11 Mama, dass sie sich freuen würde, wenn ich unser Zimmer aufräume. Ich wollte mich gerade davor drücken, da bekam ich plötzlich so eine Freude. Ich ging hoch und räumte alles auf. Auch unser Spielzimmer packte ich an. Ich sortierte jedes Blatt Papier und jedes Fach im Schrank. Obwohl das insgesamt drei Stunden dauerte, hatte ich dauerhaft Freude. Jetzt üben meine kleine Schwester und ich, die Zimmerordnung zu halten. Seitdem mache ich auch jeden Tag mit meiner Schwester eine schöne Stille Zeit. Auch konnte ich im Glauben den zweiten grossen Schwachpunkt in meinem Leben umkrempeln. Seit Jahren ist es so, dass Papa und Mama eine grosse Not damit haben, dass ich meine Bettgehzeit nicht einhalte. Statt um acht Uhr im Bett zu liegen und vielleicht noch zu beten, war ich immer um neun, halb zehn, oder sogar noch später im Bett. Es gab unendlich viele Ausreden. Nie nahm ich diesen Punkt in die Stille Zeit. Ausserdem hatte ich grosse Augenringe, und mein Auge begann mehrmals in der Sekunde zu zwinkern. Vor ein paar Tagen kam Mama wieder um halb zehn in unser Zimmer. Wir hatten noch Licht an und redeten. Ich versprach Mama, dass ich ihr am nächsten Tag beweisen möchte, dass ich pünktlich im Bett sein kann. Anders als an anderen Tagen, bekam ich so einen Glauben und schob alle Ausreden weg. Am nächsten Morgen hörten meine kleine Schwester und ich etwas von Ivos Botschaft, wo er vormacht, wie man den Glauben aktivieren kann wie eine App, die man auf ON/OFF schaltet. Ich kann immer noch nicht erklären, wie ich es schaffe, nun seit Tagen pünktlich im Bett zu sein und Zeit zu haben, um noch für Ivo, Lois, und andere zu beten. Das Einzige, was ich weiss, ist, dass wir in jeder Situation überlegen können, ob wir unseren in uns schon angelegten Glauben benutzen wollen oder nicht. Ich kann Dir sagen, es gibt so viel Kraft, wenn man einfach überwindet. So möchte ich auch in allen anderen Situationen und Problemen in meinem Leben den Glauben anwenden. Ich hoffe, ich konnte Dich auch dazu ermutigen, dasselbe zu tun. Deine Noraja Was am meisten glücklich macht von Nael A., D (4 J.) Ich möchte Euch gern etwas erzählen, und bestimmt bekommt Ihr dann auch Freude, das mal auszuprobieren. Also: Ich habe einen kleinen Bruder (drei Jahre) und eine kleine Schwester (ein Jahr). Oft war es so, dass ich meinem Bruder immer wieder gesagt hab, dass ich schneller bin oder etwas besser kann als er. Oh,
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