Panorama-Junior-Ölbaum - Februar 2026

9 Den Tag Gott übergeben von Dana F., CH (11 J.) Hallo zusammen. Ich bin Dana. Ich habe kleine Kinder sehr gerne und schaue auch sehr gerne für sie, z. B. für meine kleine Schwester Kyra (ein Jahr) oder meine kleinen Cousinen. Auch haben wir an einigen Samstagen Projekttage, wo ich mit anderen Kindern bei meiner Tante Boasa in der Küche helfe. Da schaue ich auch oft für die kleinen Kinder und kann so die Mamis unterstützen. Das mache ich richtig gerne. Dann war es vor einem Samstag, wo ich wieder für die Kinder schauen durfte. Diesmal freute ich mich nicht so fest, weil es beim letzten Mal anstrengend war, und die Kinder mir nicht gehorchten. Dann war ich mir unsicher, ob ich diesmal für die Kinder schauen möchte. An diesem Morgen erinnerte ich mich in meiner Stillen Zeit an die Botschaft von meinem Grosspapi Ivo, die ich kürzlich gehört habe. Sie heisst „Stille Zeit“ ☺. Ich habe dort gelernt, dass wir ein lebendiges Opfer sein sollen, also für alles bereit sein sollen, für alles was am Tag kommt, dass wir dort mit Jesus durchgehen. Also wir dürfen eine Bereitschaft haben für jede Situation, die am Tag kommt. Dann habe ich das gemacht und habe gebetet, dass der Tag Gott gehört, und dass ich mitfliessen möchte, egal was kommt und egal was Gott geplant hat, auch wenn es anstrengend sein soll. Ich 1 www.sasek.tv/de/botschaften/lehrbotschaften1/16 habe auch gebetet, dass ich nicht entscheiden möchte, wie alles laufen soll. Danach bin ich mit Freude gegangen. An diesem Tag war es dann sooo schön. Egal wenn es mal anstrengend wurde, es war trotzdem richtig schön, und ich war am Abend richtig glücklich. Aus diesem Erlebnis habe ich gelernt, dass der Tag viel schöner ist, wenn ich ihn in Gottes Hände lege und keine eigenen Vorstellungen habe. Ich hoffe, ich konnte dich ermutigen, jeden Morgen den ganzen Tag Gott zu übergeben. So ist es viel schöner. Du kannst ja auch mal die Botschaft „Stille Zeit“ hören.1 Deine Dana ❤️ Vom Bildschirm zurück ins Leben von Theodor Ch., UA (16 J.) In den letzten sechs Jahren vor meiner Abreise aus der Ukraine war mein Schulunterricht nur symbolisch: OnlineUnterricht, der in seiner Effektivität nicht mit normalem Schulunterricht zu vergleichen ist. Zur Schule gehen, Freunde treffen, sich unterhalten, Wissen austauschen, sich vorbereiten und echte Prüfungen ablegen, sich um das Ergebnis sorgen – all das ist aus unserem Leben verschwunden. Sogar mit einem Stift in ein Heft schreiben, echte Bücher lesen, Aufsätze schreiben und viele andere normale Dinge auch … Das ist es, was wir bereits 2019 mit dem Beginn

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