24 Ja, das war nur ein kleiner Einblick in mein Beziehungsleben mit Gott! Diese lebendige Beziehung zu einer lebendigen Person ist wirklich das tiefste Geheimnis und stellt für mich jeden „Black-Friday“ etc. in den Schatten! Ich wünsche mir so sehr, dass alle Menschen sich noch in diese lebendige Beziehung zu Gott verlieben und die wahre Quelle stürmen und begehren! Es übersteigt alles andere einfach bei weitem! Euer Jan-Henoch Ruf mich an in der Not (von Ruth Elpida Forell-Sasek, 26 J.) Es war ca. drei Wochen vor meinem errechneten Geburtstermin, als Jeremias und ich uns auf den Weg zur Schwiegerfamilie nach Deutschland machten, zusammen mit Hanna und dem kleinen Ben (ein Jahr). Der Schwiegerpapa ist sechzig Jahre jung geworden und ein Familienbesuch passte jetzt vor der Geburt grad noch rein! Auf der Autobahn plauderten wir fröhlich, als sich direkt vor uns ein Lastwagen auf die Überholspur bewegte, obwohl ein Auto mit Wohnanhänger gerade dabei war, ihn zu überholen. Das Auto vor uns knallte an die Leitplanke, schleuderte im Kreis, bis der Wohnanhänger schlussendlich zu Boden krachte … „Jesus! Jesus!“, platze es aus mir heraus. Gott sei Dank konnte Jeremias rechtzeitig bremsen, und auch die Autos hinter uns reagierten schnell. Halleluja, dass wir in diesem dichten Verkehr nicht in den Unfall verwickelt wurden! Jeremias und Hanna stiegen sofort aus um nachzusehen, wie es den beiden Frauen im Auto ging. Beide waren unverletzt, aber völlig unter Schock – ebenso der Lastwagenfahrer. Als die Fahrerin realisierte, dass hinter ihr unser Auto mit einem Kleinkind und einer hochschwangeren Frau gefahren war, brach sie noch mehr in Tränen aus. Es hätte so viel passieren können … Doch wir sind nicht in das geringste Scherbenteilchen gefahren. DANKE, JESUS! Vor Dankbarkeit haben wir noch lange über dieses Ereignis gesprochen. Es vergingen ein paar Tage. Das Baby durfte nun jederzeit kommen … Ich passte mein Alltagstempo an – alles verlief etwas ruhiger als sonst ☺. Zum Autoputzen gemeinsam mit meiner Nichte Dana hatte ich sehr Freude. Auf der Heimfahrt, das Auto blitzblank, stand plötzlich eine Frau auf der Strasse und bat uns, kurz auf die Seite zu fahren, damit die Kühe der Viehschau vorbeikommen konnten. Direkt vor einer Kurve hielten wir auf dem Gehsteig an, da kamen schon die ersten Kühe. „Oh, was ist da los?“, sagte ich, als eine Kuh in vollem Tempo um die Kurve schoss. Der Bauer rannte hinterher, fuchtelnd mit seinem Stock, aber die Kuh war zu schnell. Um die Kurve stand ja ich – mit dem Auto – und ringsum Kühe. Die ausgebüchste Kuh rannte direkt auf uns zu und hatte keine Chance mehr zu bremsen. Der Atem stand
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