Krieg in Gerechtigkeit - Ivo Sasek - Elaion-Verlag
136 (5. Mo. 12,13) 1 ! Darum kommt es nicht in erster Linie darauf an, dass wir einfach irgendetwas zusammenopfern und drauflos investieren. Nicht Hauptsache Opfer! Wie manchen Menschen habe ich schon gesehen, der sich völlig eigenwillig „für Gott“ verzehrt hat. Gott sucht nicht unsere willkürliche Selbstkasteiung. Er sucht rechte und kostbare Saat zur rechten Zeit am rechten Platz. Beispiele für zwar gut gemeinte, aber dennoch eigenmächtige und Gott missfallende Opferhandlun- gen findet ihr unter folgenden Stellen: (1. Kö. 12,26-33ff; 2. Kö. 3,27; 1. Sam. 13,9-13; Jes. 58,3ff). Wahre Lebensformel Teure Geschwister, wenn wir glaubensvoll und freiwillig damit beginnen, „im Heute für morgen“ zu säen und auch ganz im Sinne Gottes zu investieren, dann wird unser Leben bald überströmen von Geist, Freiheit und Segnungen. Lasst uns darum ringen, dass wir kluge und gute Verwalter der Gnade Gottes sind. Allzu oft machen wir noch den Fehler, dass wir „heute bereits im Morgen“ leben, anstatt „im Heute für morgen“ leben. Die richtige Lebensformel heisst: Heute für morgen – und morgen wieder aus gestern. Ansonsten verzehren wir heute die tägliche „Saat für morgen“, leben stets nur für den Moment und sind völlig kurzsichtig. Ein Landmann (und auch der Kriegsmann) lebt dagegen in einer weiten Vorausschau. Auch er denkt an die Zukunft, aber eben konstruktiv und nicht sorgenbelastet. In dieser Weise 1 „Hüte dich, dass du ja nicht deine Brandopfer an jeder Stätte opferst, die du siehst!“
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