Panorama-Nachrichten - Nr. 3-August 2026

34 Sein wunderbares Sprechen doch genau für diese Prüfungsmomente im Alltag, wo alles grad nicht mehr so einfach ist. Genau dort wird erprobt, was man vorher in allen Formen und Farben gesehen hat. Wohl dem, der genau dann den empfangenen Schlüssel festhalten, im Schlüsselloch umdrehen und die Türe öffnen kann, statt sich verzweifelt auf die Suche nach einem neuen Schlüssel zu begeben – den es nicht gibt! Ich darf also genau dann, wenn wieder mal ein schwerer Gedanke aufkommen möchte, meine Gottesberührung wieder in Erinnerung rufen und mich freuen, dass ich in diesem neuen „ODER-NICHT“-Moment wieder mit Ihm mitfliessen darf. Dort gibt es nämlich nie auch nur den kleinsten Mangel! Ich war so dankbar, dass der Herr mir die Augen aufs Neue geöffnet und sich die Wolke zwischen Ihm und mir wieder aufgelöst hat. Ich bin also wieder ganz freudig dran, in allen „ODER-NICHT“-Momenten gefügig und dankbar, mit dem Herrn mitzugehen. Das ist das Allerschönste, was es gibt. Dann sind plötzlich alle anderen Umstände gar nicht mehr so wichtig und man sieht all das Gute, dass der Herr gerade am Wirken ist. Das möchte ich fortlaufend üben und treu festhalten. Weil dann kann ich – mindestens auf diesem Gebiet – von ständig neuen Gotteserfahrungen zeugen und muss nicht vom grünen Tisch erzählen …J Von Herzen Eure glückliche Julia Wie ich in die OCG fand Lasst die Kinder zu mir kommen (von Martha M., A, 35 J.) An der vergangenen Jahreskonferenz hat Ivo darüber geredet, dass die Kinder noch ein zartes, vollkommenes Gespür haben, was Wahrheit, Lüge, Harmonie und Disharmonie ist; noch ein zartes Gespür, was echt ist und wo es langgeht. Danach habe ich mich erinnert, wie wir zur OCG gefunden haben und davon möchte ich Dir erzählen: Mein Papa hat das Empfinden von uns Kindern immer sehr ernst genommen. Eines Tages war es z. B. so, dass wir Kinder (damals war ich 13 Jahre) nicht mehr in die Kinderstunde unserer christlichen Gemeinde gehen wollten. Da machte es bei meinem Papa „klick“. „Ok, die Kinder spüren noch, was echt ist, ich nehme das jetzt ernst“, und so ging er mit uns anstatt in die christliche Gemeinde auf den Spielplatz. Er begann, mit uns zu suchen und so besuchten wir jeden Sonntag eine andere Gemeinde oder Haus-Gottesdienst, um herauszuspüren, wo das Leben Gottes für uns spürbar war. Dabei nahm er das Empfinden von uns Kindern sehr ernst. Ich kann mich erinnern, als ich einmal in mein Tagebuch schrieb, die Stühle in dieser Gemeinde seien sehr angenehm. Aber ansonsten blieb nicht viel bei mir hängen. Eines Tages kam eine Bekannte meines Papas zu Besuch mit dem Film „Lemuel“1. Die Bekannte erzählte uns einiges Wertvolles, aber wir empfanden sie besserwisserisch. Dann sahen wir uns den Film an. Die Tage darauf 1 www.elaion-verlag.ch/musical-lemuel/

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