Krieg in Gerechtigkeit - Ivo Sasek - Elaion-Verlag

Die Gesetzmässigkeiten vom Säen und Opfern 135 Kennzeichen wahrer Opfer Vor Gott sind nur freiwillige Opfer angenehm und solche, die mit glaubensvollem Herzen gegeben werden. Dennoch kostet ein wahres Opfer immer auch einen spürbaren Preis (sonst wäre es ja kein Opfer). Ein wahres Opfer ist immer wieder auch mit Schmerz verbunden. Was uns nichts kostet, ist auch vor Gott nicht viel wert. Die vollendetste Form gottwohlgefälliger Opfer wird stets von zwei äussersten Polen gekennzeichnet sein: „Er geht weinend hin und trägt den Samen zum Säen. Er kommt heim mit Jubel und trägt seine Garben“ (Ps. 126,5-6). Man kann auch die schwersten Wege freiwillig gehen, selbst solche, die einem aufgezwungen werden. Deshalb konnte Jesus freiwillig ans Kreuz gehen, obgleich das Kreuz eine unumgängliche Pflicht für Ihn war. Weiter sind wahre Opfer immer dem Sinne Gottes nach dienend. Als Israel Gott freiwillig Gaben und Opfer bringen wollte, konnten sie Ihm nicht einfach nach eigenem Gut- dünken opfern. Gott gab ihnen sogleich klare Richtlinien und Opfervorschriften bekannt (3. Mo. 1-7) . Auch jedes Säen muss in den vorgegebenen Schöpfungsordnungen geschehen, wenn die Ernte segensreich sein soll. Soll ein Opfer sinnvoll und fruchtbar sein, muss es nach dem Plan , nach den Bestimmungen und dem Zeitpunkt Gottes geschehen. Selbst die Art des Opfers soll nicht nach eigener Willkür gewählt werden. Gott rottete viele Israeliten aus, die Seinen Altar durch unreine und eigenwillige Opfer entheiligt hatten. Man kann Gott auch mit Opfern beleidigen und entehren

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