Panorama-Junior-Ölbaum- August 2026

Liebe Kinder und Jugendliche! Da ich super gerne koche, haben sich über die Jahre auch einige Gewürze angesammelt. Von Kardamom und Zimtstangen bis zu den Curryblättern und Senfsamen war alles da. Als ich in der Küche die Grundordnung wiederherstellte, wünschte ich mir, ich hätte einheitliche Gewürzgläser, am liebsten mit goldenem Deckel für den orientalischen Touch. Also suchte ich online nach passenden Gläsern, doch auf keinem der Angebote lag der Frieden. Also räumte ich weiter auf und liess den Gedanken los. Ich nahm mir grad noch den Ort vor, an dem am meisten Unruhe herrschte – der Vorratsraum. Dort standen angefangene Kerzen, allerlei Krimskrams und Gläser. Gläser!!! Ich traute meinen Augen kaum, als ich ungefähr zwanzig Gläser hervorzog, mit genau der Grösse, die ich mir vorgestellt hatte für die Gewürze. Und dann auch noch DAS: Sie hatten allesamt goldene Deckel!!! Keine noch so teure Bestellung hätte mir so viel Freude bereitet wie dieser Augenblick! Denn für mich war es weit mehr als ein glücklicher Fund – es war eine liebevolle Berührung mit Gott, der für mich sorgt und gerade durch Kleinigkeiten zu mir spricht. Manche wünschen sich oft eine Begegnung mit Gott, die, wie bei Elia in der Bibel, im starken Sturm, im Erdbeben oder im gewaltigen Feuer daherkommt, damit sie auch GANZ SICHER SIND, dass es Gott war. Doch dieses „leise Säuseln“, diese kleinen Situationen, die sanft an uns herantreten und unser feinfühliges Ausgerichtet-Sein auf IHN und Seine Wirkungen benötigen, sind es, in denen Gott drin ist! Genau so war es auch schon in der Geschichte von Elia.

2 Geniesse auch die folgende Ausgabe unter diesem Aspekt, wie Gott durch dieses feine Säuseln zu uns spricht und probiere es selbst in deinem Alltag aus! Viel inneren Gewinn beim Lesen. Eure Ruth Elpida Forell (26 J.) Ein dienendes Organ sein von Dana F., CH (11 J.) An einem Nachmittag wollte Mama einkaufen gehen. Da hat sie mich gefragt, ob ich in dieser Zeit für sie die schmutzige Wäsche in die richtigen Körbe sortieren möchte, weil ich das schon gelernt habe. Aber ich wollte dann lieber was anderes machen als Wäsche sortieren. Dann meinte Mama, dass ich nur die Wäsche aus allen Zimmern holen brauche und sie es dann sortiert, wenn sie wieder zurück ist. Als sie dann gegangen war, und ich die Wäsche geholt habe, habe ich mich an die Stille Zeit erinnert, wo ich die Botschaft „Taufe – ein neues Glied“ gehört habe. Dort sagt Papapi Ivo, dass wir „dienen“ als unsere Aufgabe haben. Es geht allen gut, wenn jeder dem anderen dient und so wird man dann auch bedient. Wir sind alle ein Organismus. Ein Glied funktioniert erst, wenn es ausgerichtet ist zu dienen. Da wollte ich Mama wieder unter- stützen und habe die ganze Wäsche sortiert. Dann habe ich noch den ganzen Tisch gedeckt für das Abendessen. Ich war dann so fröhlich, und es hat mir so Spass gemacht, Mama zu unterstützen. Und als Mama vom Einkaufen kam, hatte sie auch richtig Freude, dass ich die Wäsche doch noch sortiert habe. Sie war richtig entlastet, weil sie danach gar nicht mehr viel Zeit hatte! Dann hat Mama mich gefragt, ob ich das Wäsche-Sortieren als Ämtchen übernehmen möchte. Da habe ich „ja“ gesagt, weil ich sie immer unterstützen möchte. Und seither sortiere ich immer am Dienstag die Wäsche für die ganze Familie. Am Anfang war es eine kleine Überwindung, aber ich habe es angenommen, und dann hat es so fest Freude und Spass gemacht. Und jetzt geht es jede Woche ganz schnell und macht mir Freude, weil ich damit Mama jede Woche eine Freude machen kann. Seit ich vor zwei Jahren getauft wurde, merke ich, dass ich ein wichtiges Glied am Organismus bin. Ganz liebe Grüsse Deine Dana P.S.: Wenn dich die Taufe auch interessiert, dann frage doch Mama oder Papa danach, wo du diese Botschaft findest. Sie ist sehr gut und man kann richtig viel lernen, was die Taufe bedeutet.

