das gottgewollte, tägliche Tragen des Kreuzes. … Das ist echtes, gelebtes Vertrauen. Das ist echte Hingabe und echter Wandel im Geist!“ Ivo hat uns dafür visioniert, in jeder Situation zuerst zu danken und uns auf Gottes Wirken auszurichten, anstatt uns aufzuregen. Somit dankte ich für diese Situation der Krankheit und hielt am Glauben fest, dass Gott alles in Seinen Händen hält. Weil meiner Schwester und mir noch immer übel war, schliefen wir in der darauffolgenden Nacht ausnahmsweise im Wohnzimmer. Wir gingen alle früh schlafen. Kurz nach 21 Uhr erwachte ich plötzlich und roch sofort stinkenden Rauch. Ich stellte fest, dass der Rauch aus dem Büro direkt neben dem Wohnzimmer kam. Sogleich erkannte ich, dass im Büro bereits ziemlich viel Rauch war. Er schien von hinten im Raum zu kommen, aber Feuer war keines zu sehen. Ich weckte sofort meine Schwester und meinen Vater. Anschliessend rief ich die Feuerwehr, die nach ihrer Ankunft die Rauchquelle ziemlich schnell fand, noch bevor ein Feuer hatte ausbrechen können. Es war noch nicht einmal 22 Uhr, als wir ins Haus zurückkehren konnten. Schaden hat es – ausser einer kaputten Steckerleiste, in der es einen Kurzschluss gegeben hatte, und ein paar unbrauchbar gewordenen Kabeln – keinen gegeben. Wir konnten dem Herrn nur danken, dass Er so grosse Bewahrung geschenkt hat!!! Wären meine Schwester und ich gesund gewesen, hätten wir nicht im Wohnzimmer geschlafen und ich hätte nicht so einen leichten Schlaf gehabt. Wir hätten den Rauch deshalb wohl kaum rechtzeitig bemerkt! Dieses Erlebnis hat mir gezeigt, dass der Herr immer Wege hat, uns zu bewahren. Ihm läuft nie etwas aus dem Ruder! Darauf dürfen wir uns verlassen, auch wenn es im ersten Moment ganz und gar nicht so scheint. Gott kann sogar Krankheit benutzen, um Leben zu retten! Ich möchte auch dich ermutigen, die Dankbarkeit in allem zu üben und
5 voll Erwartung für Gottes Wirken zu sein! Du wirst sehen, dass bei Gott alles aufgeht. Vertrauen lohnt sich! Herzlich Boasa Die leise Stimme im Herzchen von Luca H., D (6 J.) Ich habe mich vor Kurzem das erste Mal mit einem neuen Freund besprochen, was ich für Spielsachen zu ihm mitbringe, damit wir dann zusammen spielen können. Als ich dann bei ihm war, wollte er aber lieber Videospiele spielen. Er hat mir diese dann auch gezeigt. Das hat mich schon sehr gereizt, und ich wollte gerne mitmachen. Aber ich habe mich dann erinnert, was Mama über Videospiele erzählt hat. Und ich spürte im Herzchen eine leise Stimme, die sagte, dass das nicht gut ist, wenn ich jetzt mitmache. Das fiel mir erst ein bisschen schwer, aber ich wollte auf Mama hören. Also habe ich entschieden „Nein“ gesagt, und dass ich lieber was anderes spielen möchte. Mein Freund wollte mich dann überreden, aber ich sagte trotzdem „Nein“. Danach haben wir GANZ, GANZ toll zusammen gespielt! Er war mir auch nicht böse, wovor ich Angst hatte. Ich war so froh, dass ich auf die leise Stimme gehört hatte! So konnte ich ein weisses Herzchen behalten und hatte einen tollen Nachmittag! Ganz liebe Grüsse Euer Luca Danke, Herr! von Noraja S., D (14 J.) „Hab Dank von Herzen Herr, hab Dank, du Heiliger, hab Dank für diese HAMMER-Situation …“ Niemals hätte ich gedacht, dass mir dieses Lied in so vielen schweren Momenten helfen würde! Naja, um ehrlich zu sein, habe ich schon lange gebraucht, dieses Lied wirklich in den schweren Situationen zu singen. Oftmals kam dann der Gedanke: „Jetzt soll ich singen??? Nein, das kann ich nicht!