21 Es gäbe noch unzählige Beispiele zu erzählen, z. B. dass Tiffany ein Jahr länger zu Hause bleiben darf, bevor sie den Kindergarten besuchen muss. Wir fragten sie, ob sie in diesem Zusatzjahr ein „Praktikum“ bei Mami machen möchte. ☺ Jetzt lernt sie in ihrem „Praktikum“ immer Neues: Ihre Schwester Elina aus dem Bettchen holen, mit ihr Stille Zeit machen, sie wickeln, die Zähnchen putzen und sie wieder ins Bettchen bringen. Frühstück für die Schwestern vorbereiten, ihren Schwestern Geschichten erzählen und Unzähliges mehr. So hab ich im Alltag immer wieder das schöne Gefühl von „Aha – So fühlt sich das an!“ Diese Tage durfte ich dem HERRN einfach mal Danke sagen für alle Freude und Willigkeit, die ich durch meine Kinder erleben darf, und dass wir mit unseren Kindern den Himmel auf Erden erleben dürfen – trotz allem Schweren, was auf dieser Welt abgeht. Deine Stefanie Mein „Coup des Jahres“ und Black-Friday (von Jan-Henoch Sasek, CH, 30 J.) Aktuell werde ich wieder einmal mehr geflutet von tollen Werbeangeboten, verheissungsvollen Deals und vollen Werbetafeln. Alles dreht sich um BlackFriday, Black-Week usw. Nicht nur die „besten Deals“ beim Essen warten auf mich, sondern auch der „Coup des Jahres“ steht mir bei Online-Händlern bevor etc. Gefühlt erfasst diese Black-Deal-Welle gerade nahezu die gesamte Bevölkerung, sodass z. B. in den USA an solchen Tagen ganze Einkaufsläden regelrecht gestürmt und leergeräumt werden. Mir scheint es, wie wenn dieser Trend zu einem neuen „Gott“ dieser Zeit wurde, und man zu diesen „Black-Deals“ (zu Deutsch: schwarzer Handel) eine richtige Bindung und Beziehung hat … Natürlich freue auch ich mich über jeden „heissen Deal“ und jede Preisreduktion, die ich erhalten kann. Das liegt doch irgendwie in den Genen. Doch ich habe durch eine Rede meines Papas realisiert, was das Rivalisierende an dieser ganzen „Black“-Kampagne ist. Möchtest Du es wissen? Mein Papa lehrte am Freundestreffen 2025 Folgendes: „Das tiefste Geheimnis wurzelt also in einer Beziehung, in einer lebendigen Beziehung zu einer lebendigen Person und zwar zu dem Allseienden, dem Allwissenden, dem Allmächtigen, dem Allgegenwärtigen, dem Allgenügsamen.“ Mir wurde bewusst, wie sich Jesus fühlen muss, wenn seine erschaffenen Wesen und Geschöpfe zu allem eine „lebendige“ Beziehung haben, nur nicht zu IHM selber als Person! Wir Menschen haben „lebendige“ Beziehung zum
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