Panorama-Nachrichten - Nr. 3-August 2026

15 abschweifen, sei es im Urlaub, am Mittagstisch oder auf den Sonntagsspaziergängen. Papa zeigte nämlich in vielen Botschaften ganz klar auf, dass Jesus immer wieder auf unsere Unsterblichkeit hinauswollte. Jesus selber hat den übernatürlichen Auferstehungsleib vorgelebt und uns als Seine Erben bezeichnet. Also steht uns genau das zu, was Er selber war. Im Alltag scheint das oft wie ein Witz zu sein. Die ganze Menschheit hat ein anderes Weltbild. Man wird geboren und stirbt wieder. Als ich (Ruth) noch in die Schule ging, meinte mein Lehrer, der Sinn des Lebens bestehe darin, sein Leben zu leben, eins bis zwei Kinder auf die Welt zu stellen (damit die Menschheit nicht ausstirbt) und dann selber wieder zu sterben. Besonders aussichtsvoll sah das damals schon nicht aus. Doch WIE kann man diese Vision der Unsterblichkeit ergreifen? Wie soll das jemals möglich werden? Es gibt nur eines: Durch gemeinsame, praktische Todesüberwindung IM HIER UND JETZT und Schritt für Schritt. Ewig leben macht eh nur dann Sinn, wenn der Teufel und der Tod, welche noch die Erde und die Menschen zerstören, endgültig hinausgeworfen werden. Aber auch das kommt nicht einfach vom Himmel geflogen. Es wird gemeinschaftlich gepackt, oder gar nicht! Deshalb ist unsere ERSTE Priorität und Lebensvision, den Tod aus jeder Ritze unseres Lebens und aus der ganzen Welt herauszubringen! Die morgendlichen Mantras sowie auch die Kla.TV-Arbeit sind der eine eminent wichtige Teil dieses Ziels, in den wir voll integriert sind. Wo LICHT auf das Dunkel fällt, muss der Teufel verschwinden. Der kleine Alltag jedoch ist der andere Teil, der genauso zur Todesüberwindung untrennbar dazugehört. Möchtest Du mal reinschnuppern, wie Todesüberwindung in der Praxis aussieht anhand der kleinen Beispiele unseres Alltags? Wir erzählen sie Dir gerne: – Daniela ging in den wohlverdienten Urlaub, und somit bekam ich (Ruth) die Verantwortung, für die Hühner zu schauen. JEDEN TAG entdeckte ich aufs Neue die mühsamen Viecher im Hühnerhaus – die Milben. Sie verstecken sich tagsüber in den Ritzen und Spalten des Hühnerstalls und nachts kommen sie hervor, um den Hühnern Blut abzusaugen. Für uns ein typisches Tier der gefallenen Schöpfung. Also nahm ich mir jeden Tag Zeit, nebst meinem Tagespensum, auch noch diese Viecher gründlich auszurotten und den Tod aus diesem Häuschen zu bringen. Dafür bearbeitete ich das Holz des Hühnerstalls intensiv und kontrollierte jede noch so kleine Ritze auf einen möglichen Befall. Der Tod hat hier keinen Platz – Punkt. Daniela hat sich sooo gefreut als sie zurückkam, und ich mich dann umso mehr. Es hatte sich gelohnt! – Der Haushalt ist doch auch immer so ein schönes Übungsfeld, nicht wahr? Egal wie gross oder klein ein Haushalt ist – Unruhen findet man IMMER. Sei es in der Grundordnung im Schrank, im Vorratsraum oder sonst einer Ecke. Nein, unser Haushalt muss nicht perfekt sein, aber genau diese Ecken, die uns sagen: „Hier kriegt man das Chaos nie in den Griff …“ (ist doch genau auch eine Form des Todes), diese stellen wir solange auf den Kopf, bis wieder Leben und Friede von ihnen ausgeht. Wie wir uns jedes Mal freuen, wenn wir sehen, wie verwandelbar die Unruhen sind! Ich (Jeremias) habe

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