Krieg in Gerechtigkeit - Ivo Sasek - Elaion-Verlag

Die Gesetzmässigkeiten vom Säen und Opfern 125 „Ohne Fleiss keinen Preis“ Das Gesetz von Saat und Ernte beinhaltet weit mehr als nur die Tatsache, dass man z.B. von Dornen keine Trauben und vom Feigenbaum keine Oliven ernten kann. Es lehrt uns z.B. auch, dass jede Saat ihren besonderen Preis hat. Je kostbarer ein Same ist, desto teurer wird dem Sämann seine Ernte zu stehen kommen. Die Ernte eines Apfels kostet ihn einen weit höheren Preis, als wenn er nur eine Erdbeere pflücken will. Die Erdbeere ist in ein paar Wochen da. Ein Apfelbaum wird erst nach Jahren seine volle Frucht tragen. Jeder Same kostet seinen Preis. Ein Huhn wird immer einen kleineren Preis für seine Leibesfrucht bezahlen als etwa ein Adler. Zieht eine Affenmutter ihre Jungen gross, so wird sie zuletzt einen geringeren Preis bezahlt haben, als wenn eine Menschenmutter ihre Kinder grossgezogen hat. Je kostbarer die Frucht, desto höher der Preis, und nichts in dieser Schöpfung geschieht ohne Preis! Will einer viel ernten, so wird er auch viel arbeiten und investieren müssen. „Der Faule aber will im Winter nicht pflügen; deshalb wird in der Erntezeit auch nichts da sein, wenn er die Frucht sucht“ (Spr. 20,4). Nichts ist kostenlos unter diesem ganzen Erdenhimmel. Es gibt keinen Fortschritt, keine Erneuerung oder Wiederherstellung, keinen Erfolg und keine Frucht ohne entsprechende, vorangegangene Opfer. Auch die geistliche Kriegsführung kostet ihren Preis. Diese Tatsache mag uns schwer treffen und unbequem sein. Sie kann aber nicht umgangen werden. Geliebte, wir müssen uns in Acht nehmen vor einem billigen Evangeliumsver- ständnis. Im heutigen Wohlstandszeitalter herrschen böse

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