Krieg in Gerechtigkeit - Ivo Sasek - Elaion-Verlag

140 „Oh weh, meinst du, ich müsse jetzt all dies opfern? Darf man sich denn gar nichts Gutes mehr g ö nnen? Wird Gott auch noch mit mir sein, wenn ich es lieber für mich behalte?“ Wer jetzt so oder ähnlich denkt oder reagiert, der ist bereits wieder Opfer des Durcheinanderwerfers geworden. Niemals hat Gott es nötig, uns ein Opfer abzunötigen, uns unter Druck zu setzen oder unter Zwang zu bringen. Vielmehr sollten wir so sagen: „Herr, zeige mir, wie Du das meinst, und bringe Du in mir Deine Erstlinge dar!“ Zusammenfassung Behalten wir den Zusammenhang darum sorgfältig bei. Wenn der Landmann ausgeht, um zu säen, dann nimmt er doch stets vom besten Teil seines Kornes mit. Er wirft es nicht in die Erde, um es dadurch zu verlieren – sondern um es dadurch zu vermehren! Wer gut ernten will, der darf an der Saat nicht knausern! Gott hat uns in allem reichlich Saat dargereicht, damit wir die Möglichkeit haben, auch reich zu ernten – wenn wir wollen! Es ist doch alles ein Gnadenge- schenk Gottes! Von einem „Muss“ war bei Gott noch nie die Rede. Nur für den Habsüchtigen und Faulen wird es darum zum „Muss“, weil ihn jedes Korn reut und er nicht arbeiten und investieren mag. Weil er nur an das Jetzt und Heute denkt und nur auf Nehmen und Genuss eingestellt ist, wird ihm alles zur Bedrohung – und letztlich zum Verlust. Wir aber, die wir das Ziel des Herrn kennen, die Wiederher- stellung Seiner Ehre und Alleinherrschaft, wir legen Feind um Feind unter die Füsse, indem wir beständig im Glauben

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