Krieg in Gerechtigkeit - Ivo Sasek - Elaion-Verlag
Gesetzmässigkeiten des Ehebundes 121 aber stecken sie in Tageshorte usw. Ihr mögt Gründe anfügen, so viel ihr wollt: Die Kinder gehören unter die Pflege und Fürsorge der eigenen Mutter – es sei denn, dass diese nicht kann, weil sie krank ist. Dass doch alle christlichen Eheleute wieder bereit wären, dem Herrn Kinder zu zeugen und diese als heilige Schar heranzuziehen – zum Zeugnis und zur Rettung der verlorenen Welt. Wer soll denn das Unheil noch bremsen, wenn wir keine Kinder mehr zeugen und alles der Welt nachmachen? Weil aber viele christliche Eheleute in allem nur ihre eigenen Interessen verwirklichen, sind auch ihre Kinder kleine Teufel. Auch das wird Gott zur Rechenschaft ziehen. Es gibt Leute, die ihre flegelhaften Kinder rein äusserlich wie Soldaten drillen und dadurch eine Scheinheiligkeit vortäuschen. Eine Horde unerzogener Wildlinge aber ist in jedem Fall unwi- derlegbarer Beweis unheiliger Eltern. Die Menschen werden die Kinder der Christen anschauen und mit einem Blick erkennen, dass die Eltern nur Schwätzer und Heuchler sind. Summarisch gilt es festzustellen: Es sei denn, wir leben gemäss all den genannten göttlichen Prinzipien unser Ehe- und Familienleben in liebevollem Glauben und entsprechend der Berufung, oder wir tragen mehr zur Verlorenheit als zur Errettung der Welt bei. Die Verheirateten unter uns werden früher oder später erkennen, dass das gegenseitige Eingehen in die von Gott gesetzten Stellungen für sie die unumgänglichste aller Grundlagen der geistlichen Kriegsführung bildet. Datum der Erstveröffentlichung: Juli 1991
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