8 Durch Glauben Wunder erleben von Ronja G., D (14 J.) An einem Nachmittag war ich mit meinem Leih-Hund Carlo spazieren. Er ist ein sehr alter Hund und hat ein bisschen Probleme mit seinen Gelenken. Während wir gerade gemütlich spazierten, schwankte er plötzlich ganz merkwürdig, humpelte und fiel auf einmal hin. Er versuchte aufzustehen, schaffte es aber nicht. Innerlich bekam ich eine Krise und malte mir in meinem Kopf schreckliche Bilder aus. In mir stiegen Gedanken und Fragen hoch: „Ich kann doch nicht einfach nach Hause laufen und ihn kurze Zeit alleine lassen!“ Doch auf einmal kehrte in mir eine göttliche Ruhe ein, und ich setzte mich neben Carlo und betete laut, dass Carlo es auch hörte . Plötzlich kam mir die Geschichte von dem gelähmten Mann in den Sinn, dem Jesus einfach befahl aufzustehen. Diese Geschichte fand ich schon immer sehr ansprechend. Vor allem beeindruckt mich, wie viel ich bewirken kann, wenn ich im Glauben ausspreche, was ich erwarte! Mich packte die Vision total. So sprach ich wie Jesus: „Steh auf, Carlo!“ Und tatsächlich rappelte er sich auf und rannte einen grossen Kreis um mich herum! Ich konnte es nicht fassen, er war geheilt!! Mir fiel auf, dass während der Zeit, wo ich gebetet habe, Carlo mich mit erwartungsvollen Blicken angeschaut hat. Als ob er schon gewusst hätte, dass jetzt etwas geschieht. Das fand ich so unglaublich. Seine Augen haben förmlich gestrahlt! Den restlichen Spaziergang war er so fit wie immer! Jesus lebt!! Ich hoffe, ich konnte dich damit ermutigen, nicht den Glauben zu verlieren, sondern im Glauben auszusprechen und auf Ihn zu blicken, denn Er hat immer einen Weg . Deine Ronja Auf dem Wasser gehen wie Jesus?! von Ruth K., D (20 J.) Habt ihr euch vielleicht auch schon mal gefragt, ob es möglich ist, im Alltag solche Wunder zu erleben wie diejenigen damals, zur Zeit von Jesus? Ich möchte einen Prozess mit euch teilen, der mir einmal mehr gezeigt hat, dass bei Gott nichts unmöglich ist. Nach gut einem halben Jahr meines dualen Studiums musste ich mir bitter eingestehen, dass es doch nicht so lief, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich hatte kaum mehr Freude, und es fiel mir immer schwerer, alle Herausforderungen des Alltags in der Kraft Gottes anzugehen. Aber
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