Panorama-Junior-Ölbaum - Dezember 2025

Liebe Kinder und Jugendliche! Die Taufe von meinem Neffen Josua (damals acht Jahre) berührte mich zutiefst. Er stand ohne Scheu mit seinem schönen Notizbuch vor uns alle hin und erzählte uns, wieso er sich taufen lassen möchte. Er erklärte in sooo kindlicher und lieblicher Art, wie er mit dem „alten Jösi“ abschliessen und in den „göttlichen Jösi“ eingehen möchte. Diese reine, ungeteilte, aufrichtige Art von einem Kind berührte mich so tief. Seine Worte hatten so eine Kraft auf sich, weil es wirklich SEINE eigene Offenbarung war, die er da erzählte! Ich konnte es fast nicht glauben, dass so ein kleines Kind schon so eine feste Beziehung zu Jesus haben kann und somit eine unglaubliche Kraft auf sich trägt! Beobachte auch in dieser Junior-Ausgabe, wie Kinder und Jugendliche diese tiefe Beziehung zu Jesus haben und schon jetzt wunderbare Dinge erleben! Braucht nicht genau diese Welt solche Kraftträger des göttlichen Lebens? Und wie! Ich wünsche Dir von Herzen viel Gewinn beim Lesen – auf dass wir alle immer mehr zu Kraftträgern werden!! Herzlichst grüsst Dich Deine Boasa (21 J.) Als Getaufter leben von Josua R., CH (9 J.) Ich habe seit langem den Wunsch gehabt, dass ich mich taufen lassen möchte. Ich durfte dann verschiedene TaufBotschaften hören, die mein Grosspapi Ivo gepredigt hat. So habe ich mich vorbereitet auf die Taufe und durfte bei der Taufe erzählen, wieso ich mich taufen lassen möchte. Eine Botschaft, die ich gehört habe, heisst: „Taufe, ein neues Glied“. Papapi sagt dort, dass wenn man sich nur taufen lässt, um etwas für sich selber zu bekommen, dann funktioniert das nicht. Man wird nämlich in einen Leib hinein getauft – in den von Jesus – und dort darf man seine Aufgabe übernehmen als Glied. Ich diene und werde auch bedient, und so geht es dem ganzen Leib gut.

2 Mich hat sehr angesprochen, dass ein Getaufter am meisten lebt und Freude hat, wenn er dient. So hatte ich nach der Taufe fest Freude, allen zu dienen und es ging mir mega gut, und ich hatte überall sehr Freude! Irgendwann dachte ich dann: „Jetzt habe ich viel gedient, jetzt mache ich ein bisschen Pause! Jetzt können die anderen mehr machen.“ Ich habe dann gemerkt, dass ich danach auf einmal ein bisschen „leer“ wurde und die anderen geärgert habe. Auch wenn Papa was gesagt hat, war ich ganz verträumt und reagierte nicht darauf. Irgendwann sagte Papa, dass ich überlegen darf, was anders ist als vorher, weil es auf einmal nicht mehr so schön war mit mir wie vorher. Mir kam dann in den Sinn, dass ich gar nicht mehr so als Getaufter gelebt habe und eine „Pause“ davon gemacht habe. Als ich das gesehen habe, wurde mein Herz ganz frei und ich bekam wieder so Freude, als Getaufter zu leben und ein Teil von dem Leib von Jesus zu sein. Ich könnte noch viel erzählen, was mich an den Taufbotschaften alles angesprochen hat, aber das mal als ein Beispiel von mir. Es macht so Freude, getauft zu sein, zu dienen und Jesus in sich leben zu lassen! Willst Du das auch erleben? Herzliche Grüsse Dein Josua Der Weihnachtskalender von Samantha F., CH (10 J.) In der Schule hatten wir einmal einen besonderen Weihnachtskalender. Jeden Tag durfte man am Computer „ein Kästchen“ aufmachen, und es waren immer Weihnachtsgeschichten drin. Alles war eine Geschichte. Die hatten wir die ersten Tage angehört. Am Anfang war es noch schön, aber danach ist es mir langsam runtergegangen. Es wurde sehr böse, und ich fand das gar nicht schön. Ich habe es dann schnell meiner Lehrerin gesagt, dass es mir nicht gefällt. Sie sagte dann, dass ich solche Arbeitskopfhörer nehmen soll und etwas zeichnen kann. Eine Freundin von mir fand es auch keine schöne Weihnachtsgeschichte. Sie sagte, dass es eine Halloween-Geschichte sei. Dann hatten wir die nächsten Male nicht zugehört. Ich möchte Dich dafür ermutigen, dass Du auch immer Deine Meinung in der Schule sagst, sobald etwas Dein Herz runterdrückt. Weil dann wird es immer viel besser und schöner. Deine Samantha Heilung durch Singen von Yamina Sch., D (10 J.) Ich möchte Euch gerne erzählen, was ich erlebt habe. Ich habe am Spielplatz an der Turnstange geturnt. Es hat sehr Spass gemacht. Ich wollte meiner Freundin zeigen, wie gut ich eine Rolle an der Turnstange kann. Plötzlich fiel ich von der Stange. Ich fiel dabei auf meinen linken Arm. Es tat sehr weh. Später stellte sich heraus, dass er verstaucht war und ich ihn somit schonen musste. Ich habe viel geweint. Meine Oma gab mir den Impuls, dass ich doch ein Heilungsmantra singen kann, dass mein Arm jetzt geheilt ist. Das habe ich dann auch gemacht. Und tatsächlich: Schon nach