3 Wie mir Mathe zur Nachhilfe wurde von Samantha F., CH (10 J.) In der Schule hatte ich schon ab der ersten Klasse sehr viel Mühe in Mathematik. Es hat mir gar keinen Spass gemacht, und ich hatte kein Interesse. Auch Mama konnte mir nicht gut helfen, weil ich mich so fest verkrampft habe, wenn ich schon nur eine Mathe-Aufgabe gesehen habe. In der zweiten Klasse kam ich deshalb zu einer Nachhilfe mit zwei anderen Schülern meiner Klasse. Zuerst hat es mir Spass gemacht, aber später machte es mir keinen Spass mehr. Wir bekamen für jeden Tag der Woche Nachhilfe-Hausaufgaben, und auch sonst hatten wir noch andere Hausaufgaben. Ich hatte dann immer sehr lange gebraucht, weil ich es einfach nicht verstanden habe. Ab der vierten Klasse hatten wir Prüfungen mit Noten. Und meine Noten waren in manchen Prüfungen sehr schlecht. Ich wusste nicht, was ich machen soll. Ich habe immer wieder in der Stillen Zeit gebetet, dass Gott mir Kraft gibt, weil ich gemerkt habe, dass ich es ohne Ihn niemals kann! 1 Anmerkung der Redaktion: Durch die OCG-Akademie besteht für die gesamte Weltöffentlichkeit sowie für alle interessierten Kursteilnehmer die Möglichkeit, in das über Jahrzehnte aufgebaute Insiderwissen aus Ivos Lehren einzutauchen. Falls Ich kann aus mir gar nichts! Ich kann es nur mit Jesus! Jesus kann alles! Und weil Jesus und ich derselbe sind, und weil Er durch mich lebt, dann kann ich es! So habe ich bei den Mathe-Aufgaben immer wieder ausgesprochen: „Ich kann das! Ich verstehe das!“ Dieses glaubensvolle Aussprechen kann man übrigens ganz gut in der OCG-Akademie1 in der Lektion 5 lernen. Frage doch deine Eltern. Da habe ich z. B. gelernt, dass ich am Morgen nicht aufstehe und denke „ich bin doch nur ein Mensch“, sondern dass ich aufstehe und gerade sage: „Ich bin eine neue Schöpfung!“ Durch dieses glaubende Aussprechen wurde ich auf einmal so gut, dass ich jetzt nicht mehr zur Nachhilfe gehen muss, und meine Noten haben sich gebessert. Auch im Zeugnis habe ich sogar in Mathe die Note 5 (in DE: Note 2). Jetzt macht mir Mathematik schon viel mehr Spass! Ich möchte dich damit ermutigen, dass auch du alles mit Jesus schaffen kannst. Weil Er in dir lebt. JUHUUUU! Sprich es auch aus, was Jesus in dir alles ist, grad dann, wenn es am mühsamsten ist. Dann hilft es am meisten. Ich übe das auch immer wieder! Deine Samantha auch du Zugang zu diesen Akademie-Kursen erhalten möchtest, kannst du dich gerne unter www.akademie-ocg.life für einen Kurs anmelden. Anschliessend wirst du von einer Person aus deiner Nähe kontaktiert und erhältst die Zugangsdaten zum Online-Kurs.

