29 alle Anliegen, die von meinen Geschwistern um mich herum in dieser Zeit kamen, zu bewältigen. Ich nahm von Herzen an allen Sitzungen teil und spürte, dass der HERR kein „grünes Licht“ gab, an meine eigenen Projekte zu gehen. So ging ich einfach aus Beziehung mit diesem Wirken des HERRN mit. Spannend war dann, dass ab dem Moment, wo alle wieder im Haus waren, und normalerweise immer die intensivere Zeit mit Übergaben und Rückbesprechungen beginnt, genau das Gegenteil geschah. Es gab sehr schnell kaum Sitzungsbedarf mehr, sodass ich spürte, dass der HERR genau JETZT – wo es mir menschlich völlig unlogisch schien – den Zeitpunkt vorherbereitet hatte für meine eigenen Projekte. Es war dann eine richtige Salbung auf den Projekten, und im Nu waren die ganzen Berge in einer totalen Leichtigkeit versetzt. Ich durfte wieder neu erfahren, was der Unterschied ist, ob ich ohne Beziehung „meine“ Berge abtrage für den Herrn, oder aus Beziehung IHN frage und ruhig werde – bis ich spüre, was ER schon seit Urzeiten vollkommen geplant hat und darin aus Liebe mit IHM mitgehe! Diese Beziehung und Ruhe in IHM wünschen wir auch Dir in allen Herausforderungen oder Nöten, die vielleicht auch Du hast! In IHM ist alles vollbracht, dass wir gemeinsam nicht nur uns selber, sondern auch diese ganze Welt wieder in die Ruhe und in den Frieden in IHM bringen können! Deine Stefan & Noemi P.S.: Lese-Empfehlung: Kapitel „Vollendet in IHM“ aus der gleichnamigen Broschüre oder das Kapitel „Die erste Liebe“ aus dem BuchGläubig oder Glaubend (www.elaion-verlag.ch/buch-glaubend/) Mein Antrieb (von Ramon Bühler, 33 J.) Mein Freund Thomas und ich liegen durchnässt bis auf die Unterhosen unter dem in die Jahre gekommenen Terrassenboden. Auf dem Blechdach unter uns Pfützen von Regenwasser mit abgestorbenem Grünzeug. Knapp über uns, so dass wir nicht mal recht knien können, die Stelle, wo die Holz-Unterkonstruktion den Geist aufgegeben hat. Weil es so eng ist und wir uns mit einer Hand jeweils irgendwo abstützen müssen, geht jeder Arbeitsschritt zwei- bis dreimal so lang. Der Hals schmerzt vom Kopfheben; Rücken und Knie ebenso, weil wir uns auf den aufragenden Blechfalzen des Daches irgendwie bewegen müssen. Gerade wieder zieht ein Schauer auf, welcher uns die körperlich sehr anstrengende Arbeit nicht gerade leichter macht. Mit Mühe und Not, aber mit grösster Freude sind wir daran, den Tod aus der Schöpfung zu fegen. Äh, ich meine natürlich, die Terrasse so in Stand zu setzen, dass unsere lieben Freunde Ruth, Daniela und Bettina sie am morgigen Schönwetter-Sonntag wieder nutzen können! Als wir fertig sind und die schweren Werkzeuge wieder vom 4. Stock runtertragen, freuen wir uns, dass es trotz einer Mühsal nach der anderen solchen Spass gemacht hat! An was das wohl gelegen hat? ࣛ
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