3 ein, zwei Tagen war mein Arm völlig geheilt, so als ob nie etwas gewesen wäre. Ivo hat übrigens an der Jahreskonferenz 2024 ein Video gezeigt, wie eine Frau, die einen verkrüppelten Arm hatte, in wenigen Minuten geheilt war, da die Leute fest ausgesprochen haben, dass sie gesund ist. Ich möchte Dich ermutigen, wenn Dir etwas weh tut, kannst Du immer aussprechen und singen, dass es bereits geheilt ist. Es geht. Deine Yamina Als ich Gott am fernsten war – und Er mir am nächsten kam von Sophie F., D (17 J.) Am letzten Tag der Osterferien hatte ich eine richtig schlimme Nacht. Ich konnte kaum schlafen und wurde von einem Albtraum geplagt, der sich unglaublich real angefühlt hat. Als ich aufwachte, war ich völlig aufgelöst. Ich hatte das Gefühl, als hätte sich etwas Schweres über mich gelegt. Ich konnte nicht aufhören zu weinen und fühlte mich innerlich wie abgeschnitten – vor allem von Gott. Noch nie zuvor hatte ich mich Gott so fern gefühlt. Dieses Gefühl der Verlorenheit war unbeschreiblich, und ich wusste nicht, wie ich diesen Tag überhaupt überstehen sollte. Schon immer war ich jemand, der ungern über seine inneren Kämpfe spricht. Deshalb verschloss ich mich auch gegenüber meiner Mutter und meiner Schwester, obwohl sie mir helfen wollten. Stattdessen zog ich mich zurück, noch ganz unter Schock, und suchte erst einmal die Stille, um zur Ruhe zu kommen und wieder neu die Nähe Gottes zu suchen. Und genau dort, in dieser Stille, hat Gott mich aufgerichtet. Mit verweinten Augen sass ich später im Zug zur Schule. Ich kam eine Stunde zu früh an und nutzte die Zeit: Ich kehrte in mich, legte Gott mein ganzes Herz hin und bekannte ihm meine tiefe Sehnsucht nach Seiner Nähe. Ich sagte Ihm, wie sehr ich Ihn brauche, nur schon um diesen Tag zu bewältigen, und dass ich nicht in dieser Dunkelheit bleiben wollte. Im Gebet übergab ich Ihm all die bedrückenden Gedanken und die schrecklichen Erinnerungen an den Traum. Und plötzlich spürte ich eine tiefe Befreiung – als hätte Gott mir diese Last von den Schultern genommen. Ich fühlte mich vollkommen frei und erlebte eine Freude und Leichtigkeit, wie ich sie selten zuvor gekannt hatte. Im Unterricht war ich voller Energie, konnte mich aktiv beteiligen und war richtig motiviert. Es war überwältigend, diese Wendung zu erleben: vom absoluten Tiefpunkt und der gefühlten Gottesferne hin zu einer tiefen Nähe zu Ihm und einer strahlenden Freude. Diese Erfahrung hat mir gezeigt: Auch wenn wir manchmal denken, wir müssten alles alleine tragen, dürfen wir wissen, dass Gott uns niemals allein lässt. Wenn wir uns Ihm öffnen, auch mitten in unserer Schwachheit, kann Er Wunder tun. Ich möchte Dich ermutigen: Vertraue darauf, dass Gott auch Dich hält – gerade dann, wenn Du es am meisten brauchst und vielleicht am wenigsten fühlst! Ganz liebe Grüsse Eure Sophie

4 Ich habe vertraut, und Er hat mir geholfen von Joseph Sch., D (24 J.) Seit ich getauft bin, ist es mein grösster Wunsch, nur noch von Gott gelebt zu werden – sei es mein Platz in der OCG oder ganz persönlich im Alltag. So durfte ich erleben, wie Gott mich eine Ausbildung zum Zimmermann machen liess. Noch während der Ausbildung dachte ich an einen Abbruch oder daran, etwas anderes zu machen. Doch ich spürte, dass Gott mir diesen Platz gegeben hatte, und ich nicht ausweichen durfte. Nach erfolgreicher Beendigung der Ausbildung wollte ich zur Polizei. Ich dachte mir, da habe ich mehr Spass. So machte ich mit Gott den Deal, dass ich die Aufnahmeprüfung nur einmal mache und es dabei belasse, egal wie es kommt . Als ich die Nachricht bekommen hatte: „durchgefallen“, war ich verzweifelt. Ich brauchte ein paar Monate, bis ich loslassen konnte von meiner eigenen Vorstellung und mir wieder bewusst wurde, dass Gott mein Leben zu 100 % schon fertig geplant hat. Ich kann mit IHM von Moment zu Moment mitgehen. Dann kam der Impuls – während der Zeit, wo ich immer wieder zu Gott betete – ein eigenes Gewerbe anzumelden. Diesen Schritt machte ich im tiefen Vertrauen. Wenn es das Richtige ist, dann muss Gott mich ganz führen. So erlebte ich, wie Gott alles so vollkommen in der Hand hat. Es ist so schön, täglich von Gott abhängig zu sein und versorgt zu werden. Das ist jetzt täglich meine Übung und mein Bewusstsein, ohne das ich nicht mehr leben kann. Was menschlich gesehen unmöglich ist, ist bei Gott normal, genaugenommen ein Kinderspiel. Meine Übung, die sich durch mein ganzes Leben durchzieht, ist auf Gott glaubend zu vertrauen – auf den, der alles in der Hand hat. Nun schaue ich zurück und könnte Wunder an Wunder erzählen, wie Er mich durch Probleme und Herausforderungen geführt hat. So durfte ich z. B. dieses Jahr die Zimmerermeisterprüfung erfolgreich abschliessen und meine Firma zur Zimmerei erweitern. Das ist nur übernatürlich möglich gewesen, weil das die schwierigste Prüfung der Handwerkskammer ist. So darf ich das hier zum Lobpreis Gottes und zur Ermutigung für Dich schreiben. Er ist es wert, IHM ganz zu vertrauen. Ich durfte erleben, dass unter Seiner Führung ALLES aufgeht und zwar tausendmal besser, als man es sich erträumen kann. Sobald ich loslasse von meinen eigenen Vorstellungen, kann Gott erst anfangen zu wirken. ER ist führungsfähig. Und wenn Du an Deinem Platz bist, glaube mir, Du kannst von jetzt auf gleich diese neue Welt erleben! Ich hoffe, ich konnte Dir das Vertrauen in Gott und das Verlangen nach Ihm wieder neu schmackhaft machen. Grüsse Joseph Endlos Streit oder endlich Frieden? von Dana, Samantha, Kosima u. Amina F., CH (11, 10, 8 u. 7 J.) Hallo, wir alle sind Geschwister und wir haben etwas erlebt, das wir Dir gerne erzählen möchten.