4 Immer feinfühliger werden von Anna-Malea R., CH (7 J.) und Mama An einem Morgen bin ich aufgestanden und ging sogleich spielen. Normalerweise machen wir immer zuerst Stille Zeit und reden mit Jesus, geben Ihm unser Herzchen für den Tag und sprechen aus, wie wir in IHM neu sind. Doch ich wollte zuerst lieber etwas spielen. Es ging aber nicht so lange und es kam ein Unfriede rein. Arnold hatte etwas aus meinem Zimmer geholt, das ihm gehörte. Daraufhin habe ich ihn böse gefragt, was er hier mache. Papa fragte dann, ob ich nicht auch noch Stille Zeit machen möchte und mit Jesus darüber sprechen will, was jetzt geschehen ist, und wieso ich so böse reagiere. Ich habe dann in der Kinder-Assimilierung vom Freundestreffen („Königsdisziplin geistlicher Kampfführung“) gelesen. Ich las die Stelle, in der sich Kinder im Zimmer stritten und dann merkten, dass sie lieber feinfühlig miteinander umgehen möchten. Es stand, dass Jesus das Böse auf immer feinfühligere Weise angeht. Früher hat das Volk Israel das Böse bekämpft mit Schwert und Speer. Heute will Gott durch Feindesliebe das Böse überwinden, indem wir immer feinfühliger miteinander werden. Da hat Jesus sehr in mein Herz geredet, dass 1 Siehe Fussnote auf Seite 3 ich auch feinfühlig sein will, weil so das Böse keine Macht mehr hat. Ich bin dann richtig feinfühlig geworden mit meinen Geschwistern und habe für sie wie eine Mami gesorgt, dass es ihnen gut geht. Auch als Mama Sachen für die OCG-Akademie1 gemacht hat, war ich ein „gutes Mami“ bei uns zuhause und habe ganz feinfühlig geschaut, was alle brauchen. Das war so schön. Wenn wir feinfühlig miteinander sind, hat das Böse keine Macht mehr. Das habe ich erlebt, und ich will immer mehr feinfühlig sein. Willst du die kindliche Assimilierung vom Freundestreffen auch anschauen? Dann findet deine Mama sie hier: https://lexikon.ocg.life/botschaften/ 690 (→ Bei: „Für Kinder erklärt“) Bist du mit mir zusammen feinfühlig und überwindest dadurch alles Böse? Liebe Grüsse Deine Anna-Malea (mit Mama) Wir sind das Salz von Arnold R., CH (8 J.) und Mama Wir haben in der OCG-Akademie2 gehört, dass Papapi (Grosspapi Ivo) vom Salz erzählt hat. Er sagte, dass Salz nicht für sich selbst da ist, sondern für andere. Zum Beispiel können wir die Suppe damit würzen, mit Salz 2 Siehe Fussnote auf Seite 3

5 Dinge putzen oder im Winter dafür sorgen, dass die Autos auf der Strasse nicht rutschen. Salz hat für sich allein keinen Sinn, sondern nur, wenn es „für andere da ist“. Salz hat also keine „ICH-Stellung“, sondern eine „FÜR-Stellung“, erklärte Papapi. Er sagte auch, dass Jesus in der Bibel sagt, dass wir das Salz der Erde sind. Daraus haben wir gelernt, dass auch wir nicht für uns selbst gemacht sind, sondern dafür, für andere da zu sein – wie das Salz. Das fand ich richtig gut, und ich möchte auch dieses Salz sein. Ich habe gemerkt, dass „Salz-Sein“ richtig Freude macht. Zum Beispiel unterstütze ich manchmal meine Tante Anna-Sophia, wenn sie viele Dinge zu erledigen hat, und schaue nach ihren drei Kindern. Ich bin dann wie ein Hirte, der mit den Kindern spielt und darauf achtet, dass wir friedlich miteinander sind. Dann bin ich die ganze Zeit in der „FÜR-Stellung“ – wie das Salz – und das macht mir so grosse Freude. In den Ferien