Krieg in Gerechtigkeit - Ivo Sasek - Elaion-Verlag

178 „Idealen und Geboten“! Hüten wir uns jedoch davor, dass wir uns nicht auf Grund von selbstbestimmten Grenzen von unseren Autoritäten losreissen. Dies ist und bleibt einfach eine organische Tatsache. Sie sind von Gott eingesetzte und beglaubigte Autoritäten, die am Ende ihres Lebens auch Rechenschaft ablegen werden und ein entsprechend härteres Gericht als die „Nichtautoritäten“ empfangen werden. Und in dieser Weise verhält es sich auch mit allen Autoritäten. Das Ziel Gottes ist es, alle dazu gesetzten Autoritäten in ihre Vollreife zu bringen. Jede Autorität muss aber, wie es Jesus auch tat, zuunterst, gleichsam in einer Krippe im Stall, beginnen. Jeder junge Soldat muss in der Rekrutenschule zuerst unter „geringe Autoritäten“ gestellt werden. Bewähren sie sich aber unter den niedrigen Autoritäten, werden sie unter höhere Autoritäten gestellt. So auch im geistlichen Krieg. Schliesslich werden wir selber zu Autoritäten und werden auf diesem Weg zu „Obersten über Zehn“, zu „Obersten über Fünfzig“, zu Obersten über Hundert, Tau- send usw. Nicht alle aber haben denselben Werdegang, da ja alles schöpfungsgemäss vorgegeben ist. Es gilt, um jeden Preis die uns von Gott verordnete Berufung zu erlangen und den Vollwuchs anzustreben. Mit einer Auswahl aber wird Gott „weitergehen“ und die Wiederherstellung der Autorität Gottes zur Zeit des Tausendjährigen Reiches um einen wei- teren, (aber noch nicht letzten) Reifegrad verwirklichen (Phil. 3,11 1 ; Offb. 20,1-5 2 ) . 1 „... ob ich irgendwie hingelangen möge zur Auferstehung aus den Toten.“ 2 „Und ich sah einen Engel aus dem Himmel herabkommen, der den Schlüssel des Abgrundes und eine grosse Kette in seiner Hand hatte. Und er griff den Dra- -Fortsetzung nächste Seite-

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