Erweckung an der Basis - Die Sasek Kinder - Elaion-Verlag

174 sich einfach an mir. Mit Leichtigkeit und mit Vollgewissheit konnte ich meine Heilung sehen und „gleichsprechen“ mit dem, was Gott in mir wirkte. Das hat mich so etwas von ermutigt! Es hat mir gezeigt, wie einfach es doch ist, mit dem mitzugehen, was der Geist in uns wirkt. Es hat mir auch gezeigt, dass ich und wir alle zu weit Grösserem berufen wären, wenn wir nicht ständig unseren Verstand und unseren Unglauben über das aktuelle Wirken Gottes stellen würden. Wir könnten, wenn es sein müsste, wie ein Josua zur Sonne sprechen: „Bleib stehen!“ Und sie würde stehen bleiben, bis wir sagten: „Jetzt lauf weiter!“, und sie ginge weiter. Doch ich durfte praktisch sehen, wo das beginnt: Indem man von Moment zu Moment, von Situation zu Situation, der Gegenwart Gottes, Seinem Leben und Seinem Frieden verpflichtet bleibt. Mir stiegen unzählige Situationen auf, in denen ich diesem Leben in der Vergangenheit nicht treu geblieben war. Immer wieder hatte ich nämlich alle Schuld auf mich geschoben, wenn das Leben irgendwo runterging. Ich sagte mir: Du musst erst mal noch richtig in den Geist finden, deine Wahrnehmung stimmt sicher nicht usw., statt einfach bockstill zu stehen und meinem Umfeld zu bezeugen, was in mir abgeht. Ich verleugnete diese Wirkungen oft und drückte sie nieder, indem ich dachte, dass mit mir etwas nicht so okay ist. Ich glaube sogar, dies ist der Hauptgrund, warum ich so lange von Flechten geplagt war. Plötzlich wurde mir klar: Dafür würde mich der Herr eines Tages zur Rechenschaft ziehen und sagen: Du hast mir ja gar nicht gehorcht. Warum bist du nicht auf meine Wirkungen eingegangen? Ich kenne dich nicht! Das hört sich sehr hart an. Doch es ist mindestens so hart, wie es sich anhört! Das wurde mir in den letzten Wochen so richtig klar. Meistens sind es doch nur ganz kleine unscheinbare Wirkungen / Impulse, die man einfach übergeht. Genauso wird man es dann auch im Grossen machen. Das habe ich nun die letzten Wochen einfach stur geübt, sofort bockstill zu stehen, wenn ich merkte, dass in mir etwas nicht mitkommt, oder ich auf einmal das Leben verlor. Und nach jedem

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