Krieg in Gerechtigkeit - Ivo Sasek - Elaion-Verlag
Die Gesetzmässigkeiten vom Säen und Opfern 131 Missachten wir jedoch die Schöpfung Gottes und verderben wir diese wunderbaren Gaben, indem wir uns um all dies nicht kümmern, weil wir entweder zu faul oder sonst was sind, dann wird uns dieselbe Wirklichkeit plötzlich zur Bedrohung. Dann heisst es: „Wenn du nichts säst, dann wirst du auch nichts ernten ... dann wirst du umkommen müssen.“ Verstehen wir? Das Säen und Opfern sollte ursprünglich nie eine Überlebensübung und ein blosses Mittel zur Überwindung eines Defizits sein. Sowohl Säen wie Opfern sind gottgegebene Herrlichkeiten an uns! Wir dürfen säen und opfern und dadurch erfahren, dass wir unsäglich reich und glücklich werden. Investieren, Säen und Opfern sind darum eine hohe Ehre, ein besonderes Vorrecht. Nur der Faule kann das nicht begreifen. Für ihn ist es lauter Zwang und Drohung. Für zwei Sorten von Menschen ist das Säen und Opfern ein „Du musst!“, und für zwei Sorten von Menschen ist es ein „Du darfst!“ Für den „Gesetzlosen“ und den „Gesetzlichen“ ist es ein „Du musst!“, und für den, der in der „Gnade“ lebt und für denjenigen, der in der „billigen Gnade“ lebt, ist es ein „Du darfst!“ Nichts ist „umsonst“ (Doppelte Bedeutung!) In der geistlichen Kriegsführung ist darum die Beherrschung dieser Grundlagen eine unentbehrliche Notwendigkeit. Man kann mit einer widerwilligen Armee keine Schlacht gewinnen, wohl aber mit motivierten Helden! Besser darum ein Moti- vierter als tausend Genötigte! Wenn wir erst wissen, dass nichts vergeblich, aber auch nichts „billig oder gratis“ ist, dann sollen wir uns willig darauf einrichten und erkennen,
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