5 Bei uns war es so, dass es immer wieder mal kleine Streitereien gab. Wir redeten miteinander in einem schlechten Ton oder drückten einander runter. Und wenn wir einen Streit hatten, dann ging der meistens immer weiter, obwohl wir ihn geklärt hatten. Das war dann wirklich nicht schön. Denn meistens haben wir den Streit gar nicht selbst geklärt, sondern sind einfach zu Mama oder Papa gegangen. Oder wir haben einfach schnell „Entschuldigung“ gesagt, aber das hat nicht wirklich geholfen. Papa hat dann mal in der Familienversammlung geredet über „dem Bösen keinen Raum geben“. Er hat erklärt, dass wir mit dem Streiten dem Bösen Raum geben. Weil der Böse möchte nur, dass wir nicht eins sind und darum gibt es Streit. Aber er kommt nie richtig raus, weil wir nur schnell „Entschuldigung“ sagen, und es gar nicht so von Herzen kommt. Papa hat dann gesagt, „Entschuldigung“ heisst eigentlich, dass man sich selbst die Schuld wegnimmt, aber das kann nur der andere machen, dem man etwas angetan hat. Wir haben uns dann gefragt, wie wir etwas klären, so dass der Friede wieder ganz da ist. Da hat Papa uns geraten, beim Klären zu sagen: „Es tut mir leid, kannst du mir bitte vergeben?“ Dann haben wir in einem Rollenspiel das miteinander geübt ☺. So konnten wir es uns dann ganz gut merken. Schon am gleichen Abend haben wir vier Mädchen uns wieder böse Sachen gesagt. Da haben wir das Gelernte gleich angewendet und nachher hatten wir gleich wieder richtig Frieden, weil 1 https://www.sasek.tv/de/fragen/oratorium/4/true jede sich von Herzen entschuldigen und die andere ganz verzeihen konnte. Und immer, wenn wir die Streitereien genau so klären, dann ist es danach richtig schön. Das möchten wir Dir weitergeben, dass auch Du richtig Frieden haben kannst. Dazu gibt es auch ein ganz tolles Lied vom Oratorium 2004. Es heisst „Der Streit“, und man kann davon sehr viel lernen.1 Bis zum nächsten Mal Deine Dana mit Samantha, Kosima und Amina Kleines Glaubensbekenntnis mit grosser Auswirkung von Boasa Sasek, CH, 21 J. „Oh, nein! Das gibt’s doch nicht! Jetzt liege ich einen Tag vor unserer 22. AZK flach im Bett und muss mich ständig übergeben. Es gibt doch gerade heute so viel zu tun! Ich habe auf diesen Tag hin so viel geplant, Abklärungen gemacht und vorbereitet, damit ich heute mit meinem Team richtig durchstarten und alles vorbereiten kann für die Verpflegung und Infrastruktur der 130 Techniker, Referenten und Gäste, die an der 22. AZK anwesend sein werden! Was mach ich denn jetzt?“ Ganz viel Sorge und Verzweiflung wollten gerade anklopfen und mich voll und ganz einnehmen! Doch dann kam mir ein Moment der vergangenen Woche in den Sinn: Ich sass mit Papi, Mami und Lois am Mittagstisch, als wir gerade über die vielen Angriffe, die auf geistiger, seelischer und körperlicher Ebene gerade gegen uns laufen, austauschten. Es schien

6 schon fast so, als könnte die geplante AZK nicht stattfinden. Es war ein ziemlicher Nullpunkt, und wir waren in grosser Schwachheit. Doch genau an diesem Punkt sagte Papi: „Ich WERDE an dieser AZK reden!“ Punkt. Das war sein kurzes Glaubensbekenntnis, was mir heiss und kalt den Rücken runter lief. Und um diesem GROSSEN Vorbild von Papi zu folgen, ging ich aus meinem Bett raus, zog mich an und sagte zu Mami: „Ich geh jetzt diese AZK auch so durchführen, wie ich sie geplant habe! Punkt!“ Ich spürte dieselbe Schwachheit, aber auch denselben Glauben wie Papi ihn vor ein paar Tagen am Mittagstisch hatte. Und ich kann Dir vorweg schon mal sagen, dass dieser Tag einer der schönsten Vorbereitungstage auf eine Veranstaltung hin wurde! Wie ging das? Ich war zwar so schwach, dass ich gar nicht lange auf den Beinen stehen konnte! Aber da ich mit meinem Team schon sehr gut zusammengeführt war, konnte ich im Raum neben der Küche ganz entspannt auf einer Matratze liegen und alle nötigen Fragen beantworten und Aufträge weitergeben. Trotz der grossen Schwachheit und dem mühsamen körperlichen Zustand war es einfach eine wunderschöne Atmosphäre! Das Haus war voller lieber Menschen und immer wieder, wenn jemand an mir vorbeilief, blieb er kurz stehen und betete mit mir! Am nächsten Tag – also an der 22. AZK – stand ich morgens auf und ich war geheilt! Ich war zwar noch ein bisschen schwach, hatte aber wieder genug Energie, meine Aufgaben an die Hand zu nehmen und mich um die vielen Anliegen zu kümmern! Es war für mich eine kleine Auferstehung! ☺ Vor ein paar Stündchen hätte ich mir nicht vorstellen können, wie ich jemals die Treppe wieder hochkomme – und nun konnte ich wieder rumrennen und meine geliebten Aufträge ausführen! ☺ Oh, was für eine Kraft doch so ein kleines Glaubensbekenntnis auf sich hat! Das krasseste für mich war aber, wie Papi dann auf der Bühne stand und tatsächlich eine gewaltige Rede hielt! Auch sein Glaubensbekenntnis in aller Schwachheit schlug ein, und die gewaltigste AZK konnte stattfinden! Es lohnt sich, diesen historischen Tag nachzuschauen auf www.kla.tv, wenn Du es verpasst hast! DANKE, Papi, für Dein unglaublich grosses Vorbild und Deinen unerschütterlichen Glauben, egal wie es Dir geht! Ich darf es so oft hautnah erleben, wie gross unsere Schwachheit ist und wie gross die Angriffe gegen Dich sind, und doch stehst Du immer wieder auf und sprichst Worte des Glaubens aus! Wie der Phönix aus der Asche stehst Du immer und immer wieder da! Ich will Deinem Vorbild von HERZEN folgen! Mit liebsten Grüssen Boasa Hol Dir Lebensqualität XXL! von Simon Sch., D (27 J.) Ich habe etwas erlebt, was durch die vergangenen Ereignisse und den Vortrag von Uli Weiner bei der 22. AZK zum Thema Mobilfunk, wieder hochgekommen ist. Alles begann damit, dass mein Chef nach der Ausbildung von mir verlangte, immer über Handy erreichbar zu sein. Ich arbeite als Servicetechniker und deshalb wäre, laut Chef, nur so ein guter Service möglich.

