2 ihren Handys, in den sozialen Medien, in der Ablenkung, einfach irgendwo im Nirgendwo und realisieren die Gefahr nicht, die sie umgibt. Möge es uns nicht gleich gehen, wie den jungen Leuten in Crans Montana, die zu spät das Ausmass der Gefahr begriffen haben. Lasst uns Vorbilder sein, die aus der Falle der Ablenkung aufstehen und den Brand gemeinsam LÖSCHEN. Viele Jugendliche erzählen dir hier von ihrer Praxis, damit du aus ihrer Erfahrung profitieren kannst und es ihnen gleichtust! Wir brauchen dich ❤️ . Von Herzen Ruth Elpida Forell-Sasek (26 J.) Krafträuber eliminieren – göttliches Leben fokussieren von Lisa M., D (22 J.) „Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner. Jede Rebe an mir, die nicht Frucht bringt, die nimmt er weg. Und jede, die Frucht bringt, die reinigt er, auf dass sie mehr Frucht bringe.“ (Joh. 15,1-2) Diese Bibelstelle habe ich schon oft gelesen und dachte mir immer: Ich will so eine Rebe sein, die Frucht bringt! Doch was heisst es eigentlich, wenn Jesus sagt, dass die fruchtbringenden Reben „gereinigt“ werden? Ivo hat an der Jahreskonferenz 2025 erklärt, dass es darum geht, dass die fruchtbringende Rebe von allem ihr Rivalisierendem getrennt wird. Das können Äste, Blätter, Parasiten oder kaputte Reben sein. Doch was bedeutet das in der Praxis? Auch wenn ich mich stets bemüht habe, jeden Tag Stille Zeit zu machen und im Wort zu bleiben, hat es doch nicht immer so funktioniert. Und es gab im Alltag immer wieder Situationen, wo mir schier die Kraft fehlte, im Glauben und Vertrauen zu bleiben. Es war, als würde die göttliche Kraft durch irgendetwas gebrochen werden. Durch die Jahreskonferenz-Botschaft wurden mir die Augen geöffnet für einen geistlichen Zusammenhang mit etwas, was mich schon die letzten Monate und vor allem letzten Dezember wieder bewegt hatte: mein Umgang mit Social Media. Immer mal wieder hatte ich meine Freizeit damit verbracht, mir dort Videos anzuschauen – obwohl es mich nur ablenkte. Mein privates Konto auf Instagram hatte ich schon vor längerer Zeit gelöscht, und dann kam Ende letzten Jahres auch TikTok endlich an die Reihe . Nun war es jedoch so, dass ich immer noch zwei Accounts hatte, mit denen ich immer wieder Shorts zu Kla.TV-Sendungen postete. Das Posten der Shorts war kein Krafträuber, doch die Apps zu haben, verführte mich dann immer wieder dazu, zum Handy zu greifen – zum Beispiel, wenn mir in der Bahn langweilig war – obwohl ich das Handy eigentlich nur noch selten nutzen wollte. Das ziellose Scrollen führte ausserdem dazu, dass ich wieder voll in der Ablenkung drin war, die ich durch das Löschen meiner privaten Accounts hatte beenden wollen. So deinstallierte ich kurzerhand die Apps. Shorts poste ich nun nur noch
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