Panorama-Nachrichten - Juni 2026

7 und Ismael und Isaak und Jakob und den Nachfahren, und was gegeben ward Moses und Jesus und Propheten von ihrem Herrn. Wir machen keinen Unterschied zwischen ihnen, und Ihm unterwerfen wir uns.‘ “ Dadurch wurden auch Gottes Eigenschaften der bedingungslosen Liebe, Güte und Barmherzigkeit, ja, Sein echtes Vaterwesen indirekt wieder auf den Leuchter gestellt. Die unbeugsam barbarischen Zustände aber zwangen zu durchgreifender Strenge und der Anwendung statischer Gesetze. Anstatt also die jeweils aktuellen Kerninhalte aller Gottgesandten im Fokus zu behalten, haben wir uns dann aber zunehmend über die Gottgesandten selber gestritten. Und während all diesen Diskussionen, um zum Beispiel deren Berechtigung und dergleichen, sind wir immer mehr der Rechtgläubigkeit und Arroganz verfallen. Wir haben dabei völlig aus den Augen verloren, dass es Gott schon immer vornehmlich um unsere Vollendung in der Rechtschaffenheit und nicht nur der Rechtgläubigkeit ging. Jesus wollte natürlich dann auch wieder zu den Moslems kommen, um ihnen den Geist Gottes und die Vollkommenheiten des himmlischen Vaters in sich zu verklären. Ausser Jesus kam tatsächlich nie ein Prophet daher, der Gott betont als herzvollsten Vater offenbart hat. Das charakterisiert Jesus in ganz spezieller Weise. Vor allem aus diesem Grund sagte Jesus, dass nicht 1ner sich an den Vater herannaht1 ausser durch Ihn. Ja, Er war der Einzige, der uns dazu ermutigt hat, sich an Gott als liebenden Vater heranzuwagen, weil er Ihn wirklich als Vater erfahren und erkannt hat, und weil Er direkt aus dem Vater heraus ins menschliche Fleisch gekommen ist. Anstatt uns also mit den Moslems zu prügeln, ob nun Jesus der Sohn von Gott ist oder nicht, sollten wir ihnen die Augen für die Liebe des himmlischen Vaters – in ihnen – mit all Seinen Vollkommenheiten, Tugenden und Kräften nahebringen. Und ich bin fest davon überzeugt, dass, wenn wir in der richtigen Herzenshaltung aus Gott heraus leben und sprechen, die Moslems die ersten aller nichtchristlichen Religionen sein werden, die ihrer Liebe zur Wahrheit auch noch die Liebe zum himmlischen Vater und zu dem auch in ihnen wohnenden Gott der Vollkommenheiten hinzufügen werden. Zusammenfassend möchte ich also einmal mehr darauf hinweisen, dass Gott nicht nur in allen Menschen lebt, sondern auch durch alle Kulturen und Hintergründe zu der Menschheit gesprochen hat. Wir hätten von ihnen allen das darin enthaltene Gute und Zeitgemässe annehmen sollen. Jesus hat uns die Kraft zur Nächstenliebe bis hin zur Feindesliebe gebracht, die unbedingte Vergebungsbereitschaft. Er hat alle, zu denen Gott je geredet 1 „herannaht“ ist im Urtext ein Präsens deponens medium = eine rückbezügliche Form, die auf Eigeninitiative hinweist.

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