7 Noch nie in meinem Leben wollte ich ein Handy haben, da ich die Risiken schon kannte, die das Benutzen mit sich bringen1. Das anfänglich wenig gebrauchte Handy habe ich immer mehr benutzt, und dann sollte ich auch noch Termine mit den Kunden direkt übers Handy ausmachen. Nach einiger Zeit ging es mir nicht mehr gut. Nicht nur, weil ich eigentlich gar kein Handy wollte, sondern, weil ich auch nach längerem Telefonieren Kopfschmerzen hatte. Da ich „ja eh erreichbar war“, wurde ich auch oft unnötigerweise angerufen … 2019 sprach Ivo am Freundestreffen, dass Lebensqualität-XXL nur möglich ist ohne Mobilfunkstrahlung im Leben2: „Wenn man wartet, kommt die Zeit, da kostet es einen alles.“ Das hat mich sehr angesprochen und ich habe gemerkt, dass ich hier aktiv etwas machen muss, bevor es mich bleibend die Gesundheit kostet. Ich spürte, dass „Weglaufen“ – also die Arbeit wechseln – keine Lösung ist. Ab da war ich immer wieder in stärkere Konfrontationen mit dem Chef verwickelt, weil es ihm gefühlt das Wichtigste war, dass ich erreichbar bin. Das konnte ich nicht verstehen, weil er vor 30-40 Jahren ja auch keine Handys bei der Arbeit hatte. Mit der Zeit durfte ich lernen, darin fest zu werden, die Abläufe in der Firma kennenzulernen und alles so einzuspuren, dass es besser ohne Handy läuft. Die Hauptübung ist, das Handy auszulassen und meinem Gott zu vertrauen, dass Er mich führt, dass 1 https://www.kla.tv/5G-Mobilfunk ich z. B. Noteinsätze wie Gasgeruch/ Rohrbruch/Heizungsausfall usw. nicht verpasse. Es gilt darauf zu vertrauen, dass ich rechtzeitig spüre, wann ich mich mal über Festnetz bei der Firma melde, oder dass ich einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin. Nun ja – seit ca. zwei Jahren ist das Handy nur noch ausgeschaltet dabei, und ich kann sagen, ich benutze es gar nicht mehr. Jetzt ist das alte Handy auch nur noch ein Mitbringsel von vergangener Zeit, dass nur noch ausgeschaltet mitfahren darf für den „Notfall“, den es bisher aber nicht gab. Ich bin jetzt seit acht Jahren im Service – mit und ohne Handy – und ich kann sagen, dass es keine Situation gab, wo es mal nicht aufgegangen ist. Auch was die Hotline betrifft, lernt man am schnellsten, wenn man die eigenen göttlichen Fähigkeiten anzapft und nicht immer die von anderen. Der Chef gibt mir nun immer mehr Verantwortung und Freiheiten, weil er ja sieht, dass es bei mir wirklich schnell und perfekt aufgeht. Ich kann wirklich nur Mut machen, alte Wege zu verlassen, auch wenn seit zwei Generationen die eingelaufenen Wege nicht so schnell verlassen werden. Aber Du kannst es! Es macht Spass, Wege zu entdecken, die eh viel besser sind. Man ist wieder frei im Kopf und sieht, wie kompliziert die Abläufe heutzutage gemacht werden. Dabei kann es doch so einfach sein. In meinem Fall: Einfach mal beim Kunden kurz vorbeifahren und ein nettes Gespräch führen, anstatt die Leute nur noch über das Handy zu kennen. 2 Wenn Du die ganze Predigt hören möchtest: www.sasek.tv/de/lebensqualitaet/predigt

8 Ganz ehrlich: Hol Dir Lebensqualität XXL! Beseitige Hochfrequenz aus Deinem Leben! Fang bei Dir selber an und dann in Deinem Umfeld. Liebe Grüsse Euer Simon Die Herrlichkeit Gottes erlebt von Luise G., LVA (14 J.) Hallo zusammen! Ich bin Luise und bin 14 Jahre alt. Ich möchte Euch etwas Wunderbares erzählen! An einem Abend hatten wir eine Webkonferenz der OCG mit Elias und Lois. Ich war mir nicht sicher, ob ich hingehen wollte, denn mein menschlicher Verstand sagte: „Nein!“ Aber der Geist in mir drängte mich, hinzugehen und zuzuhören. Also ging ich hin, aber ich war nicht allein. Meine kleine Schwester kam mit! Wir beide hörten mit begeisterten Herzen zu, was Elias und Lois zu sagen hatten. Am Ende wollte ich gar nicht mehr weggehen, weil ich dort SO VIELE Offenbarungen hatte – und sogar durch den Bildschirm hindurchkriechen und Lois umarmen wollte! Ich werde nie wieder mit meinem menschlichen Verstand denken, sondern immer mit dem Geist. Und wenn Du das auch tust, wirst Du sehen – DAS IST MEGA COOL! Schon am nächsten Tag hatte ich eine wunderbare Stille-Zeit mit Gott am Morgen. Der Geist war so aktiv in mir, und ich sprach alles aus, was ich fühlte: „Ich habe das Recht auf einen gesunden und voll entwickelten Körper! Ich bin reich an Glauben! Ich kann mir Grenzen setzen! Ich kann mit anderen mit liebevollem Herzen umgehen! Ich bin ein Spiegel für andere. Mein Körper ist gesegnet und gesund!“ Und so weiter und so fort … Ist das nicht toll? Danke, dass Ihr alle da seid und mich inspiriert! Mit Liebe Deine Luise aus Lettland ☺️ Der stille Ruf von Noah M., D (24 J.) „Da sprach er: Geh hinaus und stell dich auf den Berg vor den HERRN! Und siehe, der HERR ging vorüber. Ein grosser und starker Wind zerriss die Berge und zerbrach die Felsen vor dem HERRN; aber der HERR war nicht im Wind. Und nach dem Wind ein Erdbeben; aber der HERR war nicht im Erdbeben. Und nach dem Erdbeben ein Feuer; aber der HERR war nicht im Feuer. Und nach dem Feuer das leise Säuseln.“ (1. Könige 19,11–12) In letzter Zeit habe ich sehr viel Spannendes erleben dürfen. Ein Erlebnis davon möchte ich mit Euch teilen, weil Gott dadurch auf eine besondere Weise zu mir gesprochen hat. An einem ganz gewöhnlichen Arbeitstag erhielt ich plötzlich eine TelegramNachricht mit einem Angebot für einen Online-Job. Normalerweise hätte ich so etwas sofort blockiert und gemeldet. Doch die vielen lauten, schön klingenden Worte waren verlockend, und ich dachte mir: „Warum nicht ausprobieren? Es kann ja nicht schaden.“ Anfangs lief auch alles gut: Innerhalb eines Tages hatte ich nebenbei über hundert Euro verdient. Doch tief in mir warnte mich eine leise Stimme.