aber, als wir auf dem Bauernhof waren, war ich zuerst ein bisschen in der „ICH-Stellung“ und wollte der Erste sein – beim Melken oder beim Halten des Baby-Kätzchens. Dann war es nicht so schön. Als wir danach einmal spazieren gingen, kamen Brämen1 und wollten uns stechen. Wir haben dann gemerkt, dass die Brämen nur für sich 1 blutsaugende Insekten selbst schauen und Blut trinken wollen. Die Frucht dieses „Nur-fürsich-Schauens“ ist, dass der andere durch den Stich Schmerzen hat. Wir haben uns dann gefragt: Wollen wir Brämen sein oder Salz? Da habe ich gemerkt, dass ich so gerne Salz sein möchte und nicht eine Bräme, die nur für sich schaut und darunter andere leiden. So habe ich es dann auch gemacht und darauf geachtet, dass die anderen beim Melken und bei den Kätzchen Vorrang hatten. Und dann war es so schön. Ich kam überhaupt nicht zu kurz, sondern durfte sogar beim Käsemachen helfen und alle frischen Käse im Becher wenden. Es war am Ende sogar noch viel schöner. Man kommt also nie zu kurz, wenn man von Herzen in der „FÜRStellung“ lebt – wie das Salz – und nicht in der „ICH-Stellung“ wie die Brämen! Von Herzen Dein Arnold (mit Mama) Glaubend Gott schauen von Joseph S., D (25 J.) Heute darf ich euch ein Erlebnis von meiner Zimmerei mitteilen. Ich habe einen grossen Auftrag bekommen, eine Tennishallenfassade zu erneu-

6 ern. Für den Auftrag hatte ich eine Menge Fassadenplatten bestellt und ein grosses Baugerüst in Auftrag gegeben. Als ich zufällig nochmals meinen Lieferanten fragte, wann genau das Baumaterial geliefert wird, hat er mir einen viel zu späten Termin genannt. Dann bin ich anschliessend noch im Urlaub. Das bedeutet, die Baustelle kann ich statt in zwei Wochen erst in zwei Monaten beginnen. Das Gerüst war zu meiner Überraschung schon zwei Tage früher aufgebaut worden als geplant und deswegen auch nicht mehr abzusagen. Ich spürte einmal mehr diese Riesenlast, den Druck und die komplette Überforderung. Ich war so am Boden und sah nur alle zusätzlichen Probleme, die dadurch entstehen, z. B. Baustellenüberschneidungen, sehr hohe Zusatzkosten usw. Ich war eh schon überfordert und hatte mir selber Stress gemacht bei den laufenden Aufträgen und Aufgaben als Firmenchef, selbst ohne diese Situation. Am nächsten Tag durfte ich in der Stillen Zeit die Akademie1 Lektion 4 weitermachen, und darin war der Schlüssel für all die Probleme. Zum einen durfte ich nochmals von Herzen Gott für diese Situation Danke sagen und mich freuen, weil genau diese Probleme sind da, um mich zu verändern. Zitat: „Egal was kommt, wir ärgern uns darüber nicht, wir 1 Siehe Fussnote auf Seite 3 lassen uns nicht davon stressen und wir lassen uns nicht unter Problembergen begraben. Es gibt göttliche Veränderungskraft für uns ALLE.“ In einer Botschaft sagte Ivo, es brauche in allem nur diesen unerschütterlichen Glauben. Das hat alles so zu meinen Herzen geredet, dass ich Gott in der Situation berühren durfte. Und es ist so eine Ruhe in mich gekommen wie schon lange nicht mehr. Ein Unruhepunkt von mir war dieses ständige Stress- und Pflichtgefühl bei der Arbeit und dieses ständige sich Abmühen. Aber seit dieser Stillen Zeit bin ich in einer göttlichen getragenen Ruhe drin, weil ich weiss, all meine Probleme darf ich mit Gott vergleichen