“ Aber es ist so ein GROSSER Unterschied, ob ich mich überwinde, das Lied im Vertrauen singe und glaube, dass Gott in mir die perfekte Lösung kennt oder ob ich es nicht tue! Dazu möchte ich dir eine Situation aus meinem Alltag erzählen. Ich bin in der achten Klasse, und wie in vielen Schulen kommt auch in dieser Klassenstufe die Sexualkunde dran. Als mein Lehrer die Abstimmung anbot und über die Hälfte der Klasse dagegen stimmte, entschied er mit einer Ausrede, diesen Unterricht trotzdem durchzuziehen. Ich fragte ihn, ob jeder dabei sein muss, worauf er antwortete: „Ja, das ist sehr wichtig!“ Leider gab es für ihn keine Ausnahmen. Zu Hause erzählte ich Papa und Mama davon. Sie fragten mich, ob ich erst einmal dem Herrn DANKE sagen möchte. Dann wird sich ganz sicher eine Lösung zeigen. Obwohl dieser Gedanke hochkam, dass das JETZT
6 doch nichts bringt, schob ich den Gedanken weg und sang voller Vertrauen dieses Lied. Plötzlich gab Gott mir die Idee, mit der Leiterin dieses Projektes zu reden. Ich brauchte keine fünf Minuten, und sie willigte sofort ein und sagte, dass wir direkt gehen dürfen, wenn wir nicht mehr wollen. So durfte ich vor der ganzen Klasse mit meiner Freundin in einen anderen Unterricht. Das hat mich so ermutigt, dass es IMMER eine Lösung gibt, wenn wir VERTRAUEN. Egal wie schwer die Situation ist, Vertrauen ist der Sieg!!! Probiere es doch auch mal aus! Ich sage dir, Gott in dir wird die perfekte Lösung finden. Liebe Grüsse Noraja ❤ Ich kann das Gute auf „ON“ schalten – weil Jesus in mir lebt von Leon V., CH (3 J.) mit Mama Ich habe etwas ganz Schönes erlebt, und davon möchte ich dir erzählen. Ich habe in meinem Zimmer mit vielen kleinen Bällen gespielt. Dann habe ich angefangen, die Bälle in der ganzen Wohnung rumzuwerfen, das hat mir so Spass gemacht. Aber Mama hat dann gesagt, dass ich das nicht mehr machen soll, weil dann alle Bälle unter die Möbel rollen und wir alle wieder suchen müssen. Deswegen sollte ich die Bälle schnell 1 Link zum Lied: https://www.sasek.tv/de/ musikclips/gute-on/3655 wieder aufräumen und im Zimmer weiterspielen. Aber das wollte ich gar nicht. Ich habe ganz laut „nein“ gerufen und war traurig ☹. Mama hat mich dann an ein tolles Lied erinnert, das wir vorher auf www.sasek.tv gehört haben. In dem Lied singen die Kinder: „Schalte das Gute auf ON, denn Jesus lebt in dir schon“ und „Schalte das Schlechte aus, denn so bauen wir die Neue Welt auf.“1 Mama hat gesagt, dass ich auch das Gute wieder auf „On“ schalten kann, und das ist ganz leicht: Ich muss es nur aussprechen, weil Jesus ja schon in mir lebt! Ich habe ein bisschen Zeit gebraucht, aber dann konnte ich mit Mama zusammen das Lied singen. Ich habe ganz laut gerufen: „Gute ON!“ und plötzlich war ich wieder ganz fröhlich und konnte schnell die Bälle wieder einsammeln! Am nächsten Tag konnte ich dann gleich wieder üben, das Gute auf „ON“ zu schalten. Ich wollte so gerne auch das Auto haben, das mein Bruder gerade hatte, und habe geweint. Dann hat mich Mama wieder an das Lied erinnert, und ich konnte schon viel schneller sagen: „Gute ON!“ Sofort war ich wieder fröhlich und habe mit einem anderen Auto gespielt. Du kannst auch in jeder Situation das Gute auf „ON“ stellen, probiere es mal aus! Dein Leon
