Krieg in Gerechtigkeit - Ivo Sasek - Elaion-Verlag
Kampf der Versöhnung 159 Wir dürfen Gott nicht ungläubig in den Ohren liegen und aus dem ständigen Empfinden eines Defizites heraus beten. Wenn es um solch zentrale Anliegen geht, müssen wir Gott doch nicht erst lange überreden, denn Er wartet ja schon so lange auf diesen Moment! Es ist ja Sein Glaube in uns, der alles wirkt, was Ihm wohlgefällig ist. Der Glaube Jesu Christi selbst ist es in uns! Lauter Vorfreude darf uns prägen, schon bevor wir um den so nötigen Ausgleich gebeten haben – und nachher erst recht! Darum habe, dann wirst du empfangen. 4. Jage beharrlich nach dem vorgesteckten Ziel Zuletzt sollen wir beharrlich auf der Jagd nach dem ersehnten Teil sein. Manche Prozesse dauern eben Monate bis Jahre, bis sie ausgestaltet und angeglichen sind. Wichtig ist, dass wir die rudimentären (unterentwickelten) Pole fleissig „füt- tern“, indem wir ihnen durch unsere besondere Aufmerk- samkeit stets den Vorrang und das „grössere Stück Fleisch“ zukommen lassen. Das Prinzip der Wiederherstellung und Vollendung beruht auf der vollendeten Zusammenarbeit von Gott und Mensch. Wir Menschen sollen wie Jakob am Jabbok (1. Mo. 32,23-33) alle unsere Kräfte zur Erlangung des verheissenen Segens einsetzen und darum kämpfen, als käme es einzig und allein nur auf unseren Willen und Einsatz an. Wenn wir aber unser Bestes geben, dann gibt auch Gott SEIN Bestes – und das ist Christus in uns, Seine Vollkommenheit in unsere Unvollkommenheit. ER SELBST aber ist in ALLEM unser fehlendes Teil! Datum der Erstveröffentlichung: Mai 1991
Made with FlippingBook
RkJQdWJsaXNoZXIy MTY5NDM=