Krieg in Gerechtigkeit - Ivo Sasek - Elaion-Verlag
164 Die Untergrabung der Autorität des Vaters Als Israel einmal mehr seine eigenen Wege gehen wollte, rief das Volk dem Propheten Samuel zu: „Gib uns einen König, damit er Richter über uns sei!“ Der Kommentar Gottes, des Vaters: „Höre auf die Stimme des Volkes in allem, was sie dir sagen! Denn nicht dich haben sie ver- worfen, sondern mich haben sie verworfen, dass ich nicht König über sie sein soll“ (1. Sam. 8,6-7). Die Untergrabung der Autorität des Sohnes Das Volk schrie: „Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrsche!“ (Lk. 19,14). Der Kommentar des Sohnes Gottes: „Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken versammelt unter ihre Flügel, und ihr habt nicht gewollt!“ (Mt. 23,37). Die Untergrabung der Autorität des Heiligen Geistes Nachdem die Volksmenge den geisterfüllten Stephanus mitten in der Predigt mit sich fortgerissen und vor den Hohen Rat geschleift hatte, beendete dieser getrieben vom Heiligen Geist seine Predigt mit den Worten: „Ihr Halsstarrigen und Unbeschnittenen an Herz und Ohren! Ihr widerstrebt allezeit dem Heiligen Geist; wie eure Väter, so auch ihr. Welchen der Propheten haben eure Väter nicht verfolgt?“ (Apg. 7,51-52a).
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