3 ein, zwei Tagen war mein Arm völlig geheilt, so als ob nie etwas gewesen wäre. Ivo hat übrigens an der Jahreskonferenz 2024 ein Video gezeigt, wie eine Frau, die einen verkrüppelten Arm hatte, in wenigen Minuten geheilt war, da die Leute fest ausgesprochen haben, dass sie gesund ist. Ich möchte Dich ermutigen, wenn Dir etwas weh tut, kannst Du immer aussprechen und singen, dass es bereits geheilt ist. Es geht. Deine Yamina Als ich Gott am fernsten war – und Er mir am nächsten kam von Sophie F., D (17 J.) Am letzten Tag der Osterferien hatte ich eine richtig schlimme Nacht. Ich konnte kaum schlafen und wurde von einem Albtraum geplagt, der sich unglaublich real angefühlt hat. Als ich aufwachte, war ich völlig aufgelöst. Ich hatte das Gefühl, als hätte sich etwas Schweres über mich gelegt. Ich konnte nicht aufhören zu weinen und fühlte mich innerlich wie abgeschnitten – vor allem von Gott. Noch nie zuvor hatte ich mich Gott so fern gefühlt. Dieses Gefühl der Verlorenheit war unbeschreiblich, und ich wusste nicht, wie ich diesen Tag überhaupt überstehen sollte. Schon immer war ich jemand, der ungern über seine inneren Kämpfe spricht. Deshalb verschloss ich mich auch gegenüber meiner Mutter und meiner Schwester, obwohl sie mir helfen wollten. Stattdessen zog ich mich zurück, noch ganz unter Schock, und suchte erst einmal die Stille, um zur Ruhe zu kommen und wieder neu die Nähe Gottes zu suchen. Und genau dort, in dieser Stille, hat Gott mich aufgerichtet. Mit verweinten Augen sass ich später im Zug zur Schule. Ich kam eine Stunde zu früh an und nutzte die Zeit: Ich kehrte in mich, legte Gott mein ganzes Herz hin und bekannte ihm meine tiefe Sehnsucht nach Seiner Nähe. Ich sagte Ihm, wie sehr ich Ihn brauche, nur schon um diesen Tag zu bewältigen, und dass ich nicht in dieser Dunkelheit bleiben wollte. Im Gebet übergab ich Ihm all die bedrückenden Gedanken und die schrecklichen Erinnerungen an den Traum. Und plötzlich spürte ich eine tiefe Befreiung – als hätte Gott mir diese Last von den Schultern genommen. Ich fühlte mich vollkommen frei und erlebte eine Freude und Leichtigkeit, wie ich sie selten zuvor gekannt hatte. Im Unterricht war ich voller Energie, konnte mich aktiv beteiligen und war richtig motiviert. Es war überwältigend, diese Wendung zu erleben: vom absoluten Tiefpunkt und der gefühlten Gottesferne hin zu einer tiefen Nähe zu Ihm und einer strahlenden Freude. Diese Erfahrung hat mir gezeigt: Auch wenn wir manchmal denken, wir müssten alles alleine tragen, dürfen wir wissen, dass Gott uns niemals allein lässt. Wenn wir uns Ihm öffnen, auch mitten in unserer Schwachheit, kann Er Wunder tun. Ich möchte Dich ermutigen: Vertraue darauf, dass Gott auch Dich hält – gerade dann, wenn Du es am meisten brauchst und vielleicht am wenigsten fühlst! Ganz liebe Grüsse Eure Sophie
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