und nicht mit mir. Ich darf mich bei IHM anlehnen und glaubend, vertrauend mit IHM mitgehen, wo ER mich haben will. So ergab sich eine perfekte Lösung auch ganz praktisch für die Baustelle, wie doch noch alles aufging − ganz ohne viel Zeitverzug. Und zwar habe ich mit dem Lieferanten gesprochen, ob er mit dem Hersteller reden kann, um die Produktion vorzuschieben (was eigentlich nicht geht). Und tatsächlich, der Hersteller meldete sich und sagte, dass er einen grossen Teil der Fassadenplatten schon zwei Wochen früher ausliefern kann. Und genau die Platten für die Seite, wo das grosse Bauge-

7 rüst aufgestellt wurde. Also geht doch alles perfekt auf, Danke, Jesus!! Das wünsche ich auch dir, dass du so in Gott zur Ruhe kommst, dass alles andere egal ist, weil ER IST GRÖSSER!!! Grüsse Joseph Kleine Schere und grosse Pläne von Emi H., D (21 J.) Kennst du das, wenn du eine eigentlich völlig kleine, belanglose Situation erlebst, aber Gott dir dadurch plötzlich ultra viel zeigt? So etwas hatte ich kürzlich. Wir hatten nämlich einen schönen Junggesellenabschied an einem See. Spontan haben wir dafür noch eine Kiste mit ein paar Sachen mitgenommen, die aber gut zugeklebt war. Ich hatte aber glücklicherweise noch eine Schere im Rucksack. Diese Schere wollte ich davor eigentlich unbedingt wieder aufräumen, dass ich sie wieder an meinem Schreibtisch habe. Obwohl ich öfter dran gedacht habe, habe ich das dann letztendlich doch vergessen. Aber zufälligerweise war es dann genau perfekt, dass die vergessene Schere noch in meinem Rucksack war, um die Kiste aufzumachen . In dem Moment fand ich das einfach nur ziemlich cool, aber habe es danach dann auch schon wieder vergessen. Erst am nächsten Tag ist mir die Situation in der Früh nochmal eingefallen − und wie Gott das so oft tut, hat Er mir anhand dieser kleinen, banalen Situation solche krassen Offenbarungen gegeben: Selbst wenn wir denken, dass wir einen Fehler gemacht oder in unserer Schusseligkeit etwas vergessen haben, kann Gott genau diesen Fehler gebrauchen oder hat ihn sogar eingeplant! Unser vermeintlich perfekter menschlicher Plan soll sich gar nicht erfüllen, Gott hat einen besseren, der unsere Fehler und Unperfektion miteinplant! Wenn Gott plant, ist es soooo perfekt! Er kennt ja auch die Zukunft schon, die wir noch gar nicht kennen. Also, wie absurd ist es eigentlich, dass wir zum Beispiel als Singles manchmal denken, dass es vielleicht nicht aufgeht mit der Partnerwahl oder da irgendein Fehler passieren könnte? Er hat „diese Schere“ miteingeplant, aber bei der Frage, ob und wann wir heiraten, könnte es Ihm plötzlich zu schwierig werden? Dann könnte Er plötzlich einen Fehler gemacht haben? Nein. Wie lächerlich einfach! Ja, wir können froh sein, dass wir einen Gott haben, der unsere Wege und unsere Leben so perfekt plant und bis ins allerletzte Detail alles aufgehen lässt ! Deine Emi