9 Ich überhörte sie voller Euphorie, rationalisierte alles und redete mir dies schön. Doch dann, innerhalb einer Stunde, ging es plötzlich um mehrere Tausend Euro, die von einem Moment zum anderen weg waren. Ich wusste nicht einmal richtig, wie mir geschah. Naiv, gutgläubig, voller Scham schwieg ich auch erst mal gegenüber meiner Familie. Doch um im Licht leben zu können, öffnete ich mich meiner Familie dann schliesslich. Später stellte sich sicher heraus: Es war ein gross angelegter Betrug, eine Masche, in die viele Menschen geraten. Meine Familie stützte mich, und ich erstattete Anzeige bei der Polizei. In meiner Verzweiflung kamen Vorwürfe gegen Gott, gegen mich selbst, gegen andere. Doch mitten im Chaos spürte ich plötzlich Ruhe. Keine Vorwürfe, Schuldgefühle, kein Druck, nur Frieden. In dieser Stille sprach Gott zu mir. Ich dachte, ich sei stark, doch gerade in meiner Schwäche wurde ich getroffen. Ich hatte Gottes leise Stimme überhört, weil ich auf mich selbst fixiert war. Ich folgte dem Geld statt Jesus, meinem eigenen Willen statt dem, was Gott wollte. Verblendet von meiner Naivität, menschlicher Gutgläubigkeit und falschem Vertrauen wurde ich blind. Und doch durfte ich lernen, gerade in solchen Momenten fröhlich zu bleiben und Gott zu danken. Doch wie es in Galater 5,16 heisst: „Wir erfüllen das Begehren des Fleisches, z. B. dem Geld, nicht, wenn wir im Geist Gottes wandeln.“ Ich durfte neu umkehren, Gottes leise Stimme wieder hören und erkennen: Gott ist kein Druck, Er ist Ruhe, zeitlos und beständig, und darin sollen wir IHN erkennen. Vielleicht stehst Du selbst gerade an einem Punkt, wo Dich Geld, Social Media oder andere Versuchungen stark locken und Dich innerlich herausfordern. Ich will Dir sagen: Gott sieht Dich, Er verurteilt nicht. Er ruft Dich nicht im Sturm, nicht im Feuer, sondern im leisen Säuseln und will Dich frei und glücklich machen. Ich möchte Dich ermutigen, auf diese leise Stimme zu achten. Sie führt Dich zu Gott, und Er wird Dich mit allem versorgen, was Du brauchst. Ganz liebe Grüsse Dein Noah Jede Krise – eine Chance! von Raphael M., D (17 J.) In letzter Zeit hatte ich einige Prozesse. Und was ich daraus lernen durfte, möchte ich gerne mit Euch teilen. Es fing damit an, dass ich oft krank wurde, deutlich öfter als alle anderen aus der Familie. Es waren zwar normale Erkältungen, aber bis ich wieder richtig gesund war, dauerte es immer mindestens eine Woche. Dann dauerte es oft nicht lang, bis ich wieder krank wurde. Wenn jemand im Umfeld krank wurde, wurde ich es auch. Egal was ich tat, ich konnte es nicht verhindern. Ich habe es einfach nicht verstanden. Trotzdem fing ich an, für meine Gesundheit zu beten. Am Anfang änderte sich nichts, doch je mehr ich betete, desto länger blieb ich gesund. Jetzt nehme ich täglich mit in die Stille Zeit, für meine Gesundheit zu danken und bitte Gott, dass ich selbst mündig herausspüren darf, was für meinen Körper das Beste ist. Ich habe nun verstanden, dass Gott in diesem Prozess nicht nur meine Geduld, sondern vor allem meinen Glauben

10 stärken möchte. Hier durfte ich als Sieger hervorgehen, und ich bin Gott immer noch sehr dankbar dafür. Doch es dauerte nicht lange, da kam die nächste Prüfung für meinen Glauben auf mich zu: der Führerschein. Hierauf habe ich mich schon lange gefreut. Nachdem ich die Theoriestunden abgesessen und die Theorieprüfung bestanden hatte, durfte ich nun endlich mit den Praxisstunden beginnen. Am Anfang lief noch alles sehr gut. Ich hörte mehrmals von meinem Fahrlehrer, dass ich sehr gut fahre und schnell lerne. Doch schon bald wurde es schwerer und meine Konzentration beim Fahren liess etwas nach. Trotzdem freute ich mich auf die Prüfung und ging zuversichtlich hinein. Nach nicht allzu langer Zeit war dann „Endstation“ und ich musste zurück zum TÜV fahren. Vollkommen nie- dergeschlagen durfte ich mir dann noch meinen nächsten Prüfungstermin aussuchen. Ich konnte es nicht verstehen. „Ich habe doch vorher gebetet und Gott alles anvertraut und Er lässt mich jetzt durchfallen?“ Naja, Gottes Wege sind für uns manchmal unerklärlich. Ich vertraute Gott und wollte mit Glauben in die nächste Prüfung gehen. Als es mich dann zwei Wochen später wieder kurz vor Ende raushaute, war ich wirklich am Boden zerstört. „Ich tue doch alles im Glauben, Herr, und trotzdem gelingt es mir nicht.“ Mein Papa sagte mir dann, dass Gott mir damit bestimmt etwas sagen möchte, und ich es mal mit in die Stille nehmen solle. Obwohl ich auch ein wenig sauer auf Gott war, nahm ich es mit in die Stille. Ich schrieb einmal alle Dinge auf, die mich von Gott trennten. Diese nahm ich täglich mit in die Stille Zeit und arbeitete an diesen Unruhen. Die Zeit verging wie im Fluge und schon war der nächste Prüfungstermin da. Obwohl ich keinen guten Schlaf hatte und auch nicht das Gefühl hatte, dass ich es an diesem Tag schaffen würde, wusste ich, dass Gott meine Bemühungen sieht, und ich jetzt nur noch vertrauen kann. Tatsächlich bestand ich die Prüfung. Aber dank Gott durfte ich nicht nur die praktische Prüfung bestehen, sondern gleichzeitig auch noch alles hinter mir lassen, was mich von Gott und vom Strom trennte. Ich möchte auch Dich ermutigen, den Herausforderungen in Deinem Leben nicht auszuweichen oder sie zu verachten, sondern zu erkennen, dass alles Teil von Gottes Plan für Dein Leben ist. Danke Gott vielmehr für jede Krise und gehe dort mit Glauben hindurch. Alles Gute Euer Raphi Der Glaube von Noraja S., D (13 J.) Heute will ich Dir erzählen, wie ich den Glauben in meinem Leben anwenden durfte. Dazu möchte ich Dir zwei Erlebnisse erzählen. Seit ca. einem Jahr bin ich mit meiner kleinen Schwester in einem Zimmer. Doch immer, wenn man ins Zimmer reinging, war es so unordentlich, dass man am liebsten gleich wieder rausgegangen wäre. Überall lagen Sachen rum: auf den Kommoden, auf dem Boden, neben unseren Betten usw. An einem Tag, als ich früher von der Schule kam, sagte

