Krieg in Gerechtigkeit - Ivo Sasek - Elaion-Verlag
138 Die Erstlinge für Gott Aus der Schrift entnehmen wir, dass ein besonderes Wohl- gefallen Gottes auf der Gabe von Erstlingen liegt. Dies ist auch kein Wunder; die Erstlinge sind ja stets die Kostbarsten in unseren Augen. Israel brachte darum stets von allem seine Erstlingsgabe zum Opferaltar. Es brachte aber nicht allein das verdiente Geld, sondern auch das Beste von den Früchten des Feldes, vom Gemüse, Obst und Getier. Da es auf sämt- lichen Gebieten unseres Daseins solche Erstlinge gibt, möchte ich herausfinden, auf welchem Weg ich Gott wert- volle „Erstlinge“ darbringen kann. Natürlich ist es grund- sätzlich klar, dass wir aus uns selbst auch keine geistlichen Opfer bringen können. Auch hier muss „Christus in uns“ das gottwohlgefällige Werk tun. Die Erkenntnis, dass wir aus uns selber gar nichts tun können, verleitet gerade auf diesem Gebiet viele dazu, einfach gar nichts zu tun. Die eigenen Wege gehen sie aber dennoch bedenkenlos „aus eigener Kraft“. Lasst uns besser glaubend beten: „Herr, offenbare mir die Dir wohlgefälligen, zeitgemässen Opfer und zeige mir, wie ich sie Dir geben kann!“ Der Feind wird eine Unmenge Land verlieren, wenn wir von Herzen und auch mit dem Verstand auf diese Gesetzmässigkeiten eingehen. Da gibt es zum Beispiel den Erstling eines jeden neuen Tages. Wenn wir die frühen Morgenstunden, unsere teuerste und beste Zeit des Tages, dem Herrn geben, dann wird unsere geopferte Bettwärme und Ruhe in himmlische Wärme und Ruhe umgewandelt. Früh aufstehen für den Herrn bringt dreifachen Nutzen. Sp ä t aufstehen bringt dreifache Hast! Beginnt ein chronischer Faulpelz von Herzen solche Erst-
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