8 Durch Glauben Wunder erleben von Ronja G., D (14 J.) An einem Nachmittag war ich mit meinem Leih-Hund Carlo spazieren. Er ist ein sehr alter Hund und hat ein bisschen Probleme mit seinen Gelenken. Während wir gerade gemütlich spazierten, schwankte er plötzlich ganz merkwürdig, humpelte und fiel auf einmal hin. Er versuchte aufzustehen, schaffte es aber nicht. Innerlich bekam ich eine Krise und malte mir in meinem Kopf schreckliche Bilder aus. In mir stiegen Gedanken und Fragen hoch: „Ich kann doch nicht einfach nach Hause laufen und ihn kurze Zeit alleine lassen!“ Doch auf einmal kehrte in mir eine göttliche Ruhe ein, und ich setzte mich neben Carlo und betete laut, dass Carlo es auch hörte . Plötzlich kam mir die Geschichte von dem gelähmten Mann in den Sinn, dem Jesus einfach befahl aufzustehen. Diese Geschichte fand ich schon immer sehr ansprechend. Vor allem beeindruckt mich, wie viel ich bewirken kann, wenn ich im Glauben ausspreche, was ich erwarte! Mich packte die Vision total. So sprach ich wie Jesus: „Steh auf, Carlo!“ Und tatsächlich rappelte er sich auf und rannte einen grossen Kreis um mich herum! Ich konnte es nicht fassen, er war geheilt!! Mir fiel auf, dass während der Zeit, wo ich gebetet habe, Carlo mich mit erwartungsvollen Blicken angeschaut hat. Als ob er schon gewusst hätte, dass jetzt etwas geschieht. Das fand ich so unglaublich. Seine Augen haben förmlich gestrahlt! Den restlichen Spaziergang war er so fit wie immer! Jesus lebt!! Ich hoffe, ich konnte dich damit ermutigen, nicht den Glauben zu verlieren, sondern im Glauben auszusprechen und auf Ihn zu blicken, denn Er hat immer einen Weg . Deine Ronja Auf dem Wasser gehen wie Jesus?! von Ruth K., D (20 J.) Habt ihr euch vielleicht auch schon mal gefragt, ob es möglich ist, im Alltag solche Wunder zu erleben wie diejenigen damals, zur Zeit von Jesus? Ich möchte einen Prozess mit euch teilen, der mir einmal mehr gezeigt hat, dass bei Gott nichts unmöglich ist. Nach gut einem halben Jahr meines dualen Studiums musste ich mir bitter eingestehen, dass es doch nicht so lief, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich hatte kaum mehr Freude, und es fiel mir immer schwerer, alle Herausforderungen des Alltags in der Kraft Gottes anzugehen. Aber

9 weil ich zu stur und zu stolz war und fest daran glaubte, dass ER mich zu diesem Studium geführt hatte, war ich überzeugt, es durchziehen zu müssen. Doch eines Morgens leuchtete die Möglichkeit auf, etwas anderes zu machen, und ich fragte Gott erneut: „Herr, wo ist DEIN Platz für mich? Wo gehöre ich hin?“ Bald darauf kam auch schon der zündende Funke, und ich wusste genau, wo ich mich bewerben wollte. Alles schien perfekt, sogar das Ende der Bewerbungsfrist der Ausbildung passte noch gerade so, dass es fast an ein Wunder grenzte. Auch meine Familie und mein Umfeld spiegelten mir, dass ich viel freier und glücklicher beim Gedanken an diesen neuen Weg wirkte. Am liebsten wollte ich sofort das duale Studium hinter mir lassen und das neue Kapitel beginnen, doch ich wurde schon bald in meinem Enthusiasmus gebremst. Denn ich wurde zwar zu meiner grossen Freude zum Eignungstest eingeladen, allerdings wurde der Termin dafür erst zum Ende meiner Klausurenphase des aktuellen Studiums gesetzt. Von meinem Vater bekam ich den Impuls, das Studium erstmal weiterzumachen, bis ich Rückmeldung zu meiner Bewerbung bekommen würde. Das wollte ich zunächst gar nicht gerne hören, doch auch hier durfte ich vertrauend mitgehen. Die folgenden Wochen waren natürlich extrem spannend, und zwischen dem riesigen Lernpensum für die Klausuren und dem Entgegenfiebern auf den Eignungstest