Krieg in Gerechtigkeit - Ivo Sasek - Elaion-Verlag

Schule der Gesetzmässigkeiten 77 Die Gesetzmässigkeit der „Hoheit des Verächtlichen“ Zuerst betrachten wir die Gesetzmässigkeit = [Gm] der „Hoheit des Verächtlichen“. Man könnte diese [Gm] auch „die Grösse des Geringen“ usw. nennen. Ist dir diese [Gm] schon bekannt? Gott war, ist und wird immer auf der Seite des Geringen, Schwachen, Elenden und Unvermögenden sein. Hierbei handelt es sich aber nicht bloss um eine Frage der Sympathie, sondern eben um eine schöpferische Gesetz- mässigkeit [Gm]. So lesen wir z.B. in 1. Kor. 12,22-24 : „Sondern gerade die Glieder des Leibes (Christi) , die schwächer zu sein scheinen, sind notwendig (= Vorzug des Verächtlichen) ... Gott aber hat den Leib zusammen- gefügt (= schöpferische Wirklichkeit!) und dabei dem Mangelhafteren grössere Ehre gegeben [Gm], damit keine Spaltung im Leib sei, sondern die Glieder dieselbe Sorge füreinander hätten.“ Oh weh! Wie hat der Durcheinan- derwerfer gerade auch auf diesem Gebiet wieder seine Hand im Spiel! „Damit keine Spaltung im Leib sei!“ Wie haben „wir Starken“ uns doch so lange vom „Schwachen“ distan- ziert und uns mit Vorliebe nur unter unseresgleichen auf- gehalten. Gerade das pure Gegenteil aber sollte der Fall sein! Ich sah in den Schwachen so lange das entscheidende Hindernis für Erweckung und erfolgreichen Missionsdienst, bis mir Gott anhand der [Gm] „der Hoheit des Geringen“ offenbaren konnte, dass vielmehr ich selbst das wahre Hin- dernis war! Als Konsequenz dieser Erkenntnis verliess ich damals sofort viele eigene Vorstellungen und begann, anstatt nur in seliger Gemeinschaft „mit den Starken“, um Fortschritt zu beten und mich gezielt und praktisch der

RkJQdWJsaXNoZXIy MTY5NDM=