Panorama Nachrichten - Dezember 2025

28 Die Kinder haben dadurch gelernt mitzufliessen. Gioia ist z. B. so fleissig und unterstützt mich. Sie sind schon jetzt GEBEND und strahlen dadurch eine Zufriedenheit aus. So viele mühsame Prozesse überhüpfen die Kinder einfach, weil sie im Lebensstrom zuhause und im Gesamten glücklich sind. Von anderen Müttern gehörte Phänomene, wie nächtlich schreiende Kinder, Macken beim Essen, Zornesausbrüche und dergleichen müssen wir nicht erleben! Danke, Jesus! Aber es gibt immer DANN diesen Moment, wo die Kinder wie ausgewechselte Handschuhe sind und von null auf hundert „aus der Spur laufen“. Nämlich dann, wenn sich die Priorität bei mir verschiebt und ich im Unfrieden den Anliegen nachhetze. So spüren auch sie den Unfrieden und kommen zu kurz. Meistens habe ich lediglich eine Abzweigung verpasst, zu der ich zurückkehren muss – mehr nicht. Ich muss deswegen nicht meinen Teil, den ich im Organismus bin, gleich komplett abgeben. Ein Beispiel: Vor einiger Zeit kam genau dieser oben beschriebene Unfriede rein. Ramon und ich stellten fest, dass immer dann, wenn ich bei einer wöchentlichen Sitzung mittwochs teilnahm, das Leben verloren ging. Was war die Folge: Falsche Sitzung, falscher Platz, falsches Projekt geschnappt, Überlastung für mich, die Kinder „ticken aus“ … So (er-)zog ich in diesem Moment die Kinder weg vom Leben und das ist der Anfang der Zerstörung der Familie!1 Ich legte diese Wirkung bei der nächsten Sitzung in die Mitte, dass ich und die Kinder immer das Leben verlieren aufgrund der gleichen Sitzung. Fazit: Alle konnten bestätigen, dass es nicht mehr passt, wenn ich dort dabei bin. Darüber hinaus konnten sie die Sitzung grundsätzlich weiter optimieren, dass die Länge nicht immer den Rahmen sprengen muss! Und alles, was meinen Dienst als Mentorin bei Kla.TV/Panorama-Film betrifft, konnten wir auf einen anderen Tag in der Woche schieben, an dem ich jeweils frei und empfänglich bin, weil die Kinder dann nicht zu kurz kommen und wir in einem kleineren Gremium alles ausreichend besprechen können. Seit dieser Anpassung spüren die Kinder wieder, wie Leben und Ruhe von mir ausgehen. Alle daraus resultierenden Unruhen verschwanden damit aufs Mal und die Kinder machten Fortschritte, ohne dass ich ihnen gross helfen musste. Warum nochmal? Weil ich in den Prioritäten des Lebens bin, und die Kinder dieses Leben spüren! Da sind sie mir ein heilsamer Spiegel. So jagen wir zusammen diesem Leben nach und geben unser Teilchen in den Organismus! Eure Anna-Sophia 1 Empfehlenswert zu diesem Thema ist die Hochzeitsbotschaft „Mit neuen Augen sehen“ von unserer Hochzeit 2019. Beim letzten Teil der Predigt redete Papa über die Prioritäten. Siehe: www.familie-sasek.ch/doppelhochzeit/

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