Die Erlösung des Leibes - Ivo Sasek - Elaion-Verlag
Die drei grossen Feste 85 der Fremden Heere zurücktrieben. Frauen erhielten ihre Toten durch Auferstehung wieder …“ (Hebr. 11,33-35). Was in aller Welt war all diesen Helden entgangen, dass sie zwar „durch den Glauben ein Zeugnis erhielten, aber doch die Verheissung nicht geholt haben (so wört- lich) “ (Hebr. 11,39) ? Was könnte Gott Besseres als die eben aufgezählten Dinge für uns vorgesehen haben, wenn „… diese alle … nicht ohne uns vollendet werden soll- ten“ (Hebr. 11,40) ? Es gibt in der ganzen Heiligen Schrift nur eine einzige Antwort auf diese herausfordernde Frage. Sie trifft gleichsam den Kern des Laubhüttenfestes in seiner wahrhaftigen Gestalt. Wir lasen die Stelle von Apg. 26,5-6 und fragten uns, zu welcher einen Verheissung das zwölf- stämmige Volk, unablässig Tag und Nacht Gott dienend, hinzugelangen hoffte. In den gleich anschliessenden V. 7 - 8 gibt uns Paulus selber die Antwort: „Wegen dieser Erwar- tung, oh König, werde ich von den Juden angeklagt. Warum wird es bei euch für etwas Unglaubliches gehal- ten, wenn Gott Tote auferweckt ?“ Beachte bitte die Mehr- zahlform „Tote“. In Apg. 4,1-2 lesen wir, weshalb die Priester und Sadduzäer so empört waren über die Apostel: „… empört darüber, dass sie das Volk lehrten und in Jesus die Auferstehung aus den Toten verkündigten.“ Nacht und Tag suchte das zwölfstämmige Volk, Gott dienend, zur Auferstehung aus den Toten zu gelangen. Nun kamen die Apostel und verkündigten, den Schlüssel der Auferstehung in Jesus gefunden zu haben, mit dem sie jeden anderen Weg der Todesüberwindung verwarfen. Die Juden aber waren vielmehr auf strenge Gesetzestreue, auf Opfer und Reinigung und Fastengebote etc. fixiert. Doch sollten sie allein durch den Glauben Jesu zur Auferstehung durchbrechen. Und nun
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