Panorama-Nachrichten - Juni 2026

35 Arthur dieses Prinzip der Scheidung (mit ca. 17-18 Monaten) total verstanden und wendet das nun im Alltag immer wieder an! Wenn er wieder einmal nicht mehr fröhlich ist, weil sein eigener Kopf dominant ist, dann erinnern wir ihn an das genannte Prinzip der Scheidung der Spreu und ziemlich schnell formt er seine beiden süssen Händchen von selber zu Fäustchen zusammen und stösst diese zweimal gegeneinander. Mit dieser kleinen Handlung scheidet er sich ganz spielend und sinnbildlich davon und alle dunklen Wolken über ihm weichen auf der Stelle. Immer wieder beginnt er gleich daraufhin wie die Sonne zu strahlen. Diese eine Stille Zeit prägt seither immer wieder unseren Alltag und es ist einfach nur herrlich, Ben zu erleben! Ja, es sind manchmal wirklich so kleine Situationen, in denen auch ich z. B. als Mama ganz deutlich spüre, dass einfach etwas nicht mehr so gut ist. Ben-Arthur hatte beispielsweise eine Phase, da wollte er uns einfach stur beim Abendgebet seine Hände nicht mehr reichen. Er hat sich jedes Mal weggedreht und seine Hände hinter dem Rücken verschränkt. Oder am Essenstisch, wenn er sich plötzlich immer wieder weggedreht hatte und einfach nicht essen wollte. Es ist manchmal von einem Moment auf den anderen, dass plötzlich so eine dunkle Wolke über ihm ist. Aber genauso schnell, wie es gekommen ist, kann Ben-Arthur dank des Wortes, welches er in der Stillen Zeit lernen durfte, auch wieder fröhlich sein. Es sind manchmal wirklich Sekunden und Ben-Arthur ist wieder ganz frei von diesem seltsamen Geist. Gewisse Situationen wiederholen sich zwar immer wieder, aber es lohnt sich jedes Mal dranzubleiben und ihn immer wieder an das zu erinnern, was er bereits lernen durfte. So streckt er uns mittlerweile z.B. immer schon von selber die Händchen zu, wenn es in Richtung Gebet geht … Es ist eine mega Verwandlung geschehen! Für Ben ist es inzwischen schon eine Reihenfolge geworden. Erst zupft er das Böse aus seinem Herzchen und schmeisst es weg (bääääh), und dann scheidet er sich vom Bösen, wie oben beschrieben. Uns wurde klar, wie viel einfacher es ist, dem eigenem Kind etwas beizubringen, wenn man selber als Ehepaar eine Berührung oder Erfahrung mit Gott machen durfte. Beispielsweise hatte ich als Papa in meinen Stillen Zeiten eine tiefe Berührung durch den Dienst der OCG, dass das „ewige Leben“, oder m. a. W. der Himmel, nicht daher geflattert kommt und mir/uns nicht alles auf dem Silbertablett serviert wird. Mein Papa lehrte neulich: „Und nicht umsonst hat also Paulus seinem besten Jünger, dem Timotheus, in 1. Tim. 6,12 diese Ermahnung mitgegeben. Er hat gesagt: ‚Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben (sprich die Unsterblichkeit), zu welchem du berufen worden bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen!‘ Ergreife das ewige Leben!“ Mir wurde dadurch offenbar, dass ich dieses genannte „ewige Leben“ im Alltag – begonnen beim Aufstehen am Morgen – PACKEN und ERGREIFEN lernen darf und muss.

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