33 Eines möchte ich Dir noch erzählen: Diese Woche kam Tiffany frühmorgens freudestrahlend und bereits hübsch angezogen und schön frisiert in mein Büro und erzählte mir, dass sie schon lange Stille Zeit gemacht habe und ich unbedingt mitkommen müsse. Sie führte mich an der Hand in die Küche, zeigte mir das Frühstück, das sie bereits für ihre Schwestern vorbereitet hatte, die Spülmaschine, die bereits ausgeräumt war und als Tüpfelchen aufs i: Elias’ Frühstückstablett mit einem leckeren Joghurt-Müsli und einem perfekt weichgekochten Ei, das sie soeben zu Elias bringen wollte. Und weil die Kinder an einem anderen Tag alle ihre Ämtchen ohne mein Dazutun in einem Bruchteil der Zeit erledigten und mich tatkräftig beim Wochenputz und vielen weiteren Pflichten des Tages unterstützten, konnte ich mein Tagespensum bereits am frühen Nachmittag abschliessen und war frei, mehrere Stunden mit ihnen zu spielen. Das freute die Kinder, sodass sie versicherten, dass sie dies ab jetzt immer so machen wollen … ☺ Ich bin so dankbar, dass ich einmal mehr der Führung Gottes vertrauen konnte, indem ich mich einfach an unsere Abmachung hielt, auch wenn die ersehnte „Frucht“ bei den Kindern nicht sogleich eintraf. Zwar wurden wir als Familie, in den Worten der Botschaft ausgedrückt, von einer kleinen „Seenot“ erfasst, aber auf diese Weise konnte der Herr eine bleibende Frucht an den Kindern wirken – und ab meiner Entscheidung viel schneller und viel tiefer als ich das je gekonnt hätte. Liebe Grüsse Steffi Unbeschreibliche Schätze für ALLE (von Hanna & Jan-Henoch Sasek, 27 & 31 J.) Wie schnell denkt man sich als Mama: „Ach, das Kind versteht mich halt noch nicht. Es ist doch noch viel zu klein.“ Aber ist das wirklich die Wahrheit? Ist es nicht eher so, dass sogar die kleinsten Kinder einen oft einfach nicht verstehen WOLLEN und DESHALB nicht reagieren?! Ich kann mich noch genau an die Aussage einer Mama (ehemalige Arbeitskollegin) erinnern, als ihr Kind strikt einfach nicht das gemacht hat, was sie sagte: „Oh, ich freu mich schon drauf, wenn mein Sohn endlich mal das Wort NEIN versteht.“ Ihr Sohn war damals bereits 15 Monate alt … Wenn ich meinen eigenen Sohn Ben-Arthur beobachte, dann kann ich ihre Aussage irgendwie gar nicht bestätigen. Ich bin mir so sicher, dass er uns als Eltern schon sehr früh zu verstehen begann. So konnte er beispielsweise mit sieben bis acht Monaten spielend lernen, wie man „bitte“ sagen kann, indem er mit seinen beiden süssen Handflächen in die Hände klatschte. Und das hat wirklich funktioniert!!! Jetzt ist er inzwischen fast zwei Jahre alt und ich LIEBE es, ihn zu beobachten, wie er immer mehr dazulernt. Er versteht mich sooo deutlich und kann schon so viel. Manchmal kann ich es selber kaum
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