Panorama-Nachrichten - Nr. 3-August 2026

2 Das verwirrte Dr. Semmelweis sehr. Und weil er echt um die Frauen und Babys besorgt war, beschloss er, die Ursache herauszufinden. Nach intensivem Forschen machte er eine wichtige Entdeckung. Er bemerkte, dass manche Ärzte direkt von Leichen-Autopsien (Leichenöffnungen) zu den Gebärenden übergingen, um sie zu entbinden. Er wurde den Eindruck nicht mehr los, dass sie damit gefährliche Erreger übertrugen, die die Mütter infizierten. Um das Problem zu lösen, führte Semmelweis eine einfache aber revolutionäre Neuerung ein. Alle Ärzte mussten sich vor Geburten die Hände mit Chlorlösung waschen. Durch diese einzige Massnahme starben plötzlich kaum mehr Mütter, die von den Ärzten betreut wurden. Trotz dieser überführenden Ergebnisse lehnten aber die meisten Ärztekollegen die erkannte Wahrheit ab. Sie weigerten sich fahrlässig, nach Leichensektionen ihre Hände zu waschen. Diese kaltblütige Ablehnung und der sich darauf erneut einschleichende Muttertod mit all seinem Leid, machten Dr. Semmelweis so krank, dass er an Depressionen und Angstzuständen zu leiden begann. 1865, mit 47 Jahren, wurde er in eine psychiatrische Klinik in Wien eingewiesen. Dort starb er nur gerade zwei Wochen später, angeblich an einer schweren Infektion, was aber von etlichen Zeitgenossen ernsthaft infrage gestellt wurde. Diese Geschichte zeigt, wie unglaublich schwer es Pioniere haben, wenn ihre teuer erkämpften Erkenntnisse und Lösungen verworfen werden. Dies gilt prinzipiell und nicht nur hinsichtlich medizinischer oder wissenschaftlicher Entwicklungen. Das Tragischste dabei ist, dass Pioniere am härtesten von ihnen nahestehenden Personen, etwa von ihren Berufskollegen, Familienangehörigen oder gar engsten Freunden angegriffen werden. Bevor Semmelweis’ Errungenschaft später wissenschaftlicher Standard wurde und viele Leben rettete, wurde also sein eigenes Leben ruiniert – und zwar durch seine wichtigsten Partner, die die Hauptträger und glaubwürdigsten Verbreiter seiner Neuentdeckung hätten sein sollen und können. Sein tragisches Leben und Sterben offenbaren summarisch, wie anspruchsvoll es ist, alteingesessene Überzeugungen infrage zu stellen und zu ändern. Wenn ich nun auf meinen Vollzeitdienst zurückblicke und Bilanz ziehe, dann muss ich feststellen, dass ich seit 1978 pausenlos einer Verfolgung nach der anderen ausgesetzt werde. Dabei haben sich aber auch meine teuer erstandenen Einsichten, die ich in über 20 Büchern und über 2.000 Botschaften, dutzenden Filmen etc. festgehalten habe, gleichsam von Beerdigung zu Beerdigung weiter durchgesetzt. Denn auch die von mir entdeckten geistlichen Wirklichkeitenhaben sich nicht etwa durchgesetzt, weil ich meine Gegner überzeugen konnte, sondern vielmehr dadurch, dass viele meiner Gegner schlichtweg ausgestorben sind, und eine neue Generation herangewachsen ist, die nun zunehmend mit „meinen“ geoffenbarten Wahrheiten vertraut ist. So ist es gekommen, dass nun Hunderttausende meinen geistlichen Versammlungen, Millionen meinen Nationenreden, und hunderte Millionen unseren AZKund Kla.TV-Beiträgen folgen.

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