Krieg in Gerechtigkeit - Ivo Sasek - Elaion-Verlag

Die Gesetzmässigkeiten vom Säen und Opfern 129 hinein (Hag. 1,8-9) 1 . Weshalb das? Weil sie hinter dem Opfern immer nur eine lästige Pflicht und keine ewige Investition sahen. Sie bauten darum vornehmlich am eigenen Haus und investierten viel lieber auf ihr irdisches Konto. Auch zur Zeit Maleachis war es so. Aber die Rechnung ging auch bei ihnen nicht auf. Je mehr sie für sich sammelten, desto löchriger wurden ihre Beutel. Je mehr sie für sich selbst begehrten, desto leerer und unverständiger wurden sie. Bis zum heutigen Tag leiden die Gotteskinder in aller Welt unter diesem Übel. Es kommt vorwiegend daher, weil sie diese unumgängliche [Gm] des Reiches Gottes entweder gar nicht kennen oder sie nicht genügend ernst nehmen oder sie aus einer falschen Perspektive betrachten. Zwang oder Drang? Geliebte, an dieser Stelle müssen wir wieder eine häufige Aussage in der Schrift „geradebiegen“, die uns konsequent falsch ankommt, wenn wir sie lesen. Es geht um das rechte Verständnis des Opferns. Wenn nämlich das Volk Gottes auf Grund seines Fehlverhaltens zum Herrn schrie und vorwurfsvoll fragte: „Weshalb darben wir so?“, dann musste Gott ihnen halt sagen, dass sie eben Opfer für Ihn bringen 1 „Steigt hinauf ins Gebirge und bringt Holz herbei und baut das Haus! Dann werde ich Gefallen daran haben und mich verherrlichen, spricht der HERR. Ihr habt nach vielem ausgeschaut, und siehe, es wurde wenig. Und brachtet ihr es heim, so blies ich hinein. Weshalb das?, spricht der HERR der Heerscharen. Wegen meines Hauses, das verödet daliegt, während ihr lauft, jeder für sein eigenes Haus.“

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