Krieg in Gerechtigkeit - Ivo Sasek - Elaion-Verlag

162 Es ist an dieser Stelle nicht von der persönlichen Kommuni- kation des einzelnen Gotteskindes mit seinem Gott die Rede. Diese funktioniert freilich „direkt“. Alles, was aber das Werk des Dienstes betrifft (Eph. 4, 11-12) 1 , ist nur dann wirklich für Gott getan, wenn es auch in den Linien und in der Unterordnung der von Gott gesetzten Autoritäten geschieht. In 2. Mo. 4,16 und 7,1 sagte Gott zu Mose: „ Du wirst für Aaron zum Gott sein“ und „Siehe, ich habe dich für den Pharao zum Gott eingesetzt.“ Haben wir schon einmal über dieses eigenartige Wort nach- gedacht? Wenn wir es mit geistlichen Ohren hören, ist es allerdings alles andere als seltsam; dann ist es das Selbst- verständlichste, das es nur gibt. Es bedeutet nichts anderes, als dass ein Beauftragter des Herrn immer den Herrn selber repräsentiert. Darum sagte Jesus auch zu Seinen Jüngern: „Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verwirft, verwirft mich“ (Lk. 10,16). Im Klartext gesprochen bedeutet dies, dass die direkteste Art, wie z.B. ein Kind unter der Autorität Gottes stehen kann, die ist, wenn es „als dem Herrn“ der elterlichen Auto- rität gehorcht. Die Eltern sind für das Kind „Christus“. Eine Ehefrau kann nie direkter dem Herrn dienen und Seine Autorität ehren, als wenn sie ihrem Mann „als dem Herrn“ dient und dessen Autorität als Christi Autorität anerkennt. Der Mann ist für sie „Christus“. Ein Ältester kann nie direkter 1 „Und er hat die einen als Apostel gegeben und andere als Propheten, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer, zur Ausrüstung der Heiligen für das Werk des Dienstes, für die Erbauung des Leibes Christi.“

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