7 Steh zur Wahrheit und Gott steht zu dir von Tobias G., A (18 J.) Ich war vor einigen Wochen beruflich in einem Internat. Dort habe ich einiges gelernt – fachlich für die Schule, aber auch persönlich im Hinblick auf meinen Glauben. Davon möchte ich dir gerne kurz erzählen. Im September habe ich begonnen, täglich in der Bibel zu lesen. Als ich ins Internat kam, war mir klar, dass ich das auch dort fortführen möchte, auch vor meinen Zimmerkollegen. Anfangs hatte ich Bedenken, dass ich dadurch negativ auffalle oder vielleicht sogar ausgeschlossen werde. Genau da drin sprach mich dann Lukas 12,8 so an, wo es heisst: „Jeder, der sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem wird sich auch der Menschensohn vor den Engeln Gottes bekennen.“ Deshalb habe ich mich auch im Speisesaal nicht zurückgehalten und vor dem Essen gebetet. Immer wieder wurde ich darauf angesprochen, was ich da mache und warum. So ergaben sich Gespräche über meinen Glauben. Entgegen meiner Erwartungen wurde ich dafür nicht belächelt – im Gegenteil: Einige reagierten interessiert, manche sogar respektvoll. Einmal kam ein Rumäne während dem Bibellesen zu mir, umarmte mich und sagte, dass er ,,sooo stolz auf mich ist“. Im Internat gab es überall WLAN. Ich hatte den Eindruck, ich sollte einen Lehrer darauf ansprechen, ob man das Internet nachts ausschalten könnte. Er reagierte eher amüsiert und meinte, es gebe wichtigere Themen. Einige Kollegen gaben mir daraufhin den Spitznamen „WLAN“ . Auch bei anderen Themen, etwa rund um die Impfung, habe ich meine Sichtweise offen vertreten. Dabei ist mir aufgefallen, dass viele Menschen sich ihre Meinung nicht bewusst bilden, sondern oft das übernehmen, was sie in den Medien hören. Warum ich dir das schreibe? Ich möchte dich ermutigen, zu deiner Überzeugung zu stehen. Auch dann, wenn es nicht immer einfach ist, du auf Unverständnis stösst, vielleicht sogar mal einen Spitznamen bekommst … ☺. Selbst, wenn du es noch nicht siehst, kann es sein, dass du in anderen etwas angestossen hast, das später wächst. Auch wenn es im Moment vielleicht noch nicht Frucht trägt, irgendwann vielleicht ja schon. Mir hat der Gedanke geholfen, dass auch die Jünger vieles aufgegeben haben, um ihrem Glauben treu zu bleiben. Und was nützt es denn, wenn man, wie jeder andere, einfach mitschwimmt? Ich kann dir empfehlen: Steh zur Wahrheit und Gott steht zu dir! Beste Grüsse Tobias
8 Auf mich kommt es an von Gioia B., CH (5 J.) und Mama Ich bin Gioia. Seit einiger Zeit macht Mama OCG-Akademie. Das ist etwas meeega Cooles! Da hört sie kurze Predigtausschnitte von Papapi (Grosspapa Ivo Sasek) und ganz viele gute Sachen. Ich wollte unbedingt auch mitmachen, und ich habe mich besonders gefreut, wenn ich Papapi hören durfte. Mama hat mir gleichzeitig erklärt, um was es geht. Als ich zuhörte, habe ich es auch gerade verstanden. Beim ersten Kurs habe ich verstanden, dass es auf mich ankommt. Immer wenn ich OCG-Akademie gemacht habe, wollte ich nachher nur noch Mama unterstützen. Das Böse konnte ich viel schneller rausschmeissen und ich habe nur noch gesprudelt wie eine Quelle! Es gibt sogar bei der zweiten Lektion „Organismus versus Ego“ eine Kinder-Akademie! Die ist sooo cool geworden und macht meeega Spass. Jetzt sind wir schon an der dritten Lektion dran: „Beziehung zu Gott – Navigation“. Diese Beziehung zu Gott will ich auch unbedingt haben, und ich freue mich, wenn wir morgen bei der Lektion weitermachen. Kennst du die OCG-Akademie auch schon? Willst du auch mit deiner Mama mitmachen? Dann wirst du auch verändert und kannst plötzlich lieb sein! Deine Gioia (mit Mama Anna-Sophia) Nachtrag von Anna-Sophia: Wenn du auch in die herrliche OCG-Akademie reinschnuppern und teilnehmen möchtest, melde dich doch bei deiner Kontaktperson. Einmal im Monat (an einem Freitagabend) treffen sich allerorts