fühlte es sich ein bisschen an, als müsste ich auf dem Wasser gehen. Unweigerlich stieg mir der Gedanke an Petrus auf, der bei dem Versuch, wie Jesus auf dem Wasser zu gehen, untergegangen ist, weil er – statt nur auf IHN zu schauen und zu glauben – die Wellen anschaute, die ihm die „Unmöglichkeit“ dessen, was er da tat, bewusst machten. Auch meine Situation fühlte sich so ungewiss, ja fast unmöglich an, und immer wieder wollten sich Zweifel reinschleichen und meinen Blick auf die Umstände/Wellen richten. Doch genau da machte ich mich fest, dass ich in SEINEM Glauben bleiben darf, in SEINER Ruhe alles aus IHM nehmen darf und völlig gelassen nur IHN anschauen darf. Und dann war da auf einmal so eine Leichtigkeit und Freude, es war herrlich! Der Fokus war auf einmal wieder voll auf Gott und SEINEM Willen, schliesslich ist es ja auch SEINE Geschichte, die Er hier mit mir schreiben möchte! Im Kapitel „Die Ruhe von eigenen Werken“ aus dem Lehrbuch „Vollendet in IHM?!“ von Ivo las ich dann auch noch Folgendes: „Wie wird man Seiner lebendigen Wirkungen unablässig teilhaftig? Nur, indem du dir kein

10 eigenes Bildnis machst, das meint, dass du nicht in irgendeiner Weise eine eigene fixe oder vorgefasste Idee in deinem Herzen trägst […], wenn du ständig erwartend und einzig und allein auf Empfang Seiner Weisungen und Wirkungen ausgerichtet bist […], wenn du unablässig glaubst, dass in allem allezeit alles Genüge vorhanden ist […] – solange du lernst, „mit dem Wind zu segeln“ und darauf zu vertrauen, dass Er dich an die rechten Ufer weht.“ Das berührte mich sehr und so wuchs in mir die Freude und Bereitschaft, Gott zu preisen und zu danken, egal wohin Er mich dann auch führen würde. Einfach mitzugehen, ob Studium oder Ausbildung oder sonst was, einfach alle eigenen Vorstellungen loszulassen. Mit dieser innerlichen Freiheit und der Gewissheit, dass Er nur richtig führt, war dann die Nachricht, dass ich zur Ausbildung angenommen wurde, umso schöner! Ich kann IHN dafür einfach nur preisen und verherrlichen, denn gerade in dieser „schweren“ Zeit, wo ich menschlich gesehen so in den Seilen hing, hat Er mir gezeigt, dass auf dem Wasser gehen möglich ist! Ich hoffe sehr, dass mein Bericht dich vielleicht ermutigt, gerade in den grossen Entscheidungen des Lebens, wie zum Beispiel in der Berufswahl, wieder alle eigenen Vorstellungen 1 www.kla.tv/41064 komplett loszulassen und dich von IHM über das Wasser ans rechte Ufer führen zu lassen. Von Herzen Ruth Säen und Vertrauen von Sarah S., CH (24 J.) An Ostern war ich an den Drehtagen von „Gemeinsam Einsam“ mit dabei. Ein Hammer-Film1, der genau zu denen spricht, die noch nie was von der ganzen Überwachungs-, Verstrahlungs- und Suchtgefahr des Smartphones gehört haben oder einfach selber voll drin verstrickt sind. Ich habe einfach freimütig meinen Freundinnen (per Mail ) eine Einladung zu einem Filmabend bei mir zu Hause geschickt. Das ist mein Herzblut, also will ich es teilen, und ich kann ja nichts verlieren! Doch leider konnte gar niemand kommen. Alle haben sich herzlich bedankt und fanden es eine coole Idee, aber waren verhindert. Schade … Vielleicht passt es ja ein andermal? Dann habe ich meine Schwester gefragt, ob wir zusammen einen Filmabend machen möchten. Und so hat es dann ziemlich spontan geklappt. Es war ein richtig schöner, entspannter,