11 Mama, dass sie sich freuen würde, wenn ich unser Zimmer aufräume. Ich wollte mich gerade davor drücken, da bekam ich plötzlich so eine Freude. Ich ging hoch und räumte alles auf. Auch unser Spielzimmer packte ich an. Ich sortierte jedes Blatt Papier und jedes Fach im Schrank. Obwohl das insgesamt drei Stunden dauerte, hatte ich dauerhaft Freude. Jetzt üben meine kleine Schwester und ich, die Zimmerordnung zu halten. Seitdem mache ich auch jeden Tag mit meiner Schwester eine schöne Stille Zeit. Auch konnte ich im Glauben den zweiten grossen Schwachpunkt in meinem Leben umkrempeln. Seit Jahren ist es so, dass Papa und Mama eine grosse Not damit haben, dass ich meine Bettgehzeit nicht einhalte. Statt um acht Uhr im Bett zu liegen und vielleicht noch zu beten, war ich immer um neun, halb zehn, oder sogar noch später im Bett. Es gab unendlich viele Ausreden. Nie nahm ich diesen Punkt in die Stille Zeit. Ausserdem hatte ich grosse Augenringe, und mein Auge begann mehrmals in der Sekunde zu zwinkern. Vor ein paar Tagen kam Mama wieder um halb zehn in unser Zimmer. Wir hatten noch Licht an und redeten. Ich versprach Mama, dass ich ihr am nächsten Tag beweisen möchte, dass ich pünktlich im Bett sein kann. Anders als an anderen Tagen, bekam ich so einen Glauben und schob alle Ausreden weg. Am nächsten Morgen hörten meine kleine Schwester und ich etwas von Ivos Botschaft, wo er vormacht, wie man den Glauben aktivieren kann wie eine App, die man auf ON/OFF schaltet. Ich kann immer noch nicht erklären, wie ich es schaffe, nun seit Tagen pünktlich im Bett zu sein und Zeit zu haben, um noch für Ivo, Lois, und andere zu beten. Das Einzige, was ich weiss, ist, dass wir in jeder Situation überlegen können, ob wir unseren in uns schon angelegten Glauben benutzen wollen oder nicht. Ich kann Dir sagen, es gibt so viel Kraft, wenn man einfach überwindet. So möchte ich auch in allen anderen Situationen und Problemen in meinem Leben den Glauben anwenden. Ich hoffe, ich konnte Dich auch dazu ermutigen, dasselbe zu tun. Deine Noraja Was am meisten glücklich macht von Nael A., D (4 J.) Ich möchte Euch gern etwas erzählen, und bestimmt bekommt Ihr dann auch Freude, das mal auszuprobieren. Also: Ich habe einen kleinen Bruder (drei Jahre) und eine kleine Schwester (ein Jahr). Oft war es so, dass ich meinem Bruder immer wieder gesagt hab, dass ich schneller bin oder etwas besser kann als er. Oh,

12 und oft habe ich mich auch vorgedrängelt. Das hat ihn sehr traurig gemacht. Zu meiner kleinen Schwester habe ich oft einfach „Nein!“ gesagt, wenn sie ein Spielzeug von mir wollte. Mama hat mir dann erzählt, dass Jesus in der Bibel gesagt hat, dass man glücklicher ist, wenn man gibt und etwas FÜR jemanden macht. Mama fragte mich oft, ob ich das nicht auch mal ausprobieren will. Aber lange Zeit habe ich das nicht so gemacht. Ich habe dann nur für mich geschaut. Ich, ich, ich. Dann waren wir aber mal auf einer Autofahrt mit Mama. Mama musste ja das Auto lenken und konnte sich nicht so um die Kleinen kümmern. Es war draussen schon dunkel, und wir mussten noch lange Zeit fahren. Alle Kinder sassen hinten im Auto und ich in der Mitte. Dann hat Jesus mir so eine schöne Idee gegeben und mir geholfen. Ich habe nach der kleinen Mausi (meine kleine Schwester) geschaut und hab ihr Essen gegeben. Dann hab ich für meinen kleinen Schatzi (so sag ich manchmal zu meinem Bruder ) einen lustigen Teller gebaut, dass ich ihm auch Essen geben kann. Dann habe ich den Nuckel von Mausi gesucht und gefunden. Und Mama musste mir gar nichts sagen. Ich habe das einfach ganz von allein gemacht, und dann habe ich zu Mama gesagt: „Ich habe ja noch gar nichts für mich gemacht! Ich helfe die ganze Zeit schon nur den Kleinen, gell? – Und mich macht das ganz glücklich!“ Mama hat sich sehr gefreut und gefragt, wie das denn dazu kam. Dann habe ich gesagt „Ja, Mama, du hast mir das doch mal gesagt, dass ich am meisten glücklich bin, wenn ich was geben kann!“ Und dann waren wir sooooo glücklich alle zusammen! Haben gelacht und gesungen, bis wir eingeschlafen sind, und Mama konnte ganz ruhig Auto fahren. Ich mach das jetzt immer wieder, weil mich das so fröhlich macht. Kannst Du auch mal probieren, das macht wirklich Spass! Dein Nael Anmerkung von Mama Salome: Da gibt es auch ein wunderschönes Lied, schau es Dir doch mal an: https://sasek.tv/de/ jako2021/bau-die-neue-welt Eine Woche des Loslassens, Vertrauens und Staunens von Noah M., D (24 J.) und David F., D (23 J.) Psalm 62,2-3 „Nur bei Gott kommt meine Seele zur Ruhe; von ihm kommt meine Rettung. Nur er ist mein Fels und meine Rettung, meine Burg; ich wanke nicht.“ Hallo ihr Lieben, wir sind Noah und David, und wir möchten heute eine ganz besondere Erfahrung mit Euch teilen. Unser Experiment begann mit einer einfachen Idee: eine Woche auf Malta, völlig frei von Handy, Laptop und Internet, nur begleitet von einer kleinen Digitalkamera und einem MP3 Player. Schon die Anreise versprach Abenteuer. Wie sollten wir nur vom Flughafen zu unserem Hotel gelangen? Die Busverbindungen wirkten undurchschaubar, die Schilder verwirrend. Doch dann tauchte plötzlich ein ortskundiger Engländer auf, der uns auf die charmanteste und zugleich lustigste Art zu

