Panorama-Junior-Ölbaum - Dezember 2025

10 stärken möchte. Hier durfte ich als Sieger hervorgehen, und ich bin Gott immer noch sehr dankbar dafür. Doch es dauerte nicht lange, da kam die nächste Prüfung für meinen Glauben auf mich zu: der Führerschein. Hierauf habe ich mich schon lange gefreut. Nachdem ich die Theoriestunden abgesessen und die Theorieprüfung bestanden hatte, durfte ich nun endlich mit den Praxisstunden beginnen. Am Anfang lief noch alles sehr gut. Ich hörte mehrmals von meinem Fahrlehrer, dass ich sehr gut fahre und schnell lerne. Doch schon bald wurde es schwerer und meine Konzentration beim Fahren liess etwas nach. Trotzdem freute ich mich auf die Prüfung und ging zuversichtlich hinein. Nach nicht allzu langer Zeit war dann „Endstation“ und ich musste zurück zum TÜV fahren. Vollkommen nie- dergeschlagen durfte ich mir dann noch meinen nächsten Prüfungstermin aussuchen. Ich konnte es nicht verstehen. „Ich habe doch vorher gebetet und Gott alles anvertraut und Er lässt mich jetzt durchfallen?“ Naja, Gottes Wege sind für uns manchmal unerklärlich. Ich vertraute Gott und wollte mit Glauben in die nächste Prüfung gehen. Als es mich dann zwei Wochen später wieder kurz vor Ende raushaute, war ich wirklich am Boden zerstört. „Ich tue doch alles im Glauben, Herr, und trotzdem gelingt es mir nicht.“ Mein Papa sagte mir dann, dass Gott mir damit bestimmt etwas sagen möchte, und ich es mal mit in die Stille nehmen solle. Obwohl ich auch ein wenig sauer auf Gott war, nahm ich es mit in die Stille. Ich schrieb einmal alle Dinge auf, die mich von Gott trennten. Diese nahm ich täglich mit in die Stille Zeit und arbeitete an diesen Unruhen. Die Zeit verging wie im Fluge und schon war der nächste Prüfungstermin da. Obwohl ich keinen guten Schlaf hatte und auch nicht das Gefühl hatte, dass ich es an diesem Tag schaffen würde, wusste ich, dass Gott meine Bemühungen sieht, und ich jetzt nur noch vertrauen kann. Tatsächlich bestand ich die Prüfung. Aber dank Gott durfte ich nicht nur die praktische Prüfung bestehen, sondern gleichzeitig auch noch alles hinter mir lassen, was mich von Gott und vom Strom trennte. Ich möchte auch Dich ermutigen, den Herausforderungen in Deinem Leben nicht auszuweichen oder sie zu verachten, sondern zu erkennen, dass alles Teil von Gottes Plan für Dein Leben ist. Danke Gott vielmehr für jede Krise und gehe dort mit Glauben hindurch. Alles Gute Euer Raphi Der Glaube von Noraja S., D (13 J.) Heute will ich Dir erzählen, wie ich den Glauben in meinem Leben anwenden durfte. Dazu möchte ich Dir zwei Erlebnisse erzählen. Seit ca. einem Jahr bin ich mit meiner kleinen Schwester in einem Zimmer. Doch immer, wenn man ins Zimmer reinging, war es so unordentlich, dass man am liebsten gleich wieder rausgegangen wäre. Überall lagen Sachen rum: auf den Kommoden, auf dem Boden, neben unseren Betten usw. An einem Tag, als ich früher von der Schule kam, sagte

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