9 Hände über dem Kopf zusammenzuschlagen und damit der ganzen Überforderung Ausdruck zu verleihen, die sie in solch einer Lage hätten … Zugegeben, es ist eine grosse, um nicht zu sagen menschlich gesehen, unmögliche Herausforderung, in dieser schwierigen Zeit Kinder behütet grosszuziehen. Es sind ja nicht nur die Versuchungen und Verlockungen, die an jeder Ecke lauern. Man muss gestehen, es sind mittlerweile leider ganze Horden finsterer, dämonischer Mächte auf die Kinder losgelassen, um ihnen ihre Kindheit und Jugend zu stehlen und zu zerstören. Mir kommen immer die Tränen, wenn ich lese über den Genderwahnsinn, wie die Kinder verführt werden zu Geschlechtsumwandlungen, die ihr ganzes Leben zerstören; wie sie mit perversem Sexualunterricht beschmutzt und in die Pornographie „begleitet“, besser gesagt verführt werden; wie sie mit Chatbots (KI-Beziehungen) jeder natürlichen Fähigkeit zu zwischenmenschlichen Beziehungen beraubt und innerlich abgetötet werden. Von der ununterbrochenen Smartphone-, Tablet-, Game-Sucht seit dem kleinsten Kindesalter ist da gar noch nicht gesprochen. Auch mit der komischen Verbildung an den Schulen wird doch den leicht beeinflussbaren Kinderseelen eher ihr gesamtes intuitives Wissen, das sie bereits in sich tragen, sowie ihre angeborene, selbstverständlich glaubensvolle Art vollständig ausgetrieben. „OH GOTT!“, ist da immer wieder mein seufzender Schrei zu Ihm in dieser scheinbar ausweglosen Lage. Und einmal mehr kommt dieselbe Antwort von oben (beziehungsweise von tief innen): „Die neue Welt beginnt zu Hause!“ Wie wir es immer von Ivo gelehrt und vorbildlich vorgelebt bekommen haben. „Willst du etwas in der Welt verändern, dann beginne bei dir selber!“ Es ist nicht so, dass wir ohnmächtig all diesen Entwicklungen gegenüberstehen. Die Veränderung beginnt bei uns – von der Basis her. So kann ich immer wieder nur staunen, wie aussergewöhnlich vorbildlich unsere Kinder mit ihren Kindern (unseren Enkelchen) diese Vision umsetzen und an ihrer Basis diese neue Welt leben! Wenn wir dann wieder mal alle zusammen sind – mit der ganzen Schar! – dann erleben wir einfach HIMMEL AUF ERDEN, was ich nur jedem Kind und jedem Erwachsenen wünschen würde. Das ist aber, wie gesagt, nur möglich, weil jedes von ihnen zu Hause auch daran arbeitet, gemeinsam diesen Himmel, diese neue Welt im kleinen Alltag zu leben. Kürzlich war aber mal die Situation, dass dieser Himmel etwas getrübt war, und ein dunkles Wölkchen sich einzuschleichen versuchte. Ich sah es am Gesichtsausdruck von Elias, dass er sich ein wenig Sorgen machte wegen seinem süssen „Drei-Mädel-Haus“. „Z’vill Guets!“, meinte er. In Schriftdeutsch „zu viel Gutes“ war schon früher sein Standardspruch, wenn es mit dem Lieb-Sein bei den kleinen Geschwistern nicht mehr funktionieren wollte. Er erzählte, wie Tiffany, sein Töchterlein (5 J.), mit dem Spruch kam: „Ich will schon lieb sei, aber es geht nicht.“
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