3 vom Laptop aus – das klappt super und ohne Ablenkung! Was hat sich nun aber bezüglich der Kraft geändert? Seit ich mich vom Krafträuber Social Media getrennt habe, merke ich, wie es mir mittlerweile auch in herausfordernden Situationen besser gelingt, im Wort zu bleiben. Aktuell schreibe ich meine Bachelorarbeit und normalerweise haben mich grosse Klausuren und Deadlines immer ex- trem gestresst, und ich hatte viele Niedergänge, aus denen ich mich erst mühsam wieder hochkämpfen musste. Auch dieses Mal spüre ich, wie immer wieder niederziehende Gedanken an mein Herz klopfen, doch in göttlicher Kraft kann ich diese schlechten Gedanken verbannen und mit göttlichen, hochführenden Gedanken ersetzen. Das ist eine ganz neue Dimension! Ich wünsche dir, dass auch du die Krafträuber in deinem Leben – seien es Social Media, Internet oder etwas ganz anderes – erkennst und dich von ihnen trennst. Bleib stattdessen stets in Gott, dadurch steigert sich deine Lebensqualität enorm, denn: „Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt reiche Frucht.“ (Joh. 15,5) Ganz liebe Grüsse Eure Lissy Angst überwinden von Samira G., D (6 J.) Mama übt schon ganz lange mit mir, die Angst zu überwinden. Ich bin am liebsten immer nur mit Mama − und wenn sie nicht da ist, will schnell die Angst kommen. Aber Mama erklärte mir oft, dass sie nicht immer bei mir sein kann. Nur Jesus ist immer da und kann zu mir im Herzen reden, wenn ich alleine bin. Morgens gehe ich alleine zur Bushaltestelle. Aber einmal bin ich aus Versehen in den falschen Bus gestiegen. Ich hatte ein komisches Bauchgefühl, weil die anderen Kinder nicht da waren, aber bin trotzdem eingestiegen. Dann ist der Bus losgefahren, es war draussen dunkel und die Fahrt dauerte viel zu lange. Plötzlich war ich in der grossen Stadt mit dem Spielplatz. Da habe ich fürchterlich Angst bekommen, weil ich wusste, jetzt bin ich ganz falsch und ganz allein. Ich habe sehr geweint. Dann habe ich mich daran erinnert, dass Jesus doch immer bei mir ist. Ich habe gebetet: „Lieber Jesus, ich bin ganz allein und hab so Angst, was soll ich jetzt machen?“ Jesus hat gesagt: „Steig auf keinen Fall einfach aus, sondern geh zum Busfahrer und sag ihm, was passiert ist.“ Normalerweise habe ich auch Angst, mit anderen Menschen zu reden. Aber Jesus hat mir Mut geschenkt. Der Busfahrer war so lieb und hat gesagt: „Keine Angst, wir bringen dich irgendwie in die richtige Schule.“ Da wusste ich, dass alles wieder gut wird. Dann hat er mit anderen Busfahrern telefoniert und hat mich wo hingefahren, wo ich dann umsteigen konnte, und der Busfahrer hat mich dann extra zur Grundschule gefahren. Als ich nach Hause gekommen bin und Mama strahlend alles erzählt hab, ist sie fast umgefallen. Sie hatte nämlich gar nichts davon mitbekommen. Sie war soooo glücklich, dass ich Jesus erlebt
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