Krieg in Gerechtigkeit - Ivo Sasek - Elaion-Verlag
Schule der Gesetzmässigkeiten 89 mehr als zu gering erachten. Wenn es uns dann geschieht, dass unser „himmlischer Elisa“ uns einen verächtlichen Bund Pfeile in die Hand drückt und uns auffordert, damit auf den Boden zu schlagen, dann sollen wir so lange unauf- hörlich damit auf den Boden schlagen, bis Gott alle unsere Feinde unter unsere Füsse werfen konnte ... (2. Kö. 13,15 ff) 1 . Dann sollen wir wie die Witwe Krug um Krug unter das fliessende Öl halten und nicht aufhören, frische Gefässe darunter zu stellen, bis alle aufzufindenden Krüge damit voll sind (2. Kö. 4,6) 2 . Wenn uns irgendein Geheimnis Gottes geoffenbart wird – und wäre es nur im Ausmass eines verächtlich rieselnden Wassers – sollen wir wie Hesekiel darin bleiben und so lange in es hineinschreiten, bis es uns zu den Knöcheln, den Knien, den Hüften geht, ja bis dass wir vollständig von ihm in Besitz Genommene und Mitge- rissene sind und infolgedessen reiche Frucht auf allen Seiten sehen (Hes. 47,1ff) 3 . 1 „Und er holte ihm Bogen und Pfeile. Und er sagte zum König von Israel: Spanne den Bogen! Da spannte er ihn; und Elisa legte seine Hände auf die Hände des Königs. Und er sagte: Öffne das Fenster nach Osten! Und er öffnete es! Und Elisa sagte: Schiess! Und er schoss. Da sagte er: Pfeil der Rettung von dem HERRN und Pfeil der Rettung gegen Aram! So wirst du bei Afek Aram schlagen bis zur Vernichtung. Dann sagte er: Nimm die Pfeile! Und er nahm sie. Und er sagte zum König von Israel: Schlag auf die Erde! Und er schlug dreimal und hielt inne. Da wurde der Mann Gottes zornig über ihn und sagte: Zu schlagen war fünf- oder sechsmal, dann hättest du Aram bis zur Vernichtung geschlagen. Jetzt aber wirst du Aram nur dreimal schlagen.“ 2 „Und es geschah, als die Gefässe voll waren, da sagte sie zu ihrem Sohn: Reiche mir noch ein Gefäss! Er aber sagte zu ihr: Es ist kein Gefäss mehr da. Da kam das Öl zum Stillstand.“ 3 „Und er führte mich zurück zum Eingang des Hauses; und siehe, Wasser floss unter der Schwelle des Hauses hervor nach Osten, denn die Vorderseite des Hauses war nach Osten gerichtet; und das Wasser floss unten herab an der rechten -Fortsetzung nächste Seite-
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