Panorama-Nachrichten - Juni 2026

6 um der grundsätzlich menschlichen Unvollkommenheit entgegenzuwirken. Er führte die Erleuchtung zur Überwindung des Leidens ins Bewusstsein der Menschen ein. Er rief zum allgemeinen Mitgefühl, zur Empathie für alle Lebewesen auf, und dies unter ständiger Achtsamkeit und bewusster Wahrnehmung dessen, was im Hier und Jetzt geschieht. Ebenfalls im 5. Jh. v. Chr. arbeitete Gott über den Chinesen Konfuzius an der gesellschaftlichen Harmonie, dem gegenseitigen Respekt, unter verbindlicher Anteilnahme an allerlei Pflichten, Ritualen und der nötigen Bildung. Er motivierte die Gesellschaft dazu, ihr Wissen und den Charakter freiausfliessend zu kultivieren. Er verherrlichte dabei die Familie als Kern der Gesellschaft, lehrte, die Vorfahren gebührend zu ehren, stand beharrlich ein für Moral, Integrität, Ehrlichkeit, Gerechtigkeit. Zu etwa gleicher Zeit stellte der Sikhismus den 1nen Gott auf den Leuchter, der weder Kasten, Religionen noch Grenzen kennt. Auch er betonte den sozialen Dienst, die Nächstenliebe, die Gleichheit aller Menschen, was jeder damaligen Diskriminierung entgegenwirkte. Hier wurde ein Leben in Ehrlichkeit, der Aufrichtigkeit und nach göttlichen Prinzipien, in gewaltlosem Frieden und Harmonie. Auch über den Zoroastrismus (Zoroaster) rief Gott über dieselben Jahrhunderte hinweg zu allseitigem Frieden, zu Gewaltlosigkeit und Harmonie auf. Aber auch zum respektvollen Umgang mit Natur und Umwelt. Er stellte den Dualismus − den Kampf zwischen Gut (Ahura Mazda) und Böse (Angra Mainyu) − neu auf den Leuchter, und mit ihm unsere moralische Verantwortung und den Glauben an ein Jüngstes Gericht. Er trotzte dabei jedem passiven Schicksalsglauben und betonte jedermanns freie Wahlmöglichkeit, aber auch jedermanns Rechenschaftspflicht. Durch Zoroaster verkündigte Gott den sicheren Triumph des Guten über das Böse. Noch viele weitere Gott-Gesandte könnten hier genannt werden, doch die vorliegenden Beispiele genügen. Als fleischgewordener Logos offenbarte Sich Gott schliesslich durch Jesus Christus als liebender und fürsorglicher Vater aller. Im 7. Jh. nach Christus musste Er dann, um der verratenen Liebe und Gerechtigkeit Gottes willen − sprich wegen neu aufgebrochenen barbarischen, geistlosen und katastrophalen Zuständen − über Mohammed die Unauflöslichkeit strafender Gesetze neu aufrichten. Mohammed versäumte bei aller damals wieder nötig gewordenen Strenge aber nicht, die Menschen auf Jesus Christus hinzuweisen, damit Seine ursprüngliche Botschaft ernst genommen wird. Die Moslems haben, wie wir OCGer auch, primär den christlich getarnten Wölfen im Schafspelz, den diabolischen Zensur- und Verfälschungstheologen, unbeugsamen Widerstand geleistet, nicht aber der ursprünglichen Botschaft von Jesus. Äl-IMRÄN Sure 3.84: „Sprich: ‚Wir glauben an Allah und an das, was zu uns herabgesandt worden ist und was herabgesandt ward zu Abraham

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