Panorama-Nachrichten - Juni 2026

43 Wie ich zum Glauben gezogen wurde (von Koni S., CH, 49 J.) Als Kind lernte ich, dass es da einen „lieben Gott“ gibt, sowie Jesus, den Sohn Gottes, der gekreuzigt wurde. Diese Geschichte liess ja kaum einen unberührt. Ich wuchs mit den Erzählungen und Traditionen auf, schenkte diesem mit dem Heranwachsen allerdings immer weniger Beachtung. Mit der Zeit entwickelte ich eine sehr starke Abneigung gegenüber kirchlichen Institutionen und deren Anhängern, da diese meines Erachtens ihr Bestes gaben, den Namen Gottes und das Christentum unattraktiv zu machen. In Gesprächen mit Christen zweifelte ich deren Theorien an und wiederholte stets: „Ich glaube nur, was ich auch sehe.“ Gott hatte keinen Stellenwert in meinem Alltag. Mein Leben nahm planlos seinen Lauf. Ich habe einige Berufe erlernt, bin aber auf keinem wirklich geblieben. Alkohol, Drogen, Partys und freizügiges Sexualleben war mein Lebensstil. Mit 30 habe ich geheiratet und bin mit 31 Vater einer Tochter geworden. Die Ehe war aber nach fünf Jahren bereits wieder geschieden. Gott gab mir zwar immer wieder mal Zeichen, dass ER da ist und mir helfen will, doch habe ich die Zeichen nie richtig verstanden. Folglich musste mein Leben erst mal gründlich stranden! Über die Aufklärungsarbeit kam ich mit der OCG in Berührung. Ich realisierte nicht, dass es eine christliche Organisation ist, sonst hätte ich wohl baldigst das Weite gesucht. Nach einigen Anläufen konnte ich endlich an einer Veranstaltung der OCG vom 1. März 20141 teilnehmen. Das Thema war die S&G2 und Ivo Sasek hielt einen Vortrag, von dem ich zutiefst in meiner Seele erschüttert wurde. Ich erkannte, was für ein egoistischer Schweinehund ich war und dass ich mich lieber hinter dem Computer versteckte als an der „Front“ mitzukämpfen! Daraufhin wandelte sich mein Leben schlagartig. Die Drogen- und Pornosucht war von jetzt auf gleich beseitigt! Die zweite Veranstaltung war im darauffolgenden Mai, ein Freundestreffen, da musste ich unbedingt hin! Die Stimmung bei mir wurde dann allerdings gedämpft, als ich schockiert feststellen musste: „Hilfe, das sind ja Christen!“ Ich war enttäuscht, aber, irgendetwas liess mich nicht los. Ich blieb im Kontakt mit der OCG und dann kam eine Botschaft an mich heran, wo ich mein Weltbild aktualisierte. Da hat mir Gott durch Ivo all die Geschichten aus der Bibel sichtbar gemacht, somit konnte ich „glauben, was ich sehe“. Von da an glaubte ich Gott, jedem einzelnen Wort von IHM! Ab da wusste ich nur noch eines: Da muss ich mitmachen! Ich fühlte mich gezogen und gleichzeitig gestossen von einer Kraft, die ich damals nicht kannte und wollte einfach nur noch in die Bemessung − obwohl ich nicht ansatzweise begriff, was das bedeutet! Ich öffnete mein Herz, sagte „JA“ zu Jesus und seit Juli 2015 bin ich verbindlich in der OCG. Von da an hat sich mein 1 www.kla.tv/2395 2 S&G = Stimme & Gegenstimme

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