11 verbindender Abend. Zwei Freundinnen von mir und zwei Freundinnen von meiner Schwester sind gekommen. Danke, Herr! Und dann durfte ich einfach festbleiben im Glauben! Schon während und nach dem Abend kamen Zweifel: „Was denken sie dazu? Haben sie es verstanden? War das jetzt blöd?“ Solche Gedanken führen so runter! Also Stopp! Das Wichtigste ist: Ich bin meinem Funken gefolgt und habe einen Samen gesät. Alles Weitere lasse ich vertrauend los. Was ich gelernt habe: • Nicht aufgeben, wenn’s beim ersten Mal nicht grad klappt. • Nicht alleine durchziehen, meine Schwester und ich konnten uns ergänzen und die Gruppe zusammen prägen. • Nicht beurteilen/hinterfragen, sondern glaubend und vertrauend bleiben! Ich möchte dich mit meinem Erlebnis ermutigen, einfach zu säen und so Licht in deinem Umfeld zu sein. Wer weiss, was daraus erwächst! Gruss Sarah 1 www.kla.tv/41064 Ein Zeugnis sein von Amely F., D (15 J.) Hey, fällt dir auch auf, wie die Menschen immer mehr in ihre Handys glotzen? In dem Film „Gemeinsam Einsam“ wird vor all den Gefahren eines Handys gewarnt. Wenn du ihn noch nicht gesehen hast, empfehle ich ihn dir sehr 1. Es braucht jeden von uns, sodass die Menschen aus ihren „Blasen“ rausgeholt werden können und sich mit der Not der Welt konfrontieren. Da ich aus eigener Überzeugung kein Handy habe, kann ich dadurch sofort ins Gespräch mit meinem Umfeld kommen und ein Zeugnis sein. Als ich zum Beispiel auf dem Hinweg zu einem Klassenausflug bei einer Klassenkameradin im Auto sass, erfuhr die Mutter des Mädchens, dass ich kein Handy habe. Sofort fragte sie mich, wieso das denn so sei. Ich erklärte ihr, wie ich zum Beispiel merke, dass immer mehr Menschen abhängig von dem Handy sind, und dass ich ohne Handy viel wichtigere Dinge erledigen kann. Sie stimmte mir zu und erzählte mir, dass, wenn sie ihr Handy mal ausschaltet, sie die Zeit richtig geniessen und zur Ruhe kommen kann. Ihre Tochter war nicht so begeistert davon, als sie zu ihr sagte, sie sollte auch weniger das Handy benutzen . Als sie mich fragte, was

12 ich denn mache, wenn ich mich z. B. in der Stadt verlaufen würde, konnte ich ihr erzählen, dass ich dort auf Gott vertraue und mir sicher sein kann, dass mir alles zum Besten dient. Ja, dass die ganzen Apps doch ein Ersatz für meine Beziehung zu Gott sind. Während dem Ausflug erzählte die Mutter meiner Lehrerin davon, wie cool sie es findet, dass ihre Schülerin kein Handy hat. Setze dich mit dem Thema unbedingt auseinander, und leg auch mal dein Handy weg. Oder zerstör es gleich, wie beim Abspannsong1 des Dokufilmes, wo ich mitsingen durfte . Sei ein Zeugnis. Denn DU bist die Veränderung für diese Welt! Deine Amely 1 www.kla.tv/41208 Impressum: Panorama-Junior-Ölbaum Nr. 3 – August 2026 Verleger: Redaktionsadresse: Herstellungsort: Erscheint: Ivo Sasek Nord 33, CH-9428 Walzenhausen Elaion-Verlag, CH-9428 Walzenhausen alle 2 Monate <Panorama-Nachrichten>: <Der Ölbaum>: <Panorama-Junior-Ölbaum>: Infoschrift des Gemeinde-Lehrdienstes und der OCG – mit aktuellen Veranstaltungsterminen Geistliche Lehrschrift Info- und Lehrschrift von Jugendlichen für Jugendliche

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