Background Image
Previous Page  122 / 260 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 122 / 260 Next Page
Page Background

122

Sieg! Der Sektenvorwurf war eindeutig ausgeräumt, wildfremde

Zuschauer umarmten mich: So hatte ich die Walzenhauser noch

nie erlebt. Sie fanden es mutig. Meine grösste Freude war, dass

ich mich zum Herrn hatte stellen können. Dies war dann auch

gefragt, als ich ein striktes Missionsverbot vom Lehrerrat ausge-

sprochen bekam. Ich verdeutlichte, nicht aus Missionsdrang, son-

dern aufgrund des ungeklärten Sektenvorwurfs so gehandelt zu

haben. Als auf keine Weise auf mein Anliegen eingegangen wurde,

entschied ich mich, auf das ohnehin freiwillige letzte Schuljahr zu

verzichten und es als Denkanstoss für Walzenhausen zu hinterlas-

sen. Nun darf ich im Panorama-Zentrum an der Basis mitarbeiten

und werde vom Panorama-Team in einer massgeschneiderten

Lehre nach meinem Herzen zugerüstet.

Lois

Das „Wörtli“ von Gott

Jan-Henoch (12 J.)

Am Sonntagmorgen haben wir gemeinsam immer einen „Familien-

altar“. Dort bewegten wir einmal die Botschaft vom Mega-Check.

Da ging es um den Glauben und dass es dazu immer wieder ein

„Wörtli“ (kleines Wort) von Gott braucht.

In einer Nacht waren die Jünger ganz alleine auf dem Schiff und

sie hatten fürchterliche Angst. Als aber der Herr auf dem Wasser

angelaufen kam, meinten sie, es sei ein Gespenst, weil sie nicht

auf Ihn vertrauten! Petrus aber sagte: „Herr, wenn Du es bist, so

lasse mich auf dem Wasser zu Dir kommen!“ Dann musste der Herr

nur ein Wörtli sagen, und es geschah. Petrus lief sozusagen nicht

auf dem Wasser; er lief auf dem Wort, das Gott ihm gesagt hatte

und das ihn dazu befähigte. Das ist so herrlich! Einmal war ich z. B.

in der Schule, und wir hatten eine Lernkontrolle. Ich betete zum

Herrn, dass Er mir die Kraft schenkt, dass ich es verstehen kann.

Der Herr aber sagte nur ein „Wörtli“, z. B.: „Verstehe!“, und nach-

her war ich sehr froh, dass ich die Lernkontrolle bestanden habe!!!