25 still … „Was passiert jetzt? Rennt die Kuh gleich in die Windschutzscheibe – mit ihren Hörnern oder Hufen?“ Als sie kaum zwei Meter vor unserem Auto war, schrie ich wieder „JESUS!“ In allerletzter Sekunde sprang die Kuh seitlich über die Motorhaube. Es rumpelte und der Seitenspiegel klappte ein. Nachdem alle Kühe vorbeigelaufen waren, stieg ich klopfenden Herzens aus, um das Auto zu begutachten, wie viel Schaden es genommen hatte. Doch: KEIN Kratzer, KEINE Beule, KEIN Schaden!!! Nur ein paar Spritzer Milch auf der Motorhaube … Mit zittrigen Händen, aber unglaublich dankbar, fuhr ich die letzten Kilometer nach Hause. Immer wieder liefen die Bilder der beiden Begebenheiten vor meinem inneren Auge ab. „Jesus! Jesus!“ – Wie gross ist doch Seine Bewahrung! Ich war tief bewegt über die rechtzeitige Rettung. Das grosse Ereignis aber stand noch bevor: meine erste Geburt. Ich wusste nicht, was auf mich zukommen würde. Doch was ich in den letzten Wochen erlebt hatte, machte mich innerlich ruhig! „Rufe mich an in der Not, ich will dich erretten, und du wirst mich verherrlichen!“ (Ps. 50,15). Als gegen Mittag des 7. Oktobers die Wehen losgingen und wir noch am selben Abend um 20:54 Uhr unser erstes Töchterlein Lucy Laelle in Empfang nehmen durften, war die Herrlichkeit perfekt!!! Gerade eben rief ich noch „Jesus!!“, dass ER mir hilft, durch die schmerzhafteste Phase der Geburt durchzugehen, da hielten wir die Kleine schon in den Armen und konnten es kaum glauben: Wir sind Eltern geworden!!! Eltern eines wundervollen, kleinen Wesens, was nur beschützt werden kann, wenn Gott selbst den Schutz gibt. All diese Begebenheiten tragen mich durch die Turbulenzen dieser Zeit. Egal, in welcher Not wir gerade stecken und egal, welche scheinbar „unaufhaltsame Wand“ auf uns zukommt: Dieser Gott, den wir Tag und Nacht anrufen, KOMMT NICHT ZU SPÄT! Von Herzen Ruth Elpida (mit Jeremias und Lucy) Das rettende Geheimnis (von Julia Sasek, CH, 36 J.) In meinen Gesprächen mit Menschen, die gegenüber der aktuellen Weltlage und Politik „aufgewacht“ sind, stellte ich in letzter Zeit immer wieder eine gewisse Resignation fest. Man sieht zwar in allen Farben die krasse globale Schieflage. Doch leider erlebte ich an dieser Stelle immer wieder eine lähmende Mutlosigkeit. Ich kann das gewissermassen verstehen, denn aus menschlicher Sicht ist tatsächlich „Hopfen und Malz verloren“. Aber genau an diesem Punkt beginnt eben die göttliche Dimension! Diese ist denkbar einfach. So einfach, dass meine lieben aufgewachten Freunde es manchmal gar nicht glauben können, dass genau DAS die Wende bringen wird. Was also ist das rettende
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