Gruppen, die miteinander OCG-Akademie machen und dich einweisen, wie du dich einloggen kannst. Auch in deiner Nähe gibt es regionale Treffen. Wir freuen uns auf dich. Gottes Navigation ist zuverlässiger als jede Smartphone-App von Jonathan S., D (24 J.) Kürzlich machte ich mit einem früheren Schulkollegen eine Wanderung. Mir fiel auf, dass er dauernd sein Handy zückte – sei es, um auf die (digitale) Landkarte zu schauen, die Anzahl der schon zurückgelegten Höhenmeter zu ermitteln oder die Zugverbindung herauszusuchen, mit der wir wieder zurückfahren wollten. So war er dauernd in Anspannung, hat nach drei Minuten wieder geschaut, ob der Zug noch pünktlich ist – und nachher haben wir doch viel länger gebraucht und sind mit einer ganz anderen Zugverbindung nach Hause gefahren. Dieses Erlebnis hat mir wieder die Augen dafür geöffnet, wie dankbar ich bin, mich nicht von so einem Gerät hetzen und bestimmen zu lassen, sondern auf Gottes perfekte, vollkom-
9 mene Navigation vertrauen zu dürfen. Dazu ein paar Beispiele aus meinem Alltag: 1. Ich wanderte ein anderes Mal, diesmal mit einer Freundin, und wir hatten vorher nicht geschaut, wann ein Bus zurückfährt, und sie schaute auch zwischendurch nicht nach. Als wir am Ziel angekommen waren und auf dem Fahrplan sahen, dass der Bus hier nur einmal die Stunde fährt, kam schon nach fünf Minuten der richtige Bus. Das gleiche erlebte ich, als ich mit meiner Mutter in einer anderen Stadt einen Einkauf erledigte, und wir vorher bewusst nicht an der Bushaltestelle nach der Abfahrtszeit geschaut hatten, weil wir Gott vertrauten, dass wir zum richtigen Moment dort sind. Als wir mit dem Einkauf fertig waren und an der Bushaltestelle den Fahrplan studierten, sahen wir, dass der halbstündlich verkehrende Bus gerade in einer Minute kommen sollte – was er auch tat . 2. Ich war in einer grösseren Stadt und musste den Zug zu einer bestimmten Uhrzeit bekommen, weil ich noch eine fünfstündige Zugfahrt vor mir hatte. Ich sass noch in der Stadt und ass etwas, als ich merkte, dass ich wegen der vorangeschrittenen Zeit eigentlich schon losrennen müsste zum Bahnhof, um den Zug zu bekommen. Hätte ich ein Handy gehabt, hätte ich checken können, ob der Zug pünktlich ist, oder ob ich noch Zeit habe. Da ich kein Handy besitze, hätte ich zur Sicherheit losrennen müssen. Irgendwie hatte ich aber einen übernatürlichen Frieden, in Ruhe aufzuessen und dann entspannt zum Bahnhof zu laufen. Dort fuhr der Zug gerade erst ein, weil er Verspätung hatte … Jetzt könnte man sagen, das war halt Glück, und ich war einfach zu faul, zu rennen. Aber auch das Gegenteil erlebte ich: 3. Ich brachte einen Brief zum Briefkasten und hatte dann den Impuls, noch einen kleinen Umweg zu gehen. Zwischendurch fing ich an, einen Teil der Strecke zu sprinten – was ich eigentlich nie mache – aber irgendwie war da einfach ein Impuls, das zu tun. Als ich dann an der nächsten Kreuzung ankam – inzwischen wieder im normalen Schritttempo, traf ich genau dort auf einen Freund, der in einer anderen Stadt wohnt und gerade vom Bahnhof zu seinem Elternhaus nach Hause lief. Ursprünglich hatten wir mal geplant, uns an diesem Tag zu treffen – da ich aber dann nichts mehr von ihm gehört hatte, war ich mir unsicher, was Sache ist – aber so konnten wir dann gleich alles besprechen. Wäre ich nicht den Umweg gegangen – inklusive der Teilstrecke im Sprint – hätte ich ihn nicht getroffen. 4. Als ich einen Bekannten besuchen wollte, fuhr der Bus, den ich nahm, wegen einer Strassensperrung plötzlich eine ganz andere Strecke und hielt nicht an der Bushaltestelle, wo ich aussteigen wollte. So musste ich woanders aussteigen und war erst
10 ratlos, weil ich keine Karte hatte und mich hier überhaupt nicht auskannte. Es war auch dort niemand zu sehen, den ich hätte fragen können. Ich vertraute aber dann Gott und Seinen Impulsen, denn ER kennt ja den Weg – ja, ER ist sogar der Weg (Joh. 14,6). Ich ging dann einfach los und kam nach ein paarmal rechts oder links abbiegen genau von der anderen Seite direkt an das Haus meines Freundes – Halleluja! Solche Beispiele könnte ich noch viele aufzählen – aber die genannten Beispiele sollten genügen, um zu zeigen: Es geht auch ohne Handy, wenn wir nur wieder vertrauen lernen, dass uns Gott vollkommen navigiert. Das funktioniert! Wenn ich dich ermutigen konnte, auch aufs Handy zu verzichten, habe ich mein Ziel mit diesem Beitrag erreicht . Ganz liebe Grüsse dein Jonathan Beten hilft von Kate-Lynn H., D (5 J.) mit Mama Ich möchte heute davon erzählen, was ich mit Gott erlebt habe. Meine Geschwister und ich haben alle eine Verantwortung zu Hause, die wir nach dem Kindergarten oder der Schule selbstständig machen. Dazu hatte ich aber oft keine Freude und habe eher gemurrt als fröhlich Mama geholfen. Irgendwann habe ich die Idee gehabt, in mein Zimmer zu gehen und zu beten, dass Gott mir hilft, dass ich jetzt GERNE meine Aufgaben mache. Und auf einmal hatte ich GANZ GROSSE Freude, Mama zu helfen! Ich erlebe immer, wenn ich bete, dass dann die Freude zum Helfen kommt! Juuuhuuu!!! An einem Abend war mir ganz übel, und ich hatte Angst, dass ich mich übergeben muss. Das mag ich nämlich gar nicht! Also habe ich ganz doll zu Gott gebetet, dass ich mich nicht übergeben muss. UND TATSÄCHLICH: Ich konnte ganz gut einschlafen und wurde nicht krank!! DANKE, JESUS!!!! Du kannst auch IMMER beten! Vielleicht magst du dann auch davon erzählen? Herzlichst Kate-Lynn (mit Mama) Verantwortung übernehmen von Lena E., D (12 J.) Vor kurzem habe ich im Politikunterricht Verantwortung übernommen und eine Arbeitsgruppe zusammengestellt. Ich habe nicht viele Freundinnen in der Klasse und habe die gewählt, mit denen ich mich am besten verstand. Doch sie waren unzufrieden in meiner Gruppe. Sie verklagten mich und forderten, dass ich
11 die Arbeit alleine machen soll. Ich fühlte mich alleine und war sehr traurig. Die Klasse bekam das mit, und plötzlich stellten sich fast alle aus der Klasse hinter mich. Wow, jetzt verstehe ich mich plötzlich mit allen gut, und eins der Mädchen, die böse waren, entschuldigte sich noch bei mir. Papa hat mir dann abends gesagt, dass Jesus auch oft Unrecht leiden musste, bis zum Tod am Kreuz. Aber Er ist da durchgegangen und hat die ganze Welt und uns alle verändert. Auch für mich war die Situation „ein Kreuz“, weil ich erst dachte: „Nie mehr übernehme ich Verantwortung …“ Aber es hat Leben gebracht. Ich freue mich schon auf das nächste Kreuz . Deine Lena Scheidung von Sünde = Freunde gewinnen von Daniel E., D (13 J.) Ich möchte euch gerne Anteil geben an einem Erlebnis in meiner Schule. Beim Gesamttreffen habe ich von Ivo gehört, dass eine Rebe nur dann Frucht bringt, wenn sie von den schlechten Reben getrennt wird. Ich möchte eine gute Rebe sein. Deshalb fragte ich mich, wie ich das im Alltag anwenden kann. Da wurde mir bewusst, dass ich in letzter Zeit, wenn meine Freunde etwas Schlechtes sagten, immer öfter so getan habe, als hätte ich nichts gehört oder als hätte ich nichts verstanden. Früher war ich da sehr konsequent mit meinen Kumpels, aber in letzter Zeit hatte ich es schleifen lassen. Ich wusste sofort, was zu tun war. Als wir in der Schulpause waren und ein Schulkamerad wieder etwas Niederziehendes von sich gab, stand ich auf und sagte mit ernstem Gesicht, dass ich das nicht cool finde und bin weg gegangen. Dieser Junge kam zu mir und entschuldigte sich von Herzen für die negative Aussage. Bis heute höre ich solche Wörter bei meinen Kumpels nicht mehr, und ich freue mich, dass ich mich von der schlechten Rebe scheiden konnte. Vielleicht kennt ihr auch diese Momente? Dein Daniel Was passiert, wenn man Gott an erster Stelle hat? von Freddy M., D (19 J.) Kennt ihr es, wenn ihr manchmal denkt: Jetzt gerade kann ich nicht mehr das Gesamte unterstützen, die Schule ist wichtiger? Oder vielleicht denkt ihr das in Bezug auf andere Dinge. Ich durfte erleben, wie genau das Gegenteil bei Gott die Wahrheit ist. Ich mache dieses Jahr mein Abitur und musste mich deshalb letztes Jahr mit der Berufswahl beschäftigen. Nachdem ich vor Gott bewegt hatte, was der richtige Beruf für
12 mich ist, fing ich an, mich zu bewerben. Das Studienfach, für das ich mich bewarb, ist aber sehr begehrt und insofern auch sehr schwierig zu bekommen. Manche schreiben hundert Bewerbungen und bekommen keinen Platz. Von Anfang an hatte ich es immer als Priorität, dass ich in der Kla.TV-Arbeit, die ich leidenschaftlich als Hobby mache, sowie auch in der Unterstützung im Haushalt und bei den Grosseltern verfügbar bin. Deshalb habe ich die Berufsauswahl in Gottes Hände gelegt und sie nicht eine zu hohe Priorität gewinnen lassen. Ich hatte mir vier Unternehmen rausgesucht und mich bei denen beworben. Ab dann lief alles perfekt von Gott geführt und komplett anders als bei allen anderen, die sich auf solche Studienplätze bewerben. Zuerst bekam ich direkt eine Zusage auf ein Gespräch, nach welchem ich zwar nicht genommen wurde, woraus ich aber sehr wertvoll lernen durfte, wie man sich bei solch einem Gespräch verhält. Danach bekam ich von zwei anderen Unternehmen eine Absage. Von dem verbliebenen Unternehmen hatte ich zuerst einen Online-Test zugeschickt bekommen. Bei diesem muss ich aber sehr schlecht abgeschnitten haben, da ich mich bis jetzt in meinem Studienbereich noch nicht sehr gut auskenne. Trotzdem haben sie mich danach zu einem Online-Gespräch eingeladen. Dieses war sehr herzlich, und sie meldeten sich eine Woche später, dass sie mich gerne einmal vor Ort kennenlernen würden. Als ich dann dort war, erfuhr ich, dass sie mich extra vor den anderen Bewerbern vorgezogen hatten, da ich ihr TopKandidat war. Ich hatte ein sehr gutes circa zweistündiges Gespräch, und am nächsten Tag meldeten sie sich direkt bei mir und sagten mir den Studienplatz zu. Dafür war und bin ich sehr dankbar und durfte wieder neu erleben, wie es ist, wenn man seine Priorität bei Gott hat und nicht menschlich schaut, was am Wichtigsten ist. Denn dann läuft alles 180 Grad anders als bei allen anderen in der Welt, und Gott sorgt perfekt für einen. Liebe Grüsse euer Freddy Impressum: Panorama-Junior-Ölbaum Nr. 2 – Juni 2026 Verleger: Redaktionsadresse: Herstellungsort: Erscheint: Ivo Sasek Nord 33, CH-9428 Walzenhausen Elaion-Verlag, CH-9428 Walzenhausen alle 2 Monate <Panorama-Nachrichten>: <Der Ölbaum>: <Panorama-Junior-Ölbaum>: Infoschrift des Gemeinde-Lehrdienstes und der OCG – mit aktuellen Veranstaltungsterminen Geistliche Lehrschrift Info- und Lehrschrift von Jugendlichen für Jugendliche
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