Krieg in Gerechtigkeit - Ivo Sasek - Elaion-Verlag

146 Seit jenem Tag sind nun alle irdischen Wesen und Elemente in sich selbst gespalten und miteinander verfeindet. Nur unter äusserster Anstrengung überlebt der Mensch. Welcher Art sind dabei diese Anstrengungen? Er muss die voneinander getrennten und nun einander entgegengesetzt wirkenden (feindlichen) Kräfte unter Mühe und Opfer wieder miteinander „versöhnen“. Er muss sie zu einer „Einheit“ zu- sammenfügen und damit dem Leben und Überleben wieder dienstbar machen. Gelingt ihm das nicht, ist er zum Unter- gang verurteilt, denn: „Wenn ein Reich mit sich selbst ent- zweit ist, kann dieses Reich nicht bestehen. Und wenn ein Haus mit sich selbst entzweit ist, wird dieses Haus nicht bestehen können“ (Mk. 3,24-25). Um des Lebens – und Überlebens – willen muss der Mensch, der sich von Natur aus gegenseitig isolieren, vertilgen und zerfleischen würde, sich unter die ursprünglichen Schöpfungsordnungen demütigen und nun „zwangsversöhnt“ mit vereinten Kräften sein Dasein verteidigen. Das grundlegende Prinzip der Versöhnung wird uns vielleicht am deutlichsten durch die Entdeckung der elektrischen Energie und deren Nutzung enthüllt. Sie basiert stets auf zwei einander entgegengesetzten (feindlichen) Kraftströmen (Pluspol und Minuspol) , die aber durch gezielte Vereinigung (Versöhnung) hernach umso gewaltiger in einer EINIGEN Aufgabe und Nutzung zusammenwirken. Mag sich der gefallene Mensch nun aber investieren, wie er will; diese Schöpfung bleibt dadurch dennoch strukturell unverändert, unversöhnt und unerlöst. Nun hat Gott aber IN CHRISTUS den Grundstein einer NEUEN SCHÖPFUNG gelegt! Darum werden wir, die wir in Christus hineingetauft worden sind, auch „eine Erstlings-

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