13 unserem Hotel führte. Über eine halbe Stunde lang lotste er uns mit unnachahmlicher Leichtigkeit durch die Strassen, bis wir schliesslich die Pforten unseres kleinen Hotels erreichten, wie ein Engel, der unvermittelt in unser Leben trat. Ein kurzes „Bye, bye“. Er war verschwunden. Sofort wussten wir: Das war kein Zufall. Auch an unserem ersten Abend erfuhren wir diese Art von Führung. Wir blieben so lange in der Stadt, bis kein Bus mehr fuhr. Auch hier blieben wir in der Ruhe. Nachdem wir etwas spazieren gegangen waren, sprachen wir drei Polizisten an, die sich gerade für die Nachtschicht stärkten. Einer schaute uns verwundert an und meinte augenzwinkernd, dass man doch merke, dass es ohne Smartphone nicht mehr gehe. Doch schon im nächsten Moment entwickelte sich ein herzliches, fröhliches Gespräch, während sie uns freundlich dabei halfen, das günstigste Uber (Taxi) zu finden. Schliesslich kam unser Wagen, und die Polizisten begleiteten uns sogar bis hinein, um sicherzustellen, dass wir wohlbehalten auf dem Heimweg waren. Solche Momente zogen sich wie ein roter Faden durch die ganze Woche: Vertrauen, Loslassen und Staunen darüber, wie sich alles auf wundersame Weise fügte. Ob wir am Strand lagen, an Bushaltestellen auf den nächsten Bus warteten oder nach einem Motorradverleih suchten – immer wieder durften wir erleben, wie Menschen spontan halfen, wie sich Türen öffneten und wie sich zunächst missliche Situationen in grosse Segnungen verwandelten. Viele Momente entfalteten sich ganz von selbst zu kleinen Wundern, weil wir nicht an unseren eigenen Vorstellungen festhielten, sondern dem Moment vertrauten. Als wir beispielsweise nach einem Motorradverleih suchten, halfen uns drei freundliche Österreicher. Ausgerechnet ein paar Tage später trafen wir sie zufällig wieder am Flughafen. Sie waren begeistert von unserer kleinen Abenteuerreise und erzählten, dass sie unser Experiment inspiriert habe, ihr Smartphone ebenfalls einmal für längere Zeit beiseitezulegen. Auch der Inhaber des Motorradverleihs strahlte vor Freude, schenkte uns sogar einen Rabatt und berichtete, dass er seinen nächsten Urlaub unbedingt ohne Smartphone verbringen wolle, um wieder ganz zu sich selbst zu finden und sich nicht von äusseren Einflüssen treiben zu lassen. So konnten wir nicht nur selbst wunderbare Erfahrungen machen, sondern auch andere dazu inspirieren, bewusster zu leben und den nächsten Urlaub vielleicht ebenfalls ohne Handy zu verbringen – offen für das, was das Leben ganz von selbst bereithält und frei von dem, was uns vom Wesentlichen ablenkt. Für uns war die Wirkung überwältigend. Unsere Beziehung zueinander wurde tiefer, Gespräche intensiver, Begegnungen bedeutungsvoller und unsere Nähe zum Herrn spürbar stärker. Auch wenn wir beide ohnehin nicht ständig am Handy hängen, war diese Zeit des „Digital Detox“ etwas völlig anderes. Ohne ständige Ablenkung von äusseren Einflüssen konnten wir wirklich loslassen, zur Ruhe kommen und erkennen, worauf es im Leben letztlich ankommt: Vertrauend zu leben im Wissen, dass der Herr uns führt,

14 uns die richtigen Menschen begegnen lässt und uns niemals fallen lässt. Er bringt zur richtigen Zeit die passenden Menschen an unsere Seite und schenkt uns Seinen Segen. Und wir haben nichts vermisst. Im Gegenteil: So viele neue Gedanken und Inspirationen kamen aus der Ruhe – wie von selbst. Wir sind tief bewegt, wie direkt man den Herrn erleben kann, und dankbar für jede Begegnung und jede kleine Hilfe. Vielleicht ist dies auch ein Impuls für Euch: Nehmt Euch bewusst Momente, um innezuhalten, loszulassen und offen zu sein für die kleinen Wunder im Alltag. Vertraut darauf, dass Gott Euch führt, die richtigen Menschen in Euer Leben bringt und Euch niemals fallen lässt. Ihr seid die Besten! Euer Dave & Noah Dem Schicksal ausgeliefert? von Lisa M., D (22 J.) Ich möchte Euch von einem Erlebnis erzählen, was zwar schon über ein Jahr zurückliegt, aber auch heute noch eine wertvolle Erfahrung für mich ist: Ich war an einem Vormittag mit dem Zug auf dem Heimweg und habe beim Ausstieg meinen Rucksack vergessen. Darin befand sich mein Laptop, auf dem sämtliche Lernzettel für anstehende Klausuren, Hausarbeiten und vieles mehr gespeichert waren. Gemeinsam mit meiner Mama fuhr ich dem Zug sogar noch hinterher, um diesen an einem der folgenden Bahnhöfe nach dem Rucksack zu durchsuchen – leider ohne Erfolg. Auch beim Fundbüro des Hauptbahnhofs mussten wir mit leeren Händen abziehen. Wir waren gerade auf dem Weg zur Polizei, als mein Papa anrief. Jemand hatte bei uns zuhause angerufen, da er den Rucksack gefunden hatte! Der Finder sprach fast kein Deutsch, doch wir konnten einen Treffpunkt vereinbaren, und so bekam ich tatsächlich noch am Abend desselben Tages meinen Rucksack zurück. NICHTS fehlte, und ich war einfach überglücklich und dankbar. Warum erzähle ich Euch das? „Da hast du aber Glück gehabt!“ könnte man in meinem Fall denken. Und wenn ich den Rucksack nicht wiederbekommen hätte, dann hätte ich eben Pech gehabt – wir sind einfach dem Schicksal ausgeliefert. Möglicherweise hängt dann unsere Stimmung davon ab, ob wir gerade „Glück“ oder „Unglück“ haben. Doch die Bibel sagt uns, dass denen, die Gott lieben, ALLE Dinge zum Besten dienen (siehe Römer 8,28). Egal, ob etwas aus unserer Sicht „gut“ oder „schlecht“ gelaufen ist: Gott macht keine Fehler. Er weiss ganz genau, was wir brauchen. Unser Teil ist es, IMMER dankbar zu sein, auch wenn uns eine Situation gar nicht passt, und wir sie nicht verstehen. Ausserdem möchte ich noch ergänzen, dass es sich sehr lohnt, in Situationen, die „schieflaufen“, zu bewegen, ob Gott vielleicht genau darin einen liebevollen Impuls versteckt hat, aus dem man lernen kann. In meinem Fall des vergessenen Rucksacks stieg mir im Nachhinein nämlich etwas auf: Vor unserer Abreise hatte ich einem meiner Brüder ziemlich überheblich gesagt, dass ich keine Verantwortung übernehmen würde, wenn er seinen Laptop mitnimmt und diesen im Zug vergisst. So ganz nach

15 dem Motto: „Ich verliere meine Sachen sowieso nicht, aber du bist ja immer so unzuverlässig.“ Mir sind dann sogar noch weitere Situationen aufgestiegen, wo ich etwas zu sehr von mir überzeugt war und mich meinen Geschwistern gegenüber überheblich verhalten habe. Durch den vergessenen Rucksack wurde mir dieses unschöne Wesen, was ich schon länger mit mir rumgetragen hatte, deutlich vor Augen geführt, und ich änderte meine Herzenseinstellung. Ich könnte noch mehr solcher Erlebnisse erzählen, in denen ich durch, meiner Ansicht nach, „schlechte“ Situationen etwas Wichtiges für mein Leben erkennen durfte, oder wo sich nach einer verpassten Gelegenheit eine viel bessere ergab. Manchmal passieren jedoch „schlechte“ Dinge, und wir verstehen auch im Nachhinein nicht, wie uns das zum Besten gedient haben soll, oder was wir daraus lernen können. Ich persönlich habe das beispielsweise erlebt mit manch schlechter Note, Krankheit, verpassten Zügen, Stau bei Autofahrten usw. Doch Gott möchte uns lehren, auch dann, bzw. BESONDERS DANN dankbar zu sein, wenn wir Seine Wege NICHT verstehen. BESONDERS DANN dürfen wir glauben, dass uns TROTZDEM alles zum Besten dient. Mit dieser Einstellung durchs Leben zu gehen, ist einfach so viel schöner, als sich irgendeinem Schicksal hilflos ausgeliefert zu fühlen. Dadurch, dass immer wieder Dinge geschehen, die nicht unseren eigenen Vorstellungen entsprechen, haben wir ein stetiges 1 Animationen helfen, komplexe Inhalte anschaulich zu erklären und Vorgänge sichtbar Trainingsfeld! Ich wünsche Dir ganz viel Segen, auch in all Deinen „schlechten“ Situationen dankbar zu sein und Gottes Impulse, Sein Wirken und Seine Liebe zu erkennen! Ganz liebe Grüsse Eure Lissy Vom passiven Lifestyle zu einem kreativen Animator von Benni H., D (16 J.) Vor zwei Jahren probierte ich eine Woche aus, kein YouTube mehr zu schauen. An der Jahreskonferenz 2023, die darauf folgte, sagte dann Lois auch noch, dass unser Medienkonsum wie ein Pfeil in unserem Rücken ist. Wir lähmen uns damit selbst, obwohl es der Welt da draussen so schlecht geht, und ich somit nichts ändern kann. Das hat mich sehr getroffen. Ich hatte zwar kein Handy, aber trotzdem einige Stunden am Tag auf YouTube verbracht. Ich beschloss also, dass damit jetzt auch in Zukunft Schluss ist! Das war eine Umstellung . Auf einmal hatte ich viel freie Zeit und es kam richtig Strom in mein Leben. Ich nutzte diese Zeit, um neben meiner freiwilligen Unterstützung als Computerspezialist bei Kla.TV, auch in das Gebiet der Animation1 hineinzufinden. Meine grosse Schwester gab mir eine recht kurze Einführung in das Animations-Programm, und seitdem habe ich ein neues cooles Hobby . Ich merkte, dass ich mich sehr leicht tue und ich so gut wie nie Hilfe von anderen brauchte, um auch schwierigere zu machen, die in der Realität schwer zu filmen wären.

16 Animationen umzusetzen. In nur wenigen Wochen wurde ich somit zum festen Mitglied unseres Animationsteams in der Region und liebe es, mit meinem Know-how, Sachen zu erschaffen. Manche Sendungen habe ich schon fast alleine animiert. Auch das Filmen und Fotografieren interessierte mich schon immer. Jetzt hatte ich Zeit, mein Hobby zu verbessern und dann auch in Kla.TV sinnvoll einzubringen. Weil mein Kopf nicht mehr voll ist von irgendwelchen YouTube-Videos, kann ich mich auch besser fokussieren. Zum Beispiel hat sich das gezeigt, als ich kürzlich eine Sendung überprüft habe und einen wichtigen Fehler gefunden habe, der sonst niemandem aufgefallen ist. Das ist einfach der Segen Gottes. Als meine Abschlussprüfung bevorstand, investierte ich meine Zeit weiterhin in den Dienst, anstatt ständig zu lernen, da mir das eh mehr Spass macht. Gott segnete mich mit sehr guten Noten und ich gehörte zu den Besten aus meiner Schule . Ich finde es einfach richtig cool, was ich bewegen kann, wenn ich die tödlichen Medienpfeile aus meinem Rücken ziehe. Wieviel mehr kann ich jetzt aus meinem Alltag machen! Ich fühle mich so viel besser, wenn ich sehe, wie ich mich von einem passiven Lifestyle zu einem kreativen Creator verwandelt habe. Mach doch unbedingt auch mit: Die sozialen Medien bremsen uns Jugendliche nur aus, anstatt uns zu helfen. Aber Du kannst das heute noch ändern! Liebe Grüsse Benni Impressum: Panorama-Junior-Ölbaum Nr. 4 – Dezember 2025 Verleger: Redaktionsadresse: Herstellungsort: Erscheint: Ivo Sasek Nord 33, CH-9428 Walzenhausen Elaion-Verlag, CH-9428 Walzenhausen alle 2 Monate <Panorama-Nachrichten>: <Der Ölbaum>: <Panorama-Junior-Ölbaum>: Infoschrift des Gemeinde-Lehrdienstes und der OCG – mit aktuellen Veranstaltungsterminen Geistliche Lehrschrift Info- und Lehrschrift von Jugendlichen für Jugendliche

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