Krieg in Gerechtigkeit - Ivo Sasek - Elaion-Verlag
84 Unsere Armut und unser Mangel, unsere Niedrigkeit und unsere Schwachheit ist darum in Wirklichkeit nur unsere grosse Chance und nicht etwa unser Todesurteil! Die Bedürftigen sind deshalb die potentiell reichsten und bevor- zugtesten Menschen. Die Frage ist nur, ob sie das erkennen und sich im Glauben auf diese [Gm] stellen und berufen. Wie lehrte es Jesus in der Bergpredigt? Wer sind dort die Privilegierten? Wie heisst es in Hebr. 13,5 : „Der Wandel sei ohne Geldliebe, begnügt euch mit dem Vorhandenen! Denn er hat gesagt: Ich will dich niemals verlassen noch versäumen!“ Übung macht den Meister Als Gott uns diese [Gm] offenbarte, begannen wir sogleich, treu danach zu handeln. Zuerst begannen wir damit, verbo- gene alte Nägel wieder gerade zu biegen. (Man muss eben dort beginnen, wo man etwas Vorhandenes erkennt.) Danach durchsuchten wir das ganze Haus nach brauchbaren Pinseln, bevor wir einfach neue kauften. (Wir fanden etwa zehn Stück davon!) Durch den Glaubensgehorsam wuchs das Licht (Gehorsam zeugt Licht), und so entdeckten wir in alten, in unseren Augen bisher unbrauchbaren Räumlichkeiten plötzlich eine ganze „Fünf-Zimmer-Wohnung“. Anstatt Rie- sensummen Geld für eine Mitarbeiter-Wohnung ausgeben zu müssen, bauten wir auf diese Weise unsere alte Bühne und die dazugehörenden Umkleideräume zu einer ansehnli- chen Wohnung aus. Am Ende der Bauzeit war die Kasse erstaunlicherweise noch gleich voll wie am Anfang. – Mit diesem Geld konnten wir später unser „Haus auf dem Haus“ aufbauen (und dies wiederum auf vorhandenem Grund). Gott vermehrte gerade in dieser Sache